Philip Zwiener verlässt die TBB Trier

Philip Zwiener wechselt nach Bremerhaven

Der deutsche Philip Zwiener wird die TBB Trier nach zwei erfolgreichen Jahren verlassen und sich den Eisbären Bremerhaven anschließen. Philip Zwiener möchte mit diesem Wechsel einen neuen Schritt in seiner Karriere machen. Die Trierer Fans verlieren einen ihrer Publikumslieblinge.

Der deutsche Flügelspieler Philip Zwiener, der in den letzten beiden Jahren einer der Leistungsträger bei der TBB Trier gewesen ist, wird die Moselaner zur nächsten Saison verlassen und sich den Eisbären Bremerhaven anschließen. Die TBB Trier verliert damit nicht nur einen ihrer besten Spieler, sondern auch einen ihrer beim Publikum beliebtesten Akteure. In der vergangenen Saison, in der Philip Zwiener einige Zeit verletzt gewesen ist, kam der Deutsche auf einen Punkteschnitt von über zwölf Punkten und sammelte zudem noch über vier Rebounds. Er war damit nicht nur der beste Punktesammler der TBB Trier, sondern auch der beste deutsche Scorer in der Basketball-Bundesliga. In der Saison 2010/2011 wurde Philip Zwiener zum „Most Improved Player“ der Liga gewählt. Diese Auszeichnung wird demjenigen Spieler verliehen, der sich in der ablaufenden Saison am meisten weiterentwickelt hat.
„Ich hatte zwei tolle Jahre in Trier, möchte jetzt aber den nächsten Schritt in meiner sportlichen Entwicklung gehen“, erklärt der gebürtige Bremer seine Entscheidung zum Wechsel. „Bremerhaven bietet mir die perfekte sportliche Plattform, um voran zu kommen und hoffentlich um den Einzug in die Playoffs kämpfen zu können. Die Entscheidung, Trier nach dieser schönen Zeit zu verlassen, ist mir nicht leicht gefallen, denn ich habe hier viele gute Freunde gefunden und unvergessliche Momente erlebt“, so der Publikumsliebling.
„Wir wünschen Philip alles Gute und gratulieren ihm zu diesem Schritt“, verabschiedete sich Henrik Rödl im Namen der gesamten Organisation von einem Leistungsträger. „Er hat in den beiden Jahren hier gezeigt, wozu er in dieser Liga in der Lage ist und wird seinen Weg gehen.“

In der kommenden Saison wird es für die TBB Trier sicher schwierig werden, diesen Weggang zu kompensieren. Eines ist sicher: Die Moselaner müssen nun noch den einen oder anderen guten Neuzugang in die Arena Trier locken.

TBB Trier findet Anerkennung durch All Star Day

Henrik Rödl und Philip Zwiener zum All Star Day 2012

Die Arbeit, die bei der TBB Trier seit dem letzten Jahr geleistet wird, scheint nun sehr hohe Anerkennung bei den deutschen Basketballfans zu finden. Der Headcoach der TBB Trier, Henrik Rödl, wird das „Team National“, bei dem auch Philip Zwiener in der Startelf stehen wird, coachen. Für Henrik Rödl wird es bereits der dritte Einsatz an der Seitenlinie des All Star Day. All er noch Trainer bei Alba Berlin war, wurde ihm diese Ehre bereits zweimal zu Teil. Trotzdem ist seine Berufung zum kommenden All Star Day 2012 in Basketball-Bundesliga nicht hoch genug einzuschätzen, denn im Moment trainiert Henrik Rödl mit der TBB Trier eher einen so genannten kleinen Verein. Normalerweise werden die Headcoaches der erfolgreichsten Teams auch zu dem All Star Day geschickt. In diesem Jahr ist dies anders. Henrik Rödl hat sich in einer Wahl gegen den Trainer des Aufsteigers Bayern München, Dirk Bauermann, durchgesetzt. Dieser hatte jahrelang die Nationalmannschaft Deutschlands trainiert und gehört dementsprechend sicherlich zu den angesehensten Trainern in Deutschland. Dass sich Henrik Rödl gegen einen solchen Kandidaten durchsetzen kann, zeigt, dass seine Arbeit bei der TBB Trier, die nicht immer ganz einfach ist, Anerkennung findet. Seit seinem Amtsantritt setzt Rödl auf ein TBB Trier, die vor allem mit jungen, deutschen Talenten gespickt ist. In Trier sollen junge deutsche Spieler die Chance bekommen, sich beweisen zu können. Zwei dieser Spieler sind auch Philip Zwiener und Maik Zirbes. Philip Zwiener, der letzte Saison mit der Auszeichnung „Bester verbesserter Spieler“ geehrt wurde, ist in diesem Jahr zum ersten Mal direkt in die Starting Five der All Star Day 2012 gewählt worden. Er wird für das „Team National“ an den Start gehen. Der junge Center Maik Zirbes, der in dieser Saison immer wieder starke Auftritte zu verzeichnen hat, wurde bei der Abstimmung Zehnter. Auch er hat noch eine Chance auf einen Platz beim All Star Day 2012, denn nur die Starting Five wird durch die Zuschauer bestimmt. Die restlichen Plätze werden durch die Trainer vergeben.
Für den Basketball in der Römerstadt Trier und die Fans der TBB Trier ist es schön zu sehen, dass das Konzept, das der Verein seit über einem Jahr verfolgt, Anerkennung bei Liga und Fans findet.

Die Abstimmung im Überblick:

Team “National“: 1. Heiko Schaffartzik (ALBA Berlin, PG, 10,6 Prozent), 2. Robin Benzing (FC Bayern, SF, 8,5), 3. Tibor Pleiß (Brose Baskets, C, 8,1), 4. Yassin Idbihi (ALBA Berlin, C, 7,3), 5. Philip Zwiener (TBB Trier, SF, 4,1), 6. Jan-Hendrik Jagla (FC Bayern, PF, 4,0), 7. Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg, PF, 3,9), 8. Demond Greene (FC Bayern, SG, 3,4), 9. Karsten Tadda (Brose Baskets, SG, 3,4), 10. Maik Zirbes (TBB Trier, C, 3,3).

Team “International“: 1. DaShaun Wood (ALBA Berlin, PG, 5,1 Prozent), 2. Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg, SF, 4,3), 3. Je’Kel Foster (FC Bayern, SG, 4,2), 4. Derrick Allen (ALBA Berlin, PF, 3,8), 5. Bobby Brown (EWE Baskets Oldenburg, PG, 3,4), 6. John Bryant (ratiopharm Ulm, C, 3,4), 7. Chevon Troutman (FC Bayern, C, 3,3), 8. Marcus Slaughter (Brose Baskets, PF, 3,3), 9. Chris Ensminger (Telekom Baskets Bonn, C, 3,1), 10. Casey Jacobsen (Brose Baskets, SG, 3,0).

Trainer “National“: 1. Henrik Rödl (TBB Trier, 21,6 Prozent), 2. Dirk Bauermann (FC Bayern München, 20,6), 3. Thorsten Leibenath (ratiopharm Ulm, 20,3), 4. Stefan Koch (Artland Dragons, 15,5), 5. Michael Koch (Telekom Baskets Bonn, 14,0).

Trainer “International“: 1. Chris Fleming (Brose Baskets, 33,4 Prozent), 2. Gordon Herbert (ALBA Berlin, 22,5), 3. John Patrick (s.Oliver Baskets, 21,2), 4. Marco van den Berg (BBC Bayreuth, 9,4), 5. Predrag Krunic (EWE Baskets Oldenburg, 5,5).