Pegel in der Region steigen an

Steigende Pegel -Bürger in Nittel machen sich Sorgen

Der anhaltende Regen in den letzten Wochen und das große Orkantief Joachim, das ebenfall heftige Regenschauer mit sich gebracht hat, haben dafür gesorgt, dass die Pegelstände von Flüssen und Bächen in der Region deutlich gestiegen sind. Längst stehen die Wasserstände höher als normal und bedrohen den einen oder anderen Keller verschiedener Häuser, die in unmittelbarer Nähe zu den Flüssen oder Bächen liegen. Auch der größte Fluss der Region, die Mosel, führt in diesen Tagen einen deutlich über Normalzustand stehenden Pegel. Das Wasser gelangt an manchen Stellen besorgniserregend nahe an Straßen und Wege.
Die Meteorologen erwarten darüber hinaus, dass der Pegel noch bis Sonntag weiter ansteigen wird. Bis zu einem Meter sollen demnach noch hinzukommen. Die würde sicherlich bedeuten, dass das Wasser den Weg in den einen oder anderen Keller finden kann. Folglich muss mit vielen Feuerwehreinsätzen gerechnet werden, denn ihre Hochleistungspumpen könnten gefragt sein. Dennoch wurde auch gleich Entwarnung gegeben, denn im Vergleich zu dem Hochwasser, das die Großregion um Trier im letzten Jahr ereilte, werden die Höchstpegelstände dieses Mal geringer ausfallen.
Dennoch machen sich die Menschen Sorgen. So auch in dem kleinen Dorf Nittel an der Mosel (nahe zu Grenze nach Luxembourg). Dort führt der Fluss besonders viel Wasser und manche Einwohner rechnen noch an diesem Wochenende mit vollgelaufenen Kellern. Ob sich diese Befürchtung wirklich bewahrheiten wird, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Für die Menschen in Nittel bleibt zu hoffen, dass sie mit ihren Bedenken Unrecht haben werden.