Mit dem Boot die Mosel entlang

Die schöne Mosel fließt bei Koblenz in den Rhein und bis dahin hat sie allerhand zu bieten. Vor allem, wenn man sich ein Boot nimmt und mit diesem von der Quelle zur Mündung fährt, immer der Strömung nach. Die Moselquelle entspringt bei Bussang in Frankreich, welches in der Nähe von Colmar liegt. Ab hier ist der Fluss auch noch nicht schiffbar. Am besten man beginnt seine Reise ab der kleinen Stadt Nancy. Weiter führt die Mosel dann durch das Französische Metz und über die Grenze. Beidseitig des Flusses befinden sich kleine Dörfer mit Fachwerkhäusern und eine Burg nach der anderen. Die Mosel schlängelt sich durch Trier, das durch ihre schöne Altstadt, den Dom und die Porta Nigra bekannt ist. Trier ist römischen Ursprungs und so finden sich noch viele antike Überreste, die eine Besichtigung wert sind. Auch das Tal um Trier ist sehr sehenswert. Es geht bis hinein nach Luxemburg. Die Mosel bildet die Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland. (mehr …)

Der Jakobsweg durch Trier

Wandern entlang der Mosel: So wird der Ausflug ein voller Erfolg

Die Umgebung Triers kann mit einigen der schönsten Wanderrouten Deutschlands aufwarten. Sowohl Einheimische als auch Touristen loben die endlosen Wege entlang der Mosel und nutzen sie für Wanderungen oder auch für Touren mit dem Fahrrad. Tatsächlich führt sogar der berühmte Jakobsweg über 19 Kilometer von Trier nach Mannebach. Ein Ausflug in die Umgebung Triers lohnt sich also in jedem Fall!

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Mosel: Pegelanstieg aufgrund des Regens und der Schneeschmelze

Mosel: Pegelanstieg aufgrund des Regens und der Schneeschmelze

Aufgrund der deutlich gestiegenen Temperaturen in den letzten Tagen (Schneeschmelze) und dem vielen Niederschlag ist der Pegel der Mosel deutlich angestiegen. Im Moment müssen sich die Menschen in Trier noch keine Gedanken machen, denn der Wasserstand der Mosel ist immer noch unkritisch. Allerdings soll es in den kommenden Tagen weiter regnen.

In den letzten Tagen sind die Temperaturen wieder sehr deutlich über die Null-Grad-Grenze gestiegen. Damit ist selbstverständlich auch die Schneeschmelze verbunden, die in jedem Jahr zu einem Anstieg des Pegels der Mosel führt. Zusammen mit dem Regen, der in den letzten Tagen gefallen ist, hat sich der Pegel der Mosel wieder deutlich erhöht. An diesem Mittwoch liegt der Pegel der Mosel im Raum Trier nach offiziellen Angaben bei rund sechs Metern, kein Wert, der bei den Trierer Bürgern für Unruhe sorgen wird. Allerdings gehen Experten davon aus, dass der Pegel in den kommenden Tagen weiter ansteigen könnte, denn es soll weiterhin regnen. Außerdem sollen auch die Temperaturen stabil über Null-Grad liegen. Aus diesem Grund muss man auch mit mehr Schneeschmelze rechnen. Im Moment steht das Wasser der Mosel gerade einmal drei Meter über dem Normalstand. Dies sind die meisten „Moselaner“ ohnehin gewöhnt.

Mosel: Schiffe können wieder fahren

Mosel: Schiffe können wieder fahren

Die Schifffahrt auf der Mosel bei Trier ist wieder freigegeben. Die Pegel der Mosel sind in der letzten Nacht soweit zurückgegangen, dass die Schiffe auf dem Fluss wieder verkehren können. Auch auf dem Rhein in Rheinland-Pfalz dürfen die Schiffe seit Sonntag wieder uneingeschränkt fahren. Die Hochwasserlage an Mosel, Saar und Ruwer hat sich wieder entspannt.

In der letzten Nacht ist der Pegel der Mosel bei Trier wieder auf 6,11 Meter gesunken. Aus diesem Grund gab die Wasserschutzpolizei in Trier bekannt, dass die Schifffahrt wieder freigegeben ist. Damit können die Schiffe wieder über die Mosel bei Trier in beide Richtungen fahren. In den letzten Tagen war der Pegel der Mosel derart angestiegen, dass Schiffe nicht mehr sicher durch den Fluss fahren konnten. Aus diesem Grund hatte man entschieden, die Schifffahrt kurufristig einzuschränken bzw. ganz zu untersagen. Auch in den kommenden Tagen soll der Pegel der Mosel weiter sinken. Das vermeldet das Hochwasserzentrum in Trier. Auch der größte Fluss in Rheinland-Pfalz, der Rhein, verliert langsam wieder an Wasser. Dort ist die Schifffahrt schon seit Sonntag wieder erlaubt.

Die warmen Temperaturen in den letzten Tagen hatten die Flüsse dank des vielen Tauschnees aus den Bergen anschwellen lassen. Hinzu kamen die vielen Niederschläge, die vielerorts für reichlich Hochwasser gesorgt hatten. Der deutsche Wetterdienst hat unterdessen für die kommenden Tage weiterhin Regen angekündigt. Auch wenn sich die Lage an der Mosel zunächst entspannt hat, könnte reichlich Niederschlag in den kommenden Tagen dafür sorgen, dass wieder zahlreiche Keller in der Region Trier volllaufen werden.

Moselschleuse Trier: Kaster spricht von 16 Millionen Euro für Trier

Moselschleuse Trier: Kaster spricht von 16 Millionen Euro für Trier

Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster hat in dieser Woche bekannt gegeben, dass der Bund anscheinend bereit ist, ab dem kommenden Jahr 16 Millionen Euro für die neue Moselschleuse in Trier bereitzustellen. Im Jahr 2013 sollen die ersten drei Millionen Euro nach Trier überwiesen werden. Der Restbetrag folgt dann ein Jahr später.

Laut einer Pressemitteilung von Bernhard Kaster, die er in dieser Woche verfasst hat, wird der Bund in den kommenden zwei Jahren die Moselschleuse in Trier mit insgesamt ungefähr 16 Millionen Euro fördern. Die ersten drei Millionen Euro sollen der Stadt Trier bereits im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt werden. Weitere 13 Millionen Euro werden dann in den nächsten Jahren folgen. Konkret soll eine zweite Schleusenkammer in die Moselschleuse in Trier gebaut werden. Finanziert würden diese Vorhaben aus den 750 Millionen Euro, die für den Etat von Bundesverkehrsminister Ramsauer zusätzlich bereitgestellt werden. „Haushaltsrechtlich können damit insgesamt 16 Millionen Euro im nächsten Jahr beauftragt werden“, erläutert Kaster. Bereits in den kommenden Wochen soll der Haushaltsausschuss die formelle Beschlussfassung für dieses Projekt beantragen. Bernhard Kaster stellte noch einmal klar, dass die Koalitionsfraktionen die Projektliste möglichst schnell umgesetzt haben. Die zweite Schleusenkammer in der Moselschleuse Trier wurde dabei immer wieder befürwortet.

 

Kleine Weinernte 2012: Preissteigerungen werden erwartet

Kleine Weinernte 2012: Preissteigerungen werden erwartet

Die Weinernte 2012 ist nicht nur an der Mosel, sondern weltweit eher gering ausgefallen. Aus diesem Grund hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier ermittelt, welche Erwartungen die Weinbranche derzeit verfolgt. Viele Experten fürchten, dass die Preise für Wein in den kommenden Monaten deutlich ansteigen werden. Für Weinkellereien könnte dies zum Problem werden.

Die Weinernte 2012 ist auf der ganzen Welt eher gering ausgefallen. Auch an der Mosel konnten die Winzer in diesem Jahr nicht die erwartete Menge Wein produzieren. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat in dieser Woche Prognosen für den Weinmarkt im kommenden Jahr aufgestellt. So wird es nach der IHK Trier im kommenden Jahr deutlich weniger Wein auf dem Weltmarkt geben. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage wird dies unweigerlich dazu führen, dass der Preis aufgrund des sinkenden Angebots deutlich steigen könnte. Die Winzer an der Mosel müssen sich immer mehr die Frage stellen, ob sie in der Lage sind, den Anteil am Weltmarkt halten zu können. Die Weinernten in den letzten Jahren sind eher schlecht ausgefallen. „2010 war die Ernte klein, 2011 blieb die Menge durchschnittlich, daher konnte sie nicht die Verluste aus dem vorherigen Jahr kompensieren“, sagt Albrecht Ehses, Abteilungsleiter Wein und Tourismus der IHK. Nun ist die Erntemenge 2012 unterdurchschnittlich.

Keine großen Preissteigerungen erwartet

Die Winzer an der Mosel und in der Region Trier gehen im Moment nicht davon aus, dass die Weinpreise des Moselweins im nächsten Jahr stark ansteigen werden. „Trotzdem sind exorbitante Preissteigerungen nicht zu erwarten“, sagt Ansgar Schmitz, Geschäftsführer vom Moselwein e.V. Die jüngste IHK-Konjunkturumfrage unter den Unternehmen der Weinwirtschaft spiegelt vor allem die Sorgen der Weinkellereien. In diesem Bereich sind vor allem Discounter und der Lebensmitteleinzelhandel die großen Abnehmer des Weins. Diese wiederrum bedienen sehr preissensibele Kunden, deren Verlust bei hohen Preissteigerungen droht. Bei Weinsorten, die derzeit unter zwei Euro im Discounter angeboten werden, wird diese Grenze wohl in Zukunft fallen.

Auch der Export von Moselwein ist in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Laut IHK haben Qualitätsweine der Mosel bereits starke Rückgänge in Ländern wie Großbritannien, Russland, USA und China zu verzeichnen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2011 haben sie um 16 Prozent auf 27 Millionen Liter (Vorjahr: 32 Millionen Liter) im Exportvolumen verloren. Allerdings haben die meisten Winzer keine Sorgen. Sie halten den Moselwein 2012 für stark genug, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Außerdem bietet der Wein von der Mosel seit Jahren gute Qualität. Dies wird dazu führen, so die Hoffnung der meisten Winzer, dass die Kunden auch in Zukunft bereit sein werden, ein wenig tiefer für den Moselwein in die Tasche zu greifen.

Weinbau Trier: Riesling-Anbau auf Höchststand!

Weinbau Trier: Riesling-Anbau auf Höchststand!

Das Statistische Landesamt in Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche bekannt gegeben, dass die Winzer an der Mosel in diesem Jahr so viel Riesling angebaut haben wie in keinen anderen Jahr. Insgesamt waren 16462 Hektar Land mit dieser Rebsorte bestückt. Vor allen international bekannte Rebsorten werden in der Mosel immer stärker angebaut.

In dieser Woche hat das Statistische Landesamt in Rheinland-Pfalz eine Studie zum Anbauverhalten der Winzer an der Mosel veröffentlicht. Hierbei wurde vor allem untersucht, welche Rebsorten in welchem Unfang in Rheinland-Pfalz angebaut werden. Auch wenn viele Menschen der Meinung sein sollten, dass sich auf diesem Gebiet in den verschiedenen Jahren kaum etwas verändert, so zeigt die Studie doch recht deutlich, dass die Winzer an der Mosel immer stärker auf Rebsorten zurückgreifen, die international bekannt sind. Insgesamt wurde vor allem deutlich, dass der Riesling-Anbau an der Mosel immer weiter zunimmt. 16462 Hektar Land waren 2012 mit dieser Rebsorte bestückt. Im Vergleich zum Jahr 2008 ist das ein Zuwachs um 381 Hektar. Insgesamt schrumpfte die Weinanbaufläche in Rheinland-Pfalz zum 31. Mai dieses Jahres gegenüber 2008 um 145 auf 63 850 Hektar. Auf 69 Prozent dieser Flächen wurden weiße Rebsorten angebaut.

Internationale Rebsorten bei Winzern gefragt

Viele Winzer in Rheinland-Pfalz orientieren sich mittlerweile an internationalen Rebsorten, die weltweit einen guten Ruf genießen. Gerade diese Nachfrage soll stärker als in den letzten Jahren befriedigt werden. Der größte Flächenzuwachs entfiel mit 464 Hektar auf den Weißburgunder, ein Plus gab es auch beim Grauburgunder und beim Chardonnay, wohingegen der Anbau von Kerner, Müller-Thurgau, Scheurebe und Silvaner deutlich zurückging. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei roten Rebsorten: Hier legte etwa der aus dem französischen Burgund stammende Spätburgunder kräftig zu. Dennoch ist in Rheinland-Pfalz nach wie vor der Dornfelder die bedeutendste rote Rebsorte, die von den Winzern angebaut wird.

 

Moselwein 2012: Geringe Menge, aber sehr hohe Qualität

Moselwein 2012: Geringe Menge, aber sehr hohe Qualität

Die Winzer an der Mosel rechnen in diesem Jahr mit einer geringer Menge an Moselwein 2012. Ersten Einschätzungen zufolge wird die Menge des Moselweins in diesem Jahr um 25 Prozent geringer ausfallen als noch 2011. Allerdings erwartet man dafür eine deutlich bessere Qualität des Jahrgangs 2012.

Der Moselwein 2012 kennt in diesem Jahr sowohl Licht, als auch Schatten. Die Winzer an der Mosel rechnen mit einer eher geringen Menge an Moselwein in diesem Jahr. Ersten Einschätzungen zufolge soll die Menge insgesamt um 25 Prozent geringer ausfallen als 2011. Dennoch haben die Winzer an der Mosel auch Grund genug, sich auf den Moselwein 2012 zu freuen, denn die Qualität soll in diesem Jahr sehr hoch sein. Die Reihe qualitativ hochwertiger Weinjahrgänge im Weinanbaugebiet Mosel setzt sich fort: Die 2012er Traubenlese lässt sehr aromatische, frische Weine mit moderatem Alkoholgehalt erwarten. Die Mostgewichte liegen häufig im Spät- und Auslesebereich.

25 Prozent weniger Moselwein

Bei den Winzern im Weinanbaugebiet der Mosel rechnet man mit einem Rückgang der Weinmenge um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell belaufen sich die Ernteschätzungen auf rund 750.000 Hektoliter. Eine ausreichende Versorgung des Marktes sei damit gewährleistet, sagte Werner Kirchhoff, Vorstandsvorsitzender  der Winzergenossenschaft Moselland. 92 Prozent der Weinproduktion im Moselgebiet, etwa 693.000 Hektoliter, entfallen auf Weißwein. Davon sind rund 468000 Hektoliter Riesling. Rotwein und Rosé machen mit 59.000 Hektolitern acht Prozent der Ernte im Mosel-Gebiet aus.

Aufgrund der hohen Qualitätserwartungen an den Moselwein 2012 können sich Liebhaber auf einen „sehr guten Tropfen“ aus diesem Jahr freuen, der hoffentlich den hohen Erwartungen aller Kenner gerecht wird.