Handball: Trierer Miezen verlieren in Leverkusen deutlich

Handball: Trierer Miezen verlieren in Leverkusen deutlich

Die Trierer Miezen haben an diesem Wochenende deutlich gegen Leverkusen in der Handball-Bundesliga verloren. Die Leverkusener ließen den Miezen aus Trier nicht den Hauch einer Chance und schickten diese mit 39:27 zurück in die Stadt an der Mosel. Damit stehen für die Miezen derzeit acht Niederlagen in Folge zu Buche.

Die Trierer Miezen haben am Wochenende in Leverkusen eine deutliche Niederlage kassiert. Im letzten Bundesligaspiel vor der siebenwöchigen EM-Pause verloren die Miezen aus Trier mit 39:27 und kamen damit unter die Räder. Nach der achten Niederlage in Folge bleiben die Trierer Miezen weiterhin Vorletzter in der Tabelle der Handball-Bundesliga. Es war wieder einmal ein ganz schwacher Auftritt der Trierer Miezen, denen man anmerkt, dass das Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Leistungsstärke längst verloren gegangen ist. Dass man den freien Fall stoppen kann, gilt derzeit als unwahrscheinlich. Bayer Leverkusen war zumindest in den ersten 20 Minuten kein übermächtiger Gegner. Die Miezen aus Trier führten zu diesem Zeitpunkt des Spiels sogar das eine oder andere Mal. Nach 19 Minuten und der 11:10-Führung ihrer Mannschaft nahm Bayer-Trainerin Heike Ahlgrimm eine Auszeit, stellte die Defensive um – und Trier leistete sich bis zur Pause 12 schwarze Minuten. Denn Bayer erzielte eine 10:3-Serie und hatte beim 21:14-Halbzeitstand die Partie schon entschieden. Jörn Ilper, Trainer der Trierer Miezen, konnte wieder einmal nur am Rand des Spielfeldes mit ansehen wie sein Team alle Chancen auf den Sieg verspielten.

Die individuelle Klasse fehlt

Auch in Leverkusen brachten vor allem viele individuelle Fehler der Trierer Miezen den Gastgeber wieder zurück in die Partie. Den Spielerinnen aus Trier fehlt derzeit deutlich die individuelle Klasse, um in der höchsten Liga im Handball zu bestehen. Die Niederlage gegen Leverkusen hätte derweil noch viel höher ausfallen können. Doch in der zweiten Halbzeit ließ der Trainer der Heimmannschaft vor allem seine Bankspielerinnen auf das Parkett und beim Stand von 33:20 nahm Leverkusen mehr als nur einen Gang raus. Aber selbst die zweite Mannschaft der Leverkusener war an diesem Abend deutlich besser als die Trierer Miezen. In den beiden Partien am 22. Dezember bei Schlusslicht Bad Wildungen sowie am 30. Dezember zuhause gegen Mitkonkurrent Blomberg müssen Siege her, wenn der Zug zum rettenden Ufer nicht schon in diesem Jahr abgefahren sein soll.

Statistik:
Bayer Leverkusen – DJK/MJC Trier 39:27 (21:14)

DJK/MJC Trier: Flöck, Kockler – Zelmel (4), Czanik (5), Schmele (6), Vallet (7), Adeberg (0), Derbach (0), Solic (1), Jelicic (3/1), Cabeza (1)

Beste Torschützinnen Leverkusen: Zapf (11/5), Latakaite und Comans (je 5)

Miezen verliergen gegen Frankfurt an der Oder

Trierer Miezen verlieren gegen Frankfurt/Oder

Die Trierer Miezen haben am Samstag ihr sechstes Spiel in Folge verloren. Beim Auswärtsspiel in Franfurt an der Oder zeigten die Miezen aus Trier zunächst eine ansprechende Leistung und konnten lange mithalten, am Ende verloren sie dennoch deutlich mit 26:33. Zur Pause stand es noch 12:12.

Die Trierer Miezen mussten am Samstag bei Frankfurt an der Oder antreten. Die Handballerinnen aus Trier wollten sich nach der Niederlage gegen Aufsteiger Weibern wieder von ihrer besseren Seite zeigen, die man zugegebenerweise diese Saison sehr selten bewundern durfte. Die Trierer Miezen sind mit einer Serie von fünf Niederlagen in Folge nach Frankfurt gereist. Dass sich dieser Trend gegen die starken Frankfurter umdrehen lassen würde, daran glaubte vor dem Spiel eigentlich niemand. Dennoch zeigten die Trierer Miezen gerade in der ersten Halbzeit eine sehr ansprechende Leistung. Sie erkämpften sich ein Unentschieden bis zur Halbzeit. Letztlich nutzte ihnen dies wenig, denn am Ende gewann Frankfurt deutlich mit 26:33. Die Trierer Miezen haben damit die letzten sechs Spiele alle verloren. In dieser Form wird es beinahe unmöglich die Klasse zu halten.

Starke erste Halbzeit der Trierer Miezen

In der ersten Halbzeit zeigten die Trierer Miezen eine starke Leistung und konnten sich sogar zweimal mit vier Toren Vorsprung absetzen. Allerdings schafften es die Trierer einfach nicht, die Frankfurterinnen auf Abstand zu halten. Trier hatte die mehrfache Bundesliga-Torschützenkönigin Franziska Mietzner gut im Griff, konnte allerdings nie die Kreise von Christine Beier einengen, für die am Ende zehn Treffer zu Buche standen.
Frankfurt musste lange gegen die Trierer Miezen kämpfen. Es dauerte bis zur 50. Minute ehe Konzentration und Kraft bei den Trierern nachließen und die heimstarken Frankfurterinnen keine großen Probleme mehr hatten. Die Miezen bleiben mit 2:12 Punkten weiter Vorletzter – und stehen somit im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag (20. Oktober, 19.30 Uhr) gegen den Drittletzten aus Göppingen unter erheblichem Druck.

DJK/MJC Trier: Kockler, Flöck, Bocka – Zelmel (0), Czanik (3), Schmele (6), Vallet (3), Adeberg (4/1), Derbach (4/2), Solic (2), Jelicic (2/2), Cabeza (2)

Beste Torschützinnen Frankfurt/Oder: Beier (10), Gubernatis (5)