Eislaufen auf dem Trierer Kornmarkt 2012

Eislaufen auf dem Trierer Kornmarkt 2012

Auch in diesem Jahr wird Eric Naunheim wieder die Eisbahn auf dem Trierer Kornmarkt betreiben, sodass alle Interessierten die Möglichkeit haben, mitten in der Innenstadt in Trier eiszulaufen. Die Eisbahn in Trier hat eine Größe von 350 Quadratmetern. Schuhe können an einem kleinen Stand ausgeliehen werden.

Der Kornmarkt in Trier hat in den letzten Jahren über die Winterzeit viele tausende Menschen angelockt. Der Grund hierfür lag in der Eisbahn, die von Eric Naunheim in den letzten beiden Jahren erfolgreich betrieben worden ist. Auch in diesem Winter wird es auf dem Trierer Kornmarkt wieder die Möglichkeit zum Eislaufen geben. Die Eisbahn kann auch dank der Hilfe zahlreicher Sponsoren in der Trierer Innenstadt betrieben werden. Die Anlage wurde an diesem Wochenende von dem Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen eingeweiht. „Bevor der Haushalt nicht verabschiedet ist, darf ich mir keine Knochen brechen“, flachste Triers Stadtchef und trippelte vorsichtig in Straßenschuhen über die sieben Zentimeter dicke Eisschicht.

Die Eisbahn auf dem Trierer Kornmarkt zählt zu den Programmpunkten von „Winterliches Trier“. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die Innenstadt für Familien mit Kindern noch interessanter wird. Auf diese Weise wird vielen Familien die Möglichkeit gegeben, das Kaufen von Weihnachtsgeschenken mit dem Spaß auf der Eisbahn zu verbinden. Auf diese Weise sorgt die Anlage für eine erhöhte Attraktivität der Trierer Innenstadt.

Der Eismeister kümmert sich etwa um die Fußbodenkühlung oder sorgt mit der Eisaufbereitungsmaschine regelmäßig für einen guten Zustand der Bahn, die offiziell Sparkassen Ice Arena heißt, aber unter Trierern die Eislaufbahn am Kornmarkt ist. Eric Naunheim hofft, dass auch diesmal wieder „Milliuune Leit“ die herrlichen Seiten des Winters auf „Europas schönstem Platz“ genießen werden.

Wie geht es mit dem Bürgersaal im Casino weiter?

Bürgersaal im Casino am Kornmarkt vor dem Aus

Seit Ende März 2012 ist der Bürgersaal im Casino am Kornmarkt geschlossen. Aller Voraussicht nach, wird er auch nicht mehr so schnell öffnen, denn ein Nachmieter ist nicht in Sicht. Die öffentliche Nachfrage hielt sich Zeit des Bestehens in Grenzen. Mieter machten nur Verlustgeschäfte, zuletzt Ingo Popp und Simon Haag.

Als Ingo Popp und Simon Haag den Bürgersaal im Casino übernahmen, sollte alles besser als bei ihrem direkten Vorgänger werden. Mit einem durch und durch anspruchsvollem Programm, das sich aus vielen Komponenten zusammensetzte, und der eigentümlichen Atmosphäre des Bürgersaals, wollten die beiden Veranstalter die Menschen wieder regelmäßig in das Casino am Kornmarkt locken. Letztlich blieben ihre Bemühungen umsonst. Am 31. März diesen Jahres fiel für Ingo Popp und Simon Haag der letzte Vorhang im Bürgersaal. Die beiden hatten sich schon einige Monate zuvor auf einen Ausstieg geeinigt. Beiden sind erfolgreiche Geschäftsleute, konnten aber dem Casino am Kornmarkt auch kein neues Leben einhauchen. So schauen sowohl Ingo Popp, als auch Simon Haag auf eine eher ernüchternde Zeit im Bürgersaal zurück. Nach eigenen Angaben haben beide durch das gemeinsame Projekt Verluste in fünfstelliger Höhe hinnehmen müssen. Ähnlich war es bereits dem Vorgänger Volker Justinger gegangen. Damals trug der Bürgersaal noch den wohlklingenden Namen Variete Chat Noir.

Der Bürgersaal wird wohl keinen Nachmieter mehr erleben

Nach dem Ausstieg Ingo Popps und Simon Haags muss nun ein neuer Mieter für den Bürgersaal am Kornmarkt in Trier gefunden werden. Die Suche verläuft mehr als schleppend. Nach den zwei zuvor pleite gegangenen Projekten, traut sich niemand mehr an ein neues Projekt im Casino heran. Der Vermieter der Location, Wilfried Biewer, betonte zuletzt, dass er auch niemanden mehr mit dem Bürgersaal belasten wolle. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es in Trier keinen Bedarf an einer solchen Einrichtung im Casino gibt. Vielmehr sollen aus dem Bürgersaal Büros oder Verkaufsfläche entstehen.
Dass das Theater Trier seit Jahren nach einer zusätzlichen Spielstätte sucht, wird wohl keine Rolle spielen. Erst kürzlich ist bekannt geworden, dass das Theater nach den Einsparungen im letzten Jahr, auch dieses Jahr wieder deutlich sparen muss. Die Stadt Trier hat kein Geld, um den Theater eine zusätzliche Bühne zu bereiten.
So geht wohl die kurze und unrühmliche Ära des Bürgersaals in der nächsten Zeit zu Ende. Dies zeigt einmal mehr, dass man von guten Ideen alleine nicht leben kann.

Casino am Kornmarkt wird im März 2012 geschlossen

Casino am Kornmarkt wird geschlossen

 

Das Casino am Kornmarkt wird im kommenden Jahr 2012 geschlossen. Das Projekt, das vor ungefähr einem Jahr begonnen hat, konnte sich in Trier nicht durchsetzen. Die Künstler, von denen die meisten zu den besten in ihrer Disziplin gehörten, spielten nicht selten vor einem Publikum, das man beinahe an einer Hand abzählen konnte. Ingo Popp und Simon Haag mussten einsehen, dass Trier nicht bereit ist für ein solches Projekt.

 

Der Saal am Kornmarkt hat seine nächsten Opfer gefunden. Simon Haag und Ingo Popp, die gemeinsam das Casino am Kornmarkt in Trier betrieben haben, werden dieses im März 2012 aufgrund mangelnder Nachfrage schließen.
Im Herbst 2010 war das Vorgängerprojekt „Chat Noir“ gescheitert. Den Betreibern sagte man seltsam verschleierte Geschäfte nach. Es fehlte dem Geschäftskonzept, das von den damaligen Betreibern zu Grunde gelegt wurde deutlich an Seriosität. Die Schließung des Chat Noir folgte die neue Eröffnung des Saals am Kornmarkt unter dem Namen Casino am Kornmarkt. Ingo Popp und Simon Haag wollten die Lokalität zu einem Tempel angesehener Kultur machen. Ihr Ziel war die Integration von anspruchsvollem kulturellem Programm in der ältesten Stadt Deutschlands. Ingo Popp, Geschäftsführer einer Konzertagentur, war für die Zusammenstellung des Programms zuständig. Sein Partner Simon Haag, Hotelier und Koch, sorgte für die kulinarischen Momente im Casino am Kornmarkt. Schon bei der Eröffnung stellten die beiden neuen Verantwortlichen des Casinos am Kornmarkt klar, dass sie das ganze erst einmal als Experiment mit Aussicht auf Erfolg einstufen würden. Natürlich hofften beide, dass sich das Konzept der anspruchsvollen Kultur durchsetzen kann. Dennoch versicherten sie, dass sie das Projekt beenden werden, wenn es keinen Anklang in der Bevölkerung finden würde.
Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die Trierer anscheinend nicht viel mit dem kulturellen Programm des Casinos am Kornmarkt anfangen konnten. Simon Haag und Ingo Popp werden ihre Idee im März 2012 zu den Akten legen und Platz für neue Konzepte machen. Ausschlaggebend waren einige Konzerte, die entweder nur vor einer Handvoll Zuschauer stattfanden oder gleich vorab gestrichen wurden, weil der Vorverkauf lahmte. Das Casino am Kornmarkt, das ungefähr für eine Zuschauerzahl von 200 ausgelegt ist, konnte diese niemals erreichen. Dies ist umso bedauerlicher, wenn man einen Blick auf das Programm wirft, das von Ingo Popp zusammengestellt worden ist. So gab unter anderem Newcomer Jonathan Jeremiah eines seiner fünf Deutschland Konzerte im Casino am Kornmarkt.
Alles in allem hat das Projekt zwar einigen Zuschauern sehr viel Spaß gebracht, denn beiden Geschäftsleuten jedoch nicht. Das Casino hat sich zu keiner Zeit selbst getragen.

 

Wie es mit der Lokalität weitergehen wird, ist noch völlig unklar. Es soll einige Interessenten geben, die bereit sein sollen, den Saal am Kornmarkt mit neuem Leben zu füllen. Haag und Popp sind sogar bereit, ihrem Nachfolger die neu eingebaute Licht- und Beschallungsanlage zu überlassen.
Man wird sehen, was sich im Jahr 2012 alles am Kornmarkt in Trier tut.