Geschafft! Kita im Gewerbegebiet Eurener Flur wird gebaut

Ein langjähriges Projekt wird umgesetzt. Einst als Idee von Betriebsräten der Unternehmen Japan Tobacco International (JTI), MM Graphia Trier (MMG) und Volksfreud Druckerei (TV) im Jahr 2002 geboren, dann durch das Lokale Bündnis für Familie Trier weiterverfolgt, getragen und tatkräftig unterstützt steht nunmehr nach knapp 13 Jahren(!) der Eröffnung der Kindertagesstätte in Trägerschaft der Krabbelstube Mäusenest e. V. nach den Sommerferien 2015 nichts mehr im Weg. (mehr …)

Stadt Trier untersucht Kita-Bedarf

Kita-Bedarf in Trier

Die Stadt Trier möchte noch in diesem Jahr ermitteln, wie viele Kindertagesstätten in der Stadt Trier benötigt werden. Dazu soll eine Art Gutachten angelegt werden, dass für einzelne Stadtteile Empfehlungen nach festgelegten Kriterien trifft. Auf diese Weise möchte die Stadt Trier für den doppelten Haushalt 2013/2014 planen, damit das Geld effizient eingesetzt werden kann.

Die Stadt Trier möchte in naher Zukunft mit einem Gutachten ermitteln, wo in Trier welcher Kita-Bedarf zu erwarten ist. Auf diese Weise sollen die zur Verfügung stehenden Betreuungsplätze möglichst effizient angeboten werden. Außerdem können die finanziellen Mittel, die man für Kitas aufbringen muss, besser genutzt werden. Zu diesem Zweck hat die Stadt Trier einige Kriterien zusammengestellt, an denen der Kita-Bedarf für die Zukunft errechnet werden soll. Das Gutachten soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, damit man intelligent für den Doppelhaushalt 2013/2014 planen kann. Die Stadt Trier hat folgende Kriterien festgelegt:

  1. Versorgungsgrad des Stadtbezirks mit Betreuungsangeboten
  2. Nachfrage aus dem Stadtbezirk
  3. Demografische Entwicklung mit Berücksichtigung der Bauentwicklung
  4. Optionen zur Angebotserweiterung

Neben diesen objektiven Kriterien spielt vor allem der Gesundheits- und Gefahrenschutz eine übergeordnete Rolle. Nachdem das Gutachten angelegt worden ist, wird die Stadtverwaltung Trier  eine Prioritätenliste für die Haushaltsberatungen erstellen.

Der Neubau der Kita Ehrang

Der Neubau der Kita Ehrang soll indessen noch im Monat Mai durch den Stadtrat Trier beschlossen werden. Nach ersten Planversuchen rechnet man mit einer Bauzeit von 28 Monaten. Folglich wäre die Kita Ehrang erst im Herbst 2014 fertiggestellt.
Unterdessen ist die Einrichtung einer Online-Plattform für Kitaplätze weiter ungewiss. Bereits vor über einem Jahr wurde im Stadtrat beschlossen, einen solchen Service einzurichten. Allerdings hat sich bis heute nichts in diese Richtung getan, obwohl das Projekt bereits im Januar 2012 an den Start gehen sollte.
Anscheinend wurde das Jugendparlament mit dieser Aufgabe betreut. Dieses soll nach den Sommerferien einen Bericht vorlegen. Man rechnet offenbar mit zusätzlichen Kosten in Bezug auf Personal- und Sachaufwand. Über diese müsste der Stadtrat Trier dann entscheiden.

Haus für Kinder wird geschlossen

Haus für Kinder in der Trierer Innenstadt wird geschlossen

Der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) hat beschlossen, dass das Haus für Kinder in der Krahnenstraße geschlossen wird, denn das Gebäude ist so marode, dass es nicht mehr als Kindertagesstätte fungieren kann. Der Sozialträger ist von der Stadt Trier enttäuscht. Diese scheint nicht bereit zu sein, sich um das Problem der Kita kümmern zu wollen.

Das Haus für Kinder in der Krahnenstraße ist augenscheinlich marode. Dieser Eindruck drängt sich jedem Begutachter direkt auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Hausaußenfassade oder das Hausinnere begutachtet. Überall wird sichtbar, dass das Gebäude längst nicht mehr für eine Kita geeignet sein kann. Der Putz blättert langsam aber sich ab, durch die Fenster zieht es und eine ertragbare Zimmertemperatur können die Erzieherinnen nur gewährleisten, wenn sie die Heizungen voll aufdrehen. Dennoch scheint die Stadt Trier nicht bereit zu sein, über das Haus für Kinder zu entscheiden und damit den Sozialträger, den Sozialdienst Katholischer Frauen, zu entlasten. Immerhin erfüllt dieser Verein eine der Aufgaben der Stadt Trier, die für ausreichend Kitaplätze sorgen muss.
Nun hat der Sozialdienst Katholischer Frauen die Schließung beschlossen, um auf diesem Wege mehr Druck auf die Stadt Trier und auf die Sozialdezernentin Angelika Birk zu entwickeln. Mit diesem Beschluss stehen nun fünfzig Betreuungsplätze und fünfzehn Arbeitsplätze auf dem Spiel. Dabei sind die Menschen gerade auf Betreuungsplätze in der Trierer Innenstadt angewiesen. Das Haus für Kinder nimmt Kinder vom Säuglingsalter bis hin zu neun Jahren.
Der Sozialdienst Katholischer Frauen hofft, dass die Stadt Trier einen Weg finden wird, ein neues Gebäude für die Kita bereitzustellen. Eine Sanierung des Gebäudes in der Krahnenstraße kann ausgeschlossen werden, da diese zu teuer werden wird.
Schließlich sind die Fenster winddurchlässig und die Dächer wurden schon mehrfach ausgebessert.

Angelika Birk reagiert auf Schreiben des SKF

Der Sozialdienst Katholischer Frauen hat sich nun ganz direkt an die Sozialdezernentin der Stadt Trier, Angelika Birk, gewandt und verlangt von ihr eine Stellungnahme zur Zukunft der Kita. Außerdem brachte der SKF gegenüber Birk vor, dass es an Unterstützung mangelt. Die Sozialdezernentin erwiderte, dass das Haus für Kinder schon seit langer Zeit auf der to-do-Liste der Stadtverwaltung steht. Allerdings sei die schlechte finanzielle Lage der Stadt Trier das große Problem. Neben der Kita in der Krahnenstraße sind weitere Neubauten von Kindertagesstätten geplant.
Währenddessen wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, um die Stadt Trier auf die Notwendigkeit geeigneter Betreuungsplätze aufmerksam zu machen.

Für den kommenden Montag sind Gespräche zwischen dem Sozialdienst Katholischer Frauen und der Sozialdezernentin geplant. Ob bei diesen Dialogen der große Wurf gelingen kann, wird man abwarten müssen. Gerade zum Wohle der Kinder wäre dies zu wünschen.