Bischof Stephan Ackerman: Statement zum Abschlussbericht der Katholischen Kirche

Bischof Stephan Ackerman: Statement zum Abschlussbericht der Katholischen Kirche

Stephan Ackermann hat ein umfangreiches Statement zum Abschlussbericht der Katholischen Kirche in Bezug auf die Abschaltung der Missbrauchs-Hotline im Bistum Trier gegeben. Über drei Jahre hatten die ehemaligen Opfer der Katholischen Kirche und deren Angehörige die Möglichkeit, anonym über die Hotline mit Experten zu sprechen. Auf diese Weise sollten ihnen geholfen werden, das Erlebte zu verarbeiten. In dieser Woche hat die Katholische Kirche den Abschlussbericht veröffentlicht. Im Folgenden können Sie nachlesen, wie sich der Trierer Bischof Stephan Ackermann, einer der leitenden Figuren im Aufklärungsprozess der Katholischen Kirche, zu diesem Thema geäußert hat:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
in den vergangenen drei Jahren haben wir uns im Bereich der katholischen
Kirche mit hohem Einsatz und umfangreichen Maßnahmen um eine gründliche
und transparente Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs bemüht. Auch
wenn der Prozess für alle Beteiligten nicht immer einfach und mit oft bitteren
Erfahrungen verbunden war, haben wir das mit großem Engagement getan.
Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz hat die Lebensberatung des
Bistums Trier im März 2010 eine bundesweite Hotline mit Telefon-, Internet und
postalischem Beratungsangebot freigeschaltet. Die Hotline war das erste
Element des umfassenden Maßnahmenpakets, das die Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen Bischöfe im Februar 2010 beschlossen hat. Die Hotline verstand sich als Ersthilfe und Anlaufstelle mit
sogenannter Lotsenfunktion für Betroffene sexueller Gewalt und ihre
Angehörigen. Dafür standen geschulte Beraterinnen und Berater zur
Verfügung. Zum Jahresende 2012 hat die Hotline ihre Arbeit beendet. Die
sinkende Nachfrage rechtfertigte schon seit längerer Zeit nicht mehr eine
Aufrechterhaltung. Damit endet ein Projekt, das bisher weltweit seinesgleichen
sucht. Das heißt jedoch nicht, dass es für Betroffene nun kein kirchliches
Beratungsangebot mehr gäbe. Betroffene und ihre Angehörigen können sich
natürlich weiterhin an die diözesanen Ansprechpartner sowie die Ehe-,
Familien- und Lebensberatungsstellen der jeweiligen Bistümer wenden und
deren umfangreichen Angebote in Anspruch nehmen. Ich versichere Ihnen heute noch einmal ausdrücklich, wie meine bischöflichen Mitbrüder und
ich es auch in zahlreichen Interviews getan haben, dass wir uns weiterhin mit
gleichbleibender Intensität und Konsequenz um eine gründliche und transparente
Aufarbeitung bemühen werden. Das sind wir nicht nur der Glaubwürdigkeit der Arbeit und
des Engagements vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Mitgliedern der
katholischen Kirche schuldig. Wir sind es auch den Betroffenen schuldig, die darauf hoffen,
dass die katholische Kirche sich auch in wissenschaftlich-systematischer Hinsicht der
Aufarbeitung stellt. Das kriminologische Forschungsprojekt ist und bleibt ein wichtiger Baustein in unserem
Maßnahmenpaket. Es will der systematischen Erforschung der Umstände dienen, unter denen
Priester und Kirchenverantwortliche sich des sexuellen Missbrauchs schuldig
beziehungsweise mitschuldig gemacht haben. Dieses Projekt ist aber nicht der einzige
Baustein in unserem Bestreben nach wissenschaftlich-systematischer Aufarbeitung: Im
Dezember 2012 wurde hier in Trier bereits die forensisch-psychiatrische Studie „Sexuelle
Übergriffe durch katholische Geistliche in Deutschland – Eine Analyse forensischer
Gutachten 2001 bis 2010“ vorgestellt, die Professor Dr. Norbert Leygraf zusammen mit
Dr. Andrej König, Professor Dr. Hans Ludwig Kröber und Professor Dr. Friedemann Pfäfflin
durchgeführt hat. Heute stellen wir ihnen nun die Ergebnisse des Abschlussberichts der bundesweiten Hotline
der Deutschen Bischofskonferenz vor. Der Bericht wurde noch während der Erstellung
ausführlich mit Betroffenen diskutiert und deren Hinweise konnten mit eingearbeitet werden.
Die Daten, die für diesen Bericht ausgewertet wurden, wurden darüber hinaus in enger
Anlehnung an die Begleitforschung für die Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten der
Bundesregierung, Dr. Christine Bergmann, erhoben, die unter Leitung von
Professor Jörg M. Fegert, Ulm, durchgeführt wurde. Dr. Andreas Zimmer,
Fachverantwortlicher für die Hotline und Leiter der Beratungsdienste des Bistums Trier, war
Mitglied des Beirats dieser telefonischen Anlaufstelle in Berlin, so dass hier ein
kontinuierlicher Austausch möglich war. Von Beginn an war so eine Vergleichbarkeit der
erhobenen Daten gewünscht, die nun auch für weitere Forschungen genutzt werden können. Die heutige öffentliche Vorstellung der nicht zu beschönigenden Ergebnisse des
Abschlussberichts – sowie das Resultat der Leygraf-Studie im Dezember 2012 – zeigen noch
einmal, so meine ich, sehr deutlich, dass wir katholische Bischöfe uns durchaus – soweit
personen- und datenschutzrechtlich zulässig – einer offenen wissenschaftlichen Aufarbeitung
stellen und die Freiheit der Wissenschaft respektieren. Die Präventionsbeauftragten der (Erz-)Bistümer werden bei ihrer Jahrestagung Mitte
Februar 2013 die Ergebnisse der Leygraf-Studie und des Hotline-Abschlussberichts auswerten
und über deren Auswirkungen auf die kirchlichen Schutzkonzepte für Kinder beraten. Die
Erkenntnisse werden auch bei der Überprüfung der Rahmenordnung „Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“
Berücksichtigung finden, die Anfang Februar 2013 startet.
Im Vergleich zu vielen anderen gesellschaftlichen Gruppierungen ist die katholische Kirche in
der Aufarbeitung sehr weit fortgeschritten. Kein Zweifel, es liegt noch sehr viel Arbeit vor
uns, und die jüngste öffentliche Diskussion, ausgelöst durch die Kündigung der
Zusammenarbeit mit Professor Dr. Christian Pfeiffer, bedeutet für uns alle einen herben
Rückschlag in unserem Bemühen um die Aufarbeitung und Prävention sowie eine erneuerte
Vertrauenswürdigkeit. Aber noch einmal: Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen
und nicht von unseren geplanten Maßnahmen abrücken. Ich werde mich weiterhin auch
persönlich dafür einsetzen. Vor diesem Hintergrund bin ich dankbar, dass es schon eine Reihe
von Meldungen und Angeboten zu einem Neustart des kriminologischen Projekts gibt und
Wissenschaftler beziehungsweise Institute entgegen allen Unkenrufen der vergangenen Tage
offensichtlich der Überzeugung sind, dass man sich die Deutsche Bischofskonferenz als
Projektpartnerin vorstellen kann, mit der eine solche Studie durchzuführen ist. Bevor ich nun das Wort an Dr. Zimmer übergebe, will ich es nicht versäumen, ihm und allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebensberatung im Bistum Trier, die für die Hotline
tätig waren, für ihren überaus engagierten und kompetenten Einsatz in den letzten drei Jahren
zu danken. Es hat sich gezeigt, dass der Bedarf für eine bundesweite katholische Anlaufstelle
gerade zum Zeitpunkt der Eröffnung der Hotline enorm hoch war. Insofern war die rasche
Freischaltung ein richtiger und wichtiger Schritt. Ich danke heute aber ganz besonders auch
den Betroffenen, den Freunden, Angehörigen und allen, die die Hotline genutzt haben für den
Mut, den sie damit bewiesen und das Vertrauen, das sie uns damit geschenkt haben. Wir
wollen es nutzen, um mit allen Kräften heute und in Zukunft das Verbrechen sexueller Gewalt
an Kindern und Jugendlichen zu verhindern.

 

Katholische Kirche: Abschlussbericht zur Missbrauchs-Hotline

Katholische Kirche: Abschlussbericht zur Missbrauchs-Hotline

Die Katholische Kirche stellt heute ihren Abschlussbericht zu der eingestellten Missbrauchs-Hotline vor. Fast drei Jahre hatten Menschen die Möglichkeit, anonym bei dieser Hotline anzurufen und allgemeine Fragen zu den Missbrauchsfällen in Katholischen Kirche zu stellen. Es konnten nicht nur ehemalige Opfer bei dieser Hotline anrufen, sondern auch Angehörige oder Beteiligte anderer Art.

Vor über drei Jahren wurde die Katholische Kirche durch die zahlreichen Missbrauchsfälle, die in ihrer Vergangenheit vertuscht worden sein sollen, in ihren Grundfesten erschüttert. Als sich das öffentliche Interesse auf die Katholische Kirche fokusierte, entschied man sich, eine Missbrauchs-Hotline für ehemalige Opfer der Kirche einzurichten. Diese wurde in diesem Jahr eingestellt, da in der letzten Zeit keine Anrufe mehr eingegangen waren. In dieser Woche wird der Trierer Bischof Stephan Ackermann den Abschlussbericht zur Missbrauchs-Hotline der Katholischen Kirche vorstellen.

Die telefonische Anlaufstelle für Missbrauchsopfer in katholischen Einrichtungen war vom 30. März 2010 bis Ende 2012 geschaltet. Fast 8500 Gespräche wurden geführt. Zudem nutzten rund 460 Menschen eine dazugehörige Internetberatung. Die katholische Kirche hatte die Hotline nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals eingerichtet.

Statement von Bischof Stephan Ackermann!

 

Bistum Trier: Zahlreiche Akten vermutlich vernichtet!

Bistum Trier: Zahlreiche Akten vermutlich vernichtet!

Der Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche nimmt kein Ende. In dieser Woche wurde die Zusammenarbeit mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer beendet. Die Katholische Kirche gab an, dass das Vertrauen zwischen beiden Parteien dauerhaft beschädigt sei. Grund hierfür sind vermutlich die Thesen des Kriminologen, der davon ausgeht, dass die Katholische Kirche Akten bewusst vernichtet hat. Auch im Bistum Trier soll es solche Vorgänge gegeben haben.

Was haben Verfassungsschutz und Katholische Kirche gemeinsam? Richtig, in beiden Einrichtungen sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit pikante Akten vernichtet worden. Der Missbrauchsskandal um die Katholische Kirche nimmt kein Ende. Nachdem die Katholische Kirche noch 2011 beteuert hatte, dass sie sich für eine lückenlose Aufklärung der Fälle einsetze, scheint sich dieses Vorhaben nun doch nicht zu bewahrheiten. In dieser Woche beendete die Katholische Kirche die Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Grund hierfür war angeblich ein Vertrauensbruch seitens des Instituts. Viel wahrscheinlicher ist aber die Tatsache, dass die Katholische Kirche die Vorwürfe des Leiters, Christian Pfeiffer, nicht mehr weiter hinnehmen wollte. Dieser hatte ausgesagt, dass die Katholische Kirche bewusst viele pikante Akten vernichtet hat. Auf diese Weise sollten die Verbrechen verschleiert werden. Damit steht die Katholische Kirche nun in guter Gesellschaft mit dem deutschen Verfassungsschutz.

Bitum Trier: Auch hier sollen Akten fehlen

Während das Bistum Trier feierlich die Vollständigkeit der Akten verspricht, haben Opfer in den letzten Jahren feststellen müssen, dass Versprechen Katholischer Einrichtungen so viel taugen, wie neue Eröffnungstermine am Berliner Flughafen, die von Klaus Wowereit lächelnd in die Kameras verkündet werden. So bekamen Opfer im Bistum Trier Akten, in denen Seiten fehlten. Diese sahen herausgerissen bzw. herausgeschnitten aus. Auch Thomas Schnitzler, Sprecher der Opferinitiative im Bistum Trier (missbit), hatte Einsicht in diese und weitere Akten: „Es sah aus, als seien Seiten herausgeschnitten worden“, vermutet Schnitzler.

Ein weiteres Opfer, das anonym bleiben möchte, hatte die Akte des Priesters, der es jahrelang missbraucht hatte, inoffiziell, mit Hilfe eines Kirchen-Insiders, eingesehen. Die letzte Eintragung: ein Urteil und der Hinweis, dass der Priester nicht mit Kindern arbeiten dürfe. „Danach nur noch leere Seiten“, sagt der Betroffene.

Damit gerät auch das Bistum Trier immer weiter in Erklärungsnot und spiegelt damit nur die Lage der gesamten Katholischen Kirche wieder. Gerade eine Institution wie die Katholische Kirche, die täglich von Respekt predigt, sollte auch sich selbst mit diesem Maßstab messen.

Stephan Ackermann fordert Reformen der katholischen Kirche

Stephan Ackermann fordert Reformen der katholischen Kirche

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat in einem Interview in dieser Woche Reformen der katholischen Kirche indirekt gefordert. Er stellte fest, dass die katholische Kirche auch die Pflicht habe, sich den Umständen der jeweiligen Zeit anzupassen. Vor allem im Bereich der Geschiedenen und der Wiederverheirateten sieht der Trierer Bischof dringenden Nachholbedarf.

Zu alt, zu konservativ, zu verstaubt-das sind nur wenige Äußerungen, die von vielen Menschen in Bezug auf die Katholische Kirche gemacht werden. Seit Jahren sinken die Zahlen der deutschen Bürger in den Kirchengemeinden. Vor allem die Katholische Kirche hat mit verschiedenen Identitätsproblemen zu kämpfen. Viele Menschen können gerade in der Katholischen Kirche keine Entwicklung erkennen. Neue Lebensentwicklungen und Veränderungen der Sozialstruktur in den verschiedenen Ländern werden einfach ignoriert. Der Papst predigt seit Jahrhunderten ein und dasselbe Wort in der Hoffnung, dass sich weder die Menschen, noch das Leben jemals ändert. Die Katholische Kirch geht davon aus, Werte vertreten zu müssen, die in Stein gemeißelt erscheinen. Dabei scheint nur eine Sache sicher zu sein: Die Katholische Kirche hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich „überlebt“. Der Bischof Stephan Ackermann scheint diese Ansicht mittlerweile teilen zu können, denn in dieser Woche gab der Trierer Bischof des Bistums Trier in einem Interview zu, dass die Kirche unbedingt Reformen durchführen muss.

Geschiedene müssen stärker unterstützt werden

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann stellte in dem Interview klar, dass die Katholische Kirche keineswegs unabhängig von der jeweiligen Zeitepoche lebe. Vielmehr müsse auch sie sich auf die modernen Einflüsse einer Gesellschaft einstellen, ohne jedoch anerkannte Werte zu vernachlässigen. Der Bischof aus Trier verwies vor allem auf dem Umgang der Kirche mit Geschiedenen und Wiederverheirateten. Auch wenn die Ehe ein heiliges Institut vor Gott ist, müsse man Geschiedene und Wiederverheiratete in der Katholischen Kirche als Mitglieder integrieren. Wie das aussehen kann, das weiß auch der Trierer Bischof Stephan Ackermann nach eigenem Bekunden nicht. Dennoch glaubt er, dass man dies im Dialog erarbeiten könne, sofern die Mächte der Kirche reformwillig sind.

Reformpläne seit 2011 „in Arbeit“

Die Katholische Kirch führt seit 2011 einen sogenannten Reformdialog mit Laien. Auch in Bezug auf diesen, der bisher bis 2015 angesetzt ist, fordert der Trierer Bischof Stephan Ackermann konkrete Ergebnisse. Bis jetzt scheinen noch nicht viele konkrete Ergebnisse vorzuliegen.
Auch der Bischof Stephan Ackermann stellte am Ende des Interviews klar, dass es nicht darum gehe, die Katholische Kirche komplett zu modernisieren, auch wenn dies aus Sicht vieler Menschen notwendig wäre. Insgesamt darf man an der Reformbereitschaft der Mächtigen, allen voran von Papst Benedikt XVI., zweifeln.

Bistum Trier: Abschaltung der Hotline für Missbrauchsopfer 2013

Bistum Trier: Abschaltung der Hotline für Missbrauchsopfer 2013

Das Bistum Trier wird nach neuen Medienangaben aus der Region Trier die Hotline für die Missbrauchsopfer der Katholischen Kirche zum Ende dieses Jahres abschalten. Nach ersten Informationen soll es in den letzten Wochen keine Anrufe mehr gegeben haben. Das Bistum Trier hatte als erste kirchliche Einrichtung eine solche Hotline ins Leben gerufen.

Die Missbrauchsopfer der Katholischen Kirche in Deutschland waren 2010 eines der bestimmenden Themen in den deutschen Medien. Monatelang beherrschte diese Problematik die regionale bzw. überregionale Berichterstattung in der Bundesrepublik. In dem Bistum Trier wurde im Frühjahr 2010 die erste Hotline für Missbrauchsopfer der Katholischen Kirche eingerichtet. Auf diese Weise sollte den Opfern eine Hilfestellung geleistet werden. Nach fast drei Jahren Laufzeit wird das Bistum Trier die Hotline wahrscheinlich Anfang des kommenden Jahres abschalten. Unter anderem führen die Verantwortlichen an, dass es in den letzten Wochen keine Anrufe mehr gegeben habe. Die Hotline im Bistum Trier wurde durch Trauma-Experten der Lebensberatung besetzt. Das Bistum Trier wollte zu diesem Zeitpunkt noch keine genauen Angaben über die Zahl der Anrufe machen. Nach Angaben aus dem Bistum wird man diese Statistiken erst im Januar 2013 veröffentlichen. Allerdings hatte die Deutsche Presse-Agentur im April diesen Jahres mit dem Verweis auf Angaben des Bistum Triers herausgestellt, dass bereits über 8.200 Anrufe über die Hotline geführt wurden. Zudem sollen noch einmal 400 Internetberatungen hinzugekommen sein. Diese Zahl wird sich wohl im Jahr 2012 noch leicht erhöht haben, sodass man von ungefähr 9000 Anrufen ausgehen kann.