Kompromiss zwischen Feuerwehr und Stadt Trier in Sicht

Einigung zwischen Stadt und Feuerwehr in Sicht

Allem Anschein nach wird sich die Stadt Trier mit ihrer Feuerwehr einigen können. Oberbrandmeister Jürgen Ihl hatte Klage eingereicht gegen die Stadt Trier, die nicht bereit gewesen war, erbrachte Überstunden vieler Feuerwehrbeamten aus den Jahren 2004 bis 2006 zu erstatten. Nun sollen alle Feuerwehrleute pauschal 7,5 Tage gutgeschrieben bekommen.

Anscheinend scheinen sich die Stadt Trier und der Oberbrandmeister Jürgen Ihl langsam anzunähern. Der Feuerwehrbeamte hatte gegen die Stadt, die gleichzeitig auch sein Arbeitsgeber ist, Klage vor dem Verwaltungsgericht erhoben. Seiner Meinung nach, haben in den Jahren von 2004 bis 2006 viele Beamte der Feuerwehr ihre Wochenstundenarbeitszeit von 48 Stunden deutlich überschritten. Hierfür sind aber keine ausreichenden Ausgleichsmittel von Seiten der Stadt Trier geflossen. Angeblich soll es sich um 470 nicht bezahlte Überstunden handeln. Die Stadt Trier weist dies seit Eingang der Klage zurück, gab aber gleichzeitig zu, dass 58 Stunden durchaus noch nicht bezahlt worden sind. Nebenbei wies sie darauf hin, dass die Ansprüche, die der Kläger geltend machen wolle, längst verjährt seien.
Nun bahnt sich jedoch, bevor es zu einem langen Verfahren kommen könnte, ein Kompromiss beider Parteien an. Die Stadt Trier ist demnach bereit, einigen Feuerwehrbeamten pauschal 7,5 Tage Urlaub zuzuschreiben. Jürgen Ihl gab gegenüber regionalen Medien an, dass er dieses Angebot durchaus interessant findet und darüber nachdenken werde. Welche Feuerwehrleute letztlich von dem pauschalen Urlaub profitieren werden, muss noch ermittelt werden.
Die Klage von Oberbrandmeister Jürgen Ihl hatte zudem eine Debatte über das Verhalten von Beamten gegenüber dem Staat ausgelöst.