Wellness und Hygiene im römischen Trier

In Trier hatte das Badewesen einen hohen Stellenwert im römischen Reich

Trier, in der Römerzeit Augusta Treverorum genannt, war in der Spätantike die größte Stadt jenseits der nördlichen Alpen. Die Stadt war im römische Reich für seine einzigartigen Thermen und Bäderanlagen berühmt. Diese Thermenanlagen veranschaulichen sehr deutlich, wie raffiniert die großen Badeanlagen gestaltet wurden. Die guterhaltenen Ruinen der damals prächtigen Kaiserthermen stehen heutzutage kulturinteressierten Menschen für eine Besichtigung offen. Viele Touristen, die in Trier an der Mosel verweilen, besuchen diese kulturellen Stätten. Weitere sehenswerte Relikte der Hygiene und Badekultur im römischen Reich sind die Barbarathermen sowie die Thermen am Viehmarkt. Im Sommer finden im Bereich der Kaiserthermen Veranstaltungen und Theateraufführungen statt. Trier wurde aufgrund der sehenswerten römischen Relikte im Jahre 1986 zum UNESCO-Welterbe der Römischen Baudenkmäler ernannt.

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