Der Hunsrück

Für einen Ausflug in die nähere Umgebung von Trier bietet sich eine Reise in den Hunsrück an. Nach nur circa einer Stunde Fahrt mit dem Auto befindet man sich schon mitten im Herzen dieses deutschen Mittelgebirges. Aber auch zahlreiche Rad- und Wanderwege führen von Trier aus in den Hunsrück. (mehr …)

Flughafen Hahn: Rheinland-Pfalz zahlt Millionen

Flughafen Hahn: Rheinland-Pfalz zahlt Millionen

Der Flughafen Hahn im Hunsrück hat seit Monaten mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Im Jahr 2012 sind nicht nur die Passagierzahlen deutlich zurückgegangen, sondern auch das Frachtaufkommen. Aus diesem Grund hat der Flughafen Hahn im Jahr 2012 noch weniger Einnahmen als vermutet erzielt. Das Land Rheinland-Pfalz wird dem Flughafen, auf dem hauptsächlich die irische Fluggesellschaft Ryanair startet und landet, weitere Millionen ermöglichen.

Der Flughafen Hahn im Hunsrück schreibt weiterhin rote Zahlen. In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass sowohl die Passagierzahlen, als auch das Frachtaufkommen im Jahr 2012 deutlich zurückgegangen sind. Aus diesem Grund wird der Flughafen Hahn für das Geschäftsjahr 2012 geringere Einnahmen zu verbuchen haben. Dies macht eine Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz unumgänglich. In Mainz teilte man in dieser Woche mit, dass die Regierung in Rheinland-Pfalz in den kommenden Wochen Straßen im Wert von 7,2 Millionen Euro übernehmen wird. Auf diese Weise möchte sie dem Flughafen Hahn im Hunsrück unterstützend unter die Arme greifen. Diese Straßenübernahmen werden als Finanzhilfen für den Flughafen Hahn betrachtet. Außerdem prüft das Ministerium, ob der Landesbetrieb Mobilität (LBM) vom Hunsrück-Flughafen auch Flächen am Airport direkt übernimmt – zum Beispiel Rollbahn oder Vorfeld.

Der frühere US-Fliegerhorst schreibt seit längerem rote Zahlen. Eine Trendwende scheint nicht in Sicht: Im vergangenen Jahr flogen von dort knapp 2,8 Millionen Passagiere ab, vier Prozent weniger als 2011, teilte die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH mit. Beim Frachtgeschäft musste der Hahn einen noch größeren Einbruch hinnehmen – um 28 Prozent auf fast 208 000 Tonnen nach dem bisherigen Rekordjahr 2011. Der Flughafen Hahn verwies vor allem auf die Ticketsteuer, die zu rückläufigen Passagierzahlen führen würde. In Bezug auf die Fracht sieht der Flughafen das Problem in der dezeitigen schlechten wirtschaftlichen Lage. Der Flughafen gehört zu 82,5 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz und zu 17,5 Prozent Hessen. Rheinland-Pfalz sucht nach neuen Investoren. Derzeit sind nach Angaben von Lewentz mehrere externe Gutachten in Arbeit. Durch diese Gutachten soll der Verkehrswert des Flughafens ermittelt werden.

 

Flughafen Hahn: Neues Gutachten 2013

Flughafen Hahn: Neues Gutachten 2013

Im Februar 2013 soll es ein neues Gutachten zur Situation am Flughafen Hahn geben. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen vor allem die finanziellen Schwierigkeiten, in denen der Flughafen Hahn derzeit steckt. Das neue Gutachten soll den Wert des Flughafens ermitteln und darüber hinaus die Verträglichkeit eines neuen Modells mit geltendem Recht der Eruopäischen Union.

Der Flughafen Hahn hat seit einiger Zeit erhebliche finanzielle Schwierigkeiten, die in Zukunft gelöst werden müssen. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz ein weiteres Gutachten über die finanzielle Situation des Flughafens Hahns in Auftrag gegeben. Dieses wird im Februar des kommenden Jahres erwartet werden. Dieses Gutachten soll unter anderem dabei helfen, die richtigen Lösungen für die Probleme des Flughafens im Hunsrück zu finden. Am Flughafen Hahn ist vor allem die Billigfluggesellschaft Ryanair stationiert. Das Gutachten soll unter anderem den Wert des Flughafens schätzen. Darüber hinaus wird ein neues Modell für den Hahn auf seine Verträglichkeit mit dem geltenden EU-Recht überprüft. Erwogen wird, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Straßen rund um den ehemaligen US-Fliegerhorst für rund sechs Millionen Euro vom Betreiber übernimmt und ihn damit entlastet. Der Flughafen schreibt seit längerem rote Zahlen. Das Land sucht nach neuen Investoren. Der Verkehrsminister in Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, verweist vor allem auf eine Bruttowertschöpfung von jährlich 400 Millionen Euro und Steuereinnahmen von 93,5 Millionen Euro pro Jahr rund um den Hahn. Auf diese Weise möchte der Politiker die enorme Bedeutung des Flughafens für die gesamte Region unterstreichen. CDU-Fraktionsvize Alexander Licht mahnte, das LBM-Modell dürfe «nicht zulasten anderer Aufgaben gehen». Gegebenenfalls müsse die Politik woanders sparen.

 

Rheinland-Pfalz: Flughafen Hahn schreibt auch 2012 rote Zahlen

Rheinland-Pfalz: Flughafen Hahn schreibt auch 2012 rote Zahlen

Die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz muss sich weiter um den Flughafen Hahn im Hunsrück sorgen. Neben dem Nürburgring muss auch der Flughafen in Zukunft weiter mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Ein Gutachten hat ergeben, dass sich der Flughafen Hahn nur mit Einsparungen und Preiserhöhungen in die „Wirtschaftlichkeit retten kann“.

Neben dem Nürburgring hat die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz mit dem Flughafen Hahn im Hunsrück ein weiteres Sorgenkind, denn dieser schreibt seit Jahren rote Zahlen. Grund hierfür sind Altschulden, die vor allem sehr hohe Zinslasten begründen. Die Landesregierung in Mainz hat in dieser Woche ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses hat bilanziert, dass die Flughafen GmbH auch in diesem Jahr die Neuverschuldung durch den Rückgriff auf die Eigenkapitalanlagen decken muss. Selbst nachdem das Land Rheinland-Pfalz den Flughafen Hahn bestmöglich unterstützt hat, muss dieser noch eine Lücke von fast 18 Millionen Euro in diesem Jahr schließen. Aus diesem Grund haben sich die Gutachter mit Möglichkeiten auseinandergesetzt, die sie für sinnvoll für den Flughafen Hahn halten, damit das operative Geschäft wieder schwarze Zahlen schreiben kann.

Einsparungen und Preiserhöhungen am Flughafen Hahn

Die Gutachter schlagen den Verantwortlichen am Flughafen Hahn verschiedene Optionen vor, die, sofern sie den umgesetzt werden, ungefähr zehn Millionen Euro bringen könnten:

Zunächst soll der Flughafen im Hunsrück seine Preise und Gebühren deutlich anheben. In erster Linie würden dann die Gebühren für Bodenverkehrsdienste, Flugsicherung, Technik und Servicearbeiten teurer. Die Mehreinnahmen könnten sich für den Flughafen Hahn hier auf 3,3 Millionen Euro belaufen. Außerdem könnte man laut den Gutachtern darüber nachdenken, die Gebühren in den Parkhäusern und für die Geschäfte im Terminal anzuheben. Auch hier sind laut dem Gutachten weitere vier Millionen Euro zu generieren. Allerdings birgt gerade das Erhöhen der Gebühren die Gefahr, dass der Hauptkunde, die Billigfluggesellschaft Ryanair abspringt und sich einen anderen Standort sucht. Ob dem Flughafen Hahn damit geholfen ist, bleibt fraglich.

Zweitens sind die Gutachter der Meinung, dass man die operativen Kosten um 2,5 Millionen Euro senken kann.

Steuerzahler muss den Flughafen Hahn weiter unterstützen

Obwohl die Gutachter einige Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie und in welchem Umfang der Flughafen Hahn mehr Geld generieren kann, würde das die Abhängigkeit vom deutschen Steuerzahler nicht beenden. Der Staat, in diesem Fall die Landesregierung in Rheinland-Pfalz, müsste das Unternehmen weiterhin fördern und fordern.

Das neue Gutachten wirft noch einen weiteren umstrittenen Punkt auf: das Nachtflugverbot. Die Gutachter halten den 24-Stunden Betrieb des Flughafen Hahns für die große Chance, sich im Wettbewerb gegen andere Flughäfen durchzusetzen. Allerdings wehren sich die Grünen im Landesparlament gegen eine solche Nachtflugzone im Hunsrück.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass das Gutachten deutlich offen gelegt hat, dass der Flughafen Hahn ein neues Konzept braucht. Wie das aussehen wird, das obliegt nun der Politik in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen am Flughafen. Die Lösung, sofern denn eine gefunden werden kann, sollte schnell erzielt werden, denn sonst könnte sich der Standort Flughafen Hahn bald in „Luft auflösen“.