Heilig-Rock-Wallfahrt 2012: Erfreulich unspektakulär

Das Ende der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

An diesem Wochenende endet in Trier die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Die Veranstaltung hat alle Erwartungen erfüllt und zudem mit überraschend wenigen Zwischenfällen geglänzt. Die Veranstalter zeigten sich erfreut über die ersten Berichte, die durch die Polizei und andere Hilfskräfte vorgelegt worden sind.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier wird an diesem Wochenende mit einem feierlichen Abschlussgottesdienst zu Ende gehen. Die Großveranstaltung, die immerhin 550.000 Pilger an die Mosel gelockt hat, verlief erfreulich friedlich und ohne Vorkommnisse. Es wurden kaum nennenswerte Straftaten durch die Polizei registriert. Ein großer Dank gebührt aber auch all den ehrenamtlichen Helfern, die während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 im Einsatz waren. Insgesamt hatten sich 2400 Männer und Frauen für den Einsatz als ehrenamtliche Helfer gemeldet. Täglich kümmerten sich beinahe 400 Helfer um die Bedürfnisse der Pilger. Ihre Aufgaben reichten von der reinen Pilgerbetreuung, über einen Sprachdienst bis hin zu Einsätzen in verschiedenen Organisationsteams. Neben den Helfern haben auch die Mitwirkenden am Kultur- und Begleitprogramm gute Arbeit geleistet. Über 1350 Menschen haben dafür gesorgt, dass die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 auch abseits des Doms ein voller Erfolg gewesen ist.
Neben den Mitwirkenden des Kulturprogramms, haben sich auch die knapp 2000 Ministranten und 84 Chöre verdient gemacht, die mir ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die einzelnen Gottesdienste feierlich und erfolgreich verlaufen sind.

Die Bilanz der Polizei Trier

Neben den Veranstaltern der Heilig-Rock-Wallfahrt und dem Bistum Trier, hat auch die Polizei Dienststelle in der Moselstadt eine positive Bilanz der letzten vier Wochen gezogen. Die Einsatzfelder der Polizisten kann man ohne Zweifel mit dem Adjektiv „unspektakulär“ beziffern. Insgesamt wurden fünf Ordnungswidrigkeiten, 173 Verwarnungen, fünf Platzverweise und zwei Ingewahrsamnahmen ausgesprochen. Die hohe Präsenz uniformierter Polizeikräfte hat sogar dazu geführt, dass die Alltagskriminalität seit Beginn der Heilig-Rock-Wallfahrt deutlich gesunken ist. Laut der Polizei ist diese stolze Bilanz vor allem darauf zurückzuführen, dass die Beamten in den letzten vier Wochen 19.000 zusätzliche Einsatzstunden gemacht haben. Neben den ehrenamtlichen Helfern und den Polizisten, haben auch die sanitären Hilfskräfte viele Stunden Arbeit während der Wallfahrt abgeleistet. Seit dem 13. April 2012 waren insgesamt 1142 Sanitäter im Einsatz. Diese mussten alles in allem gerade einmal 1000 Fälle behandeln. Angesichts des Pilgerstroms von 550.000 Menschen ist dieser Wert erfreulich gering.
Auch das befürchtete Verkehrschaos ist völlig ausgeblieben. So haben sich die Vorkehrungen, die vorab getroffen wurden, bezahlt gemacht. Vor allem der Park and Ride Service und die Einbahnstraßenregelung in der Weberbach haben sich als effiziente Mittel erwiesen, ein Verkehrschaos zu verhindern.

Erfolgreiche Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier

Veranstalter der Heiligen-Rock-Wallfahrt 2012 ziehen eine positive Bilanz

Auf einer Pressekonferenz haben die Verantwortlichen der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 eine positive Bilanz der Veranstaltung gezogen. Bereits am Freitag wurde der 500.000 Pilger in Trier begrüßt. Diese Marke hatten sich die Organisatoren der Heilig-Rock.Wallfahrt 2012 vorab selbst gesetzt. Bis zum Ende der Heiligen-Rock-Wallfahrt in Trier sollen noch einmal weit über 10.000 Pilger in der Moselstadt gezählt werden.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier neigt sich langsam dem Ende zu. Am kommenden Sonntagabend wird der Heilige Rock wieder enthüllt werden und für viele Jahre wieder verschwinden. Auf einer ersten Pressekonferenz haben die Verantwortlichen der diesjährigen Heilig-Rock-Wallfahrt eine positive Vorab-Bilanz gezogen. Vor Beginn der Wallfahrt haben sich die Organisatoren zum Ziel gesetzt, dass 500.000 Pilger in Trier begrüßt werden sollen. Diese Marke wurde bereits am heutigen Freitag überschritten. Bischof Stephan Ackermann, Wallfahrtsleiter Georg Bätzig und Geschäftsführer Wolfgang Meyer zeigten sich aus diesem Grund hoch erfreut über den Ablauf der Veranstaltung. Bis Sonntagabend werden noch einmal ungefähr zehntausend Pilger in der Moselstadt erwartet.
Die letzte Möglichkeit, einen Blick auf den Heiligen Rock zu werfen, wird am Sonntagabend gegeben sein. In einer feierlichen Abendvesper wird der Heilige Rock langsam verhüllt werden.
Bischof Stephan Ackermann gab auf der Pressekonferenz noch keinen Ausblick über einen möglichen Termin einer nächsten Heilig-Rock-Wallfahrt. Legt man allerdings die Tatsache zugrunde, dass die letzten Wallfahrten immer dann stattfanden, wenn es ein bedeutendes Jubiläum in der katholischen Kirche gegeben hat, liegt der Schluss nahe, die nächste Heilig-Rock-Wallfahrt auf das Jahr 2030 bzw. 2031 zu datieren. In einem dieser beiden Jahre wird sich der Tod von Jesus zum 2000. Mal jähren. Die Experten sind sich uneinig, ob die Kreuzigung 30 oder 31 nach Christi Geburt stattgefunden hat. Die Kreuzigung des Sohn Gottes ist bekanntlich auch die Geburtsstunde des Heiligen Rocks. Aus diesem Grund würde sich eines dieser Jahre für eine erneute Heilig-Rock-Wallfahrt anbieten.

200.000 Pilger in Trier erwartet-Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 im Soll

200.000 Pilger in Trier erwartet

An diesem Freitag wird der 200.000 Pilger der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier erwartet. Damit liegen die Pilgerzahlen nach offiziellen Angaben der Veranstalter voll im Soll. Allerdings wurden bereits erste Zweifel an dem Zählverfahren geäußert.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 dauert mittlerweile seit zwei Wochen an. Grund genug eine erste Bilanz zu ziehen. An diesem Freitag wird der 200.000 Pilger in der Moselstadt erwartet. Damit fällt die Halbzeitbilanz der Veranstalter positiv aus, obwohl die Zahl der Pilger deutlich unter dem anvisierten Wert liegt. Seitens des Bistums erhofft man sich, dass ungefähr 500.000 Pilger den Weg nach Trier finden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen in der zweiten Hälfte der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 noch mehr Pilger in die älteste Stadt Deutschlands kommen. Allerdings ist dies aus mehreren Gründen durchaus wahrscheinlich. Zum einen startete die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 extrem früh in diesem Jahr. Zum anderen verhinderte vor allem das regnerische Wetter der vergangenen Tage, dass sogenannte Spontanpilger nach Trier kommen. In den nächsten Wochen soll sich das Wetter aber deutlich verbessern. Vor allem die Temperaturen sollen stark steigen. Nicht zuletzt kommt noch hinzu, dass ein verlängertes Wochenende bevorsteht. Der erste Mai am kommenden Dienstag ist bekanntlich ein Feiertag. Viele Menschen werden dies nutzen, um einen zusätzlichen freien Brückentag am Montag zu nehmen.

Neben dem Optimismus über die Pilgerzahlen, gibt es aber auch kritische Stimmen über das Zählverfahren. Jeder Pilger erhält nach seinem Besuch im Trierer Dom am Ausgang ein kleines Bild mit der Tunika im Schrein als Erinnerung. Bis Mittwoch wurden bereits 188.000 solcher Bilder verteilt. Allerdings ist es unzweifelhaft der Fall, dass manche Menschen mehrere Bilder oder eben überhaupt keines mitnehmen. Aus diesem Grund kann man sich nicht zu hundert Prozent auf diese Zahl verlassen. Dennoch dient sie auf jeden Fall zur Orientierung.

Nichtsdestotrotz kann man auf jeden Fall positiv festhalten, dass ein Verkehrschaos in der Stadt Trier bis jetzt ausgeblieben ist. Viele Menschen hatten sich vor der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 darüber Gedanken gemacht. Die gute Organisation wird auch dadurch unterstrichen, dass mehr als 2300 ehrenamtliche Helfer im Einsatz sind, die sich unermüdlich für den Erfolg der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 einsetzen.

Lückenhaftes Bühnenprogramm im Palastgarten

Einzig das Bühnenprogramm im Palastgarten ist noch lückenhaft. Es werden noch Programmbeiträge gesucht, die dazu dienen können, die Pilger zu unterhalten.

 

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier: Kostenloser Park&Ride Service

Im Kampf gegen das Verkehrschaos

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 steht unmittelbar bevor. Grund genug einmal einen Blick auf die wesentlichen Veränderungen in Bezug auf den Verkehr auf Trierer Straßen zu werfen. Die Stadt Trier leidet unter normalen Umständen bereits unter vollen Straßen. Dieser Umstand wird sich während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 noch verstärken. Die Stadt hat daher ein umfangreiches Konzept zu Milderung der Problematik ausgearbeitet.

Während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 werden unter anderem 500.000 Pilger in Trier erwartet. Diese müssen sich aber nicht nur innerhalb des Stadtgebiets bewegen, sondern auch an- bzw. abreisen. Dies wird unweigerlich zu einem großen Verkehrsaufkommen in Trier führen. Die Römerstadt ist ohnehin nicht gerade für ihre freien Straßen bekannt. Täglich staut sich der Verkehr auf den Hauptverkehrsschlagadern in der Stadt an der Mosel. Für die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 hat die Stadt Trier ein umfassendes Konzept erarbeitet, das das Verkehrsaufkommen mindern soll. Vor allem der kostenlose Park&Ride Service soll die Innenstadt vom Verkehr entlasten. Aber auch neben diesem Park&Ride Service wird es einige Veränderungen geben.

Die Weberbach in Trier

Sowohl die Mustorstraße, als auch die Weberbach in Trier werden während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 zur Einbahnstraße erklärt. Damit können diese Straßen nur noch von der Ostallee aus befahren werden. Der Grund für diese Entscheidung liegt in der Tatsache, dass die Pilger, die den Park&Ride Service nutzen möchten, mit dem Bus in die Weberbach gebracht werden. Demnach soll die Einbahnstraßenregelung für mehr Sicherheit für die Pilger sorgen. Außerdem soll das Verkehrschaos in kleinen Grenzen gehalten werden. Die Straßen An der Meerkatz, Liebfrauenstraße, Domfreihof und Sternstraße sind an den Wallfahrtstagen von 7.30 bis 22 Uhr komplett für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Aufgrund der Tatsache, dass die Busse für die Pilger in der Weberbach an- und abfahren, werden die dortigen Haltestellen von den Stadtbussen nicht mehr angefahren. Es wird einige Ausweichhaltestellen in der Ostallee geben. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite der Stadtwerke Trier.

Die öffentlichen Parkplätze in der Mustorstraße, am Roten Turm, Konstantinstraße, Weberbach und Seitzstraße werden aufgehoben; die Tiefgaragen Basilika und Konstantin hingegen bleiben uneingeschränkt nutzbar.

Der Park&Ride Service zur Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Die Stadt Trier wird einen eigenen Park&Ride Service zur Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier unterhalten. Die Pendelbusse fahren von 8.30 bis 22.30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt vom Großparkplatz Moselauen/Messepark zum Viehmarkt in der Altstadt und zurück. Pilger, die diesen Dienst ohne große Mühen nutzen können, sollten dies bitte auch machen. Der Park&Ride Service ist eine effiziente Waffe im Kampf gegen den Straßenverkehr in der Trierer Innenstadt.

Auch die Deutsche Bahn reagiert auf die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier. So werden Zusatzzüge zwischen Koblenz und Trier und Saarbrücken und Trier angeboten. Auf diese Weise wird Pilgern aus diesen Regionen die Anreise ein wenig leichter gemacht.

 

Kameraeinsatz bei Heilig-Rock-Wallfahrt in Grenzen genehmigt

Datenschützer schränken Kamerakonzept der Polizei ein

Ein Treffen am gestrigen Mittwoch hat ergeben, dass grundsätzlich Kameras an der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 eingesetzt werden dürfen. Allerdings muss die Polizei ihr Konzept deutlich ausdünnen. Die Datenschützer haben das volle Programm nicht genehmigt. Das endgültige Konzept wird am 12. April bekannt gegeben.

Die Polizei hatte vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass sie einen umfangreichen Kameraeinsatz in der Trierer Innenstadt anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 plane. So sollten unter anderem Kameras am Domfreihof, in der Sternstraße, im Palastgarten und am Hauptmarkt installiert werden. Die Polizei erhofft sich von dem flächendeckenden Einsatz eine erhöhte Sicherheit für die Pilger an der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Die Bilder der Überwachungskameras sollen die Polizei bei der Aufklärung von Straftaten und bei Präventivmaßnahmen unterstützen. Die Überwachungskameras sollen sogenannte Übersichtsbilder machen. Einzelne Menschen werden auf ihnen nicht sichtbar sein. Außerdem werden nur öffentliche Bereiche abgefilmt werden. Fenster und Türen privater Wohnungen werden nicht von der Kamera erfasst.

Datenschützer schränken Kameraeinsatz ein

Am gestrigen Mittwoch trafen sich Vertreter des Mainzer Innenministeriums, Datenschutzbeauftragte des Landes und Gesetzeshüter, um die Pläne der Polizei in Trier zu diskutieren. Im Ergebnis einigte man sich darauf, dass Kameras durchaus zum Einsatz kommen dürfen. Lediglich den Umfang schränkte man aufgrund des Datenschutzes ein. Am 12. April 2012 möchten die Beteiligten ein gemeinsames Konzept vorlegen. Bis dahin gilt es noch einige offene Fragen zu diskutieren. So ist noch offen, ob und in welchem Umfang das Bildmaterial gespeichert werden darf. Auch die Aufnahmezeit der Kameras muss noch diskutiert werden. Entweder werden die Kameras nur zu gewissen Veranstaltungen eingeschaltet werden oder den ganzen Tag über.

Vier Testkameras filmten bereits

Für das Treffen am gestrigen Mittwoch hat die Polizei in Trier bereits vier Testkameras installiert, die auch schon die ersten Bilder gemacht haben. Dieses Testmaterial sorgte für die Grundlage der Dikussion. Unter anderem wurde eine Kamera am Domfreihof installiert. Aus diesem Grund gilt es als wahrscheinlich, dass während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 dort auch gefilmt werden wird.
Für genaue Informationen muss der 12. April 2012 abgewartet werden. Dann wird sich entscheiden, mit wie viel Kameras die Menschen an der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 konfrontiert werden.

Familientag während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Großer Familientag während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Die Heilig-Rock-Wallfahrt rückt immer näher und das Programm nimmt langsam feste Konturen an. Während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier wird es auch einen Familientag geben. Dieser richtet sich speziell an alle Familien und steht unter dem Motto: „Familien gemeinsam mit Christus auf dem Weg“.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 ist das große Ereignis in der Großregion Trier in diesem Jahr. Über 500.000 Pilger werden aus allen Teilen der Welt in der Römerstadt erwartet. Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 soll den Spagat zwischen dem Trubel eines Großereignisses und der Besinnlichkeit einer Pilgerfahrt schaffen. Diese Balance können speziell Familien am Familientag der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 erleben. Unter dem Motto „Familien gemeinsam mit Christus auf dem Weg“ können die Familien an diesem Familientag gemeinsam singen, beten und Christenheit erleben. Am 6. Mai 2012 soll der gemeinsame Familientag stattfinden. Ziel der Veranstalter ist es, ein Programm generationenübergreifend anzubieten. Außerdem steht dem Gedanken der Religionsausübung nichts näher als das Bild einer intakten, freudigen Familie, die gemeinsam die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 genießt. Die Veranstalter bieten drei verschiedene Pilgerwege an diesem Tag an. Alle führen selbstverständlich zu dem gleichen Ziel. Getreu dem Motto „Alle Wege führen nach Rom“, treffen sich an diesem Tag, alle Wege im Trierer Dom. Dieser ist das christliche Zentrum der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier. Die unterschiedlichen Pilgerwege am Familientag 2012 weisen verschiedene Längen auf. Auf diese Weise können die Familien eigenständig entscheiden, welche Strecke sie gemeinsam zurücklegen möchten. Die Streckenlängen liegen zwischen drei und acht Kilometern.

Nach dem Pilgern ist vor der Gemeinschaft!

Nachdem die Familien im Trierer Dom den Heiligen Rock bewundert haben, wird es auch noch ein reichhaltiges Rahmenprogramm im Anschluss an die kleine „Pilgerfahrt“ geben. Die Familien können sich im Palastgarten zu einem sogenannten offenen Singen zusammenfinden. Des Weiteren werden verschiedene magische Momente angeboten. In der Turnhalle des Generalvikariats wird Markus der Zauberer sein Können unter Beweis stellen. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere Dinge zu erleben. Der Familientag während der Heilig-Rock-Wallfahrt klingt anlassbezogen mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Palastgarten aus. Dieser beginnt um 16.30 Uhr.
Familien, die den wahren Geist der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 erleben möchten, sollten sich den Familientag vormerken.

 

 

 

Überwachungskameras sollen Heilig-Rock-Wallfahrt sicherer machen

Überwachungskameras sollen in der Trierer Innenstadt installiert werden

Die Polizei möchte anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 Überwachungskameras in der Trierer Innenstadt anbringen. Diese sollen es der Polizei ermöglichen, das Geschehen in den vier Wochen der Wallfahrt besser überblicken zu können. Derzeit finden Sondierungsgespräche mit einem Sonderbeauftragten für Daten- und Informationsschutz statt.

Die Polizei in Trier plant den Einsatz von Überwachungskameras in der Trierer Innenstadt während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Diese sollen den Ordnungshütern helfen, einen besseren Überblick über die einzelnen Gebiete der Innenstadt zu haben, um bei Vorfällen schneller reagieren zu können. Letztendlich möchte die Polizei auf diese Weise für mehr Sicherheit während der Großveranstaltung, die vermutlich 500.000 Menschen in die Stadt locken wird, sorgen. Im Moment finden Gespräche mit einem Sonderbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz statt, in denen der Daten- und Informationsschutz analysiert und besprochen werden soll. Die Heilig-Rock-Wallfahrt startet am 13. April und endet genau einen Monat später am 13. Mai.

Überwachungskameras in der Trierer Innenstadt

In der Trierer Innenstadt sollen die Überwachungskameras an fast allen bekannten und stark frequentierten Orten installiert werden. So sollen unter anderem am Domfreihof und am Hauptmarkt Überwachungskameras angebracht werden. Aber auch im Palastgarten und in der Sternstraße sollen Kameras aufgestellt werden. Die Polizei rechtfertigt die Maßnahme mit Hinblick auf die Einlasskontrollen und die Durchsuchungen, die dadurch in vielen Fällen nicht mehr nötig sind.

Die Polizei wird außerdem während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 im Dauereinsatz sein. Dafür wird die Trierer Polizei von Kollegen der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Hinzu kommt, dass die Beamten eine eigene Heilig-Rock-Polizeiwache in der Palaststraße einrichten werden. Dort wird in zwei Schichten gearbeitet werden. 60 Beamte sollen täglichen ihren Dienst in der Polizeiwache absolvieren. Auf diese Weise erhofft man sich eine schnelle Einsatztruppe vor Ort, um auf eventuelle Straftaten schnell reagieren zu können.

Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Neben der Polizei wird es während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 noch zahlreiche andere Veränderungen im Stadtbild Triers geben. In den Moselauen wird es einen Park&Ride Service geben. Dort kann bequem auf den Parkplätzen geparkt werden. Ein Shuttlebus bringt die Menschen dann von dort in die Trierer Innenstadt. In der Weberbach in Trier wird ein neuer Busbahnhof eingerichtet werden. Weitere Service-Einrichtungen werden noch bekannt gegeben.

Das Bistum Trier muss ab 2013 deutlich sparen

Das Bistum Trier muss in den kommenden Jahren sparen

Seit nunmehr vier Jahren in Folge können die Einnahmen die Ausgaben des Bistum Triers nicht decken. Die Folge sind Rückgriffe auf gebildete Rücklagen, damit sich das Bistum nicht verschuldet. Auch in diesem Jahr, das durch die Heilig-Rock-Wallfahrt besonders teuer werden wird, muss das Bistum Trier Geld aus den Sparrücklagen herausziehen. Ab dem kommenden Jahr soll deutlich gespart werden.

Das Bistum Trier schafft es nun schon seit einigen Jahren nicht mehr, die anfallenden Ausgaben mit den Einnahmen zu decken. Immer wieder greift man auf Spareinlagen zurück, damit sich die kirchliche Organisation nicht verschulden muss. Allerdings ist der Topf der gesparten finanziellen Mittel nicht unerschöpflich. Aus diesem Grund werden in den nächsten Jahren deutliche Sparmaßnahmen von Nöten sein. In diesem Jahr wird man auf jeden Fall noch mal auf das eingesparte Geld zurückgreifen. Immerhin steht mit der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 das Großereignis in der Region Trier an. Gerade für dieses Event möchte sich das Bistum Trier bestens vorbereiten, damit sich die erwarteten 500.000 Pilger an einer schönen Gemeinde erfreuen können. Zu diesem Zweck sollen allein Sachwerte in Höhe von 3,5 Millionen Euro erworben werden. Dennoch ist sich die Leitung des Bistum Triers darüber bewusst, dass man nicht in aller Herrgottsruhe immer wieder einen negativen Haushalt bewirtschaften kann. Aus diesem Grund soll es ab dem Jahr 2013 zu spürbaren Einsparungen kommen. Wie drastisch diese ausfallen sollen, ist noch nicht bekannt. Eines ist aber jetzt schon absehbar: Die Kirchengemeinden werden einen deutlichen Beitrag dazu leisten müssen, wieder einen ausgeglichenen Haushalt 2013 herzustellen. Der Generalvikar des Bistum Triers kündigte bereits an, dass die Einsparungen durchaus schmerzhaft sein können.
Vor allem die Personalkosten mit ungefähr 216 Millionen Euro jährlich sind für die finanzielle Belastung ausschlaggebend. Hinzu kommt, dass die höchste Einnahmequelle, die Kirchensteuer, langsam zurückgeht. Dies hat vor allem zwei Ursachen. Auf der einen Seite der demografische Wandel und auf der anderen Seite der Rückgang der Gläubigerzahlen. In den nächsten Jahren rechnet man im Bistum Trier mit weiteren Einbußen auf der Einnahmeseite.
Wie sich die Einsparungen ab dem Jahr 2013 bemerkbar machen werden, bleibt abzuwarten. Immerhin gehört das Bistum Trier zu einem der größten Dienstleister in der Region.
Trotz aller vielleicht trüben Aussichten, gilt es in diesem Jahr erst einmal die Heilig-Rock-Wallfahrt zu genießen.