Neuer Weltrekordversuch im Cocktailmixen – „Shake around the Clock“

Unter dem Titel „Shake around the clock“ soll in Trier erneut ein Weltrekord im Cocktailmixen aufgstellt werden.

Viele Trierer werden sich wohl noch an den 9.Dezember letzten Jahres erinnern, an dem der Trierer Alexander Brittnacher einen neuen Weltrekord im Cocktailmixen aufstellte: 2156 Cocktails mixte der zu der Zeit 33-jährige innerhalb von 12 Stunden in der Trierer Fußgängerzone und verteilte diese an Passanten. Diese waren im Gegenzug dazu gebeten worden, für die Villa Kunterbunt in Trier, eine Einrichtung zur Langzeitbetreuung chronisch kranker Kinder, zu spenden.(Wir berichteten)

Nun möchte sich der professionelle Barkeeper selbst übertreffen. Am 15. September von 12:00 Uhr bis 0:00 Uhr muss er dazu mindestens 2.157 Mischgetränke shaken, um seinen eigenen Weltrekord im Cocktailmixen einzustellen. Die Cocktails werden anschließend auf dem Hauptmarkt an Passanten gegen eine Spende für die Villa Kunterbunt verteilt. Die Zutaten für die Cocktails werden von Partnern und Sponsoren gestellt, die Helfer arbeiten alle ehrenamtlich, sodass die Spenden komplett der Villa Kunterbunt zu Gute kommen.

Damit der Rekord als offizieller Weltrekord gewertet werden kann, sind einige Regeln erforderlich:

Es müssen in 12 Stunden mindestens 2157 Cocktails gemixt werden, welche aus mindestens 4 Zutaten bestehen.

Insgesamt müssen mindestens 10 verschiedene alkoholische und antialkoholische Mischgetränke angeboten werden.

Pro Stunde hat der Kandidat 5 Minuten Pause, diese können bis zu einer halben Stunde zusammengesammelt werden.

Außer Früchteschneiden sind keine Vorbereitungen erlaubt, Helfer dürfen nicht in die eigentliche Arbeit des Barkeepers eingreifen, sondern lediglich Gläser  und Zutaten bereitstellen.

Zu jeder Zeit muss der Rekordstand angezeigt werden und von einer unabhängigen Jury zu jeder Zeit überwacht werden.

Der Weltrekordversuch „Shake around the clock“ wird in diesem Jahr auf dem Hauptmarkt in Trier stattfinden und wird von verschiedenen DJ’s musikalisch unterstützt.

Wir drücken Herrn Brittnacher für seinen Weltrekordversuch in Trier die Daumen und sagen: „Shake around the clock“ !

 

Die Neustraße in Trier soll umstrukturiert werden

Die Stadt Trier nimmt sich der Neustraße an

Seit Jahren sorgt die Verkehrssituation in der Neustraße für reichlich Unmut. Zum einen sind viele Geschäftsleute über den ständigen Verkehr genervt, weil dieser die Attraktion der eigenen Geschäfte schmälert. Zum anderen sollen rücksichtslose Autofahrer immer wieder Fußgänger in Gefahr bringen, denn nur in wenigen Fällen wird die Geschwindigkeitsbegrenzung auch wirklich eingehalten.

In den letzten Jahren wurde immer mal wieder über die Neustraße in Trier diskutiert. Vor allem der Verkehr und die daraus erwachsende Gefährdung der Fußgänger macht vielen Menschen Sorgen. Viele Autofahrer scheinen sich nicht an das Tempolimit zu halten. Sie fahren mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit durch die Neustraße in Trier. Dabei ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt, die sich auf ungefähr bis zu 10 km/h beziffern lässt.
Aber nicht nur Fußgänger ereifern sich immer wieder über die Neustraße. Auch Geschäftsleute, die mit ihren Läden an der Neustraße in Trier ansässig sind, fürchten um die Attraktivität der Einkaufsstraße. Sie bringen immer wieder vor, dass der anhaltende Autoverkehr dafür sorgen würde, dass die Menschen nicht allzu gerne in der Neustraße einkaufen wollen. Aus diesem Grund müssten sie zwangsläufig um die Attraktivität ihrer Läden bangen.
Der Autoverkehr in der Neustraße entsteht vor allem dadurch, dass viele mehrfach durch die Straße fahren, weil sie nach einem Parkplatz suchen. Nicht selten parken Autos auch außerhalb der dafür vorgesehenen eingezeichneten Parkplätze.
Um diesem Effekt vorzubeugen, hat die Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani vorgeschlagen, einfach vier solche Parkplätze zu streichen. Auf die Forderung nach einer Neustraße, die komplett zur Fußgängerzone erklärt wird, antwortete die Baudezernentin, dass dies kurzfristig nicht möglich sei. Man könne den Verkehr nicht in der gebotenen Kürze neu organisieren.
Bevor vier Parkplätze gestrichen werden, möchte sich Frau Simone Kaes-Torchiani erst mit den Anwohnern und den Geschäftsleuten beraten. Diese sollen ihren Bemühungen zustimmen.
Bereits vor einiger Zeit hat die Interessengemeinschaft über diesen Vorschlag abgestimmt. Das Ergebnis war eindeutig. Von 48 Stimmen hat sich lediglich eine für den Erhalt der Parkplätze ausgesprochen. Demnach scheint es wohl unumstritten zu sein, dass vier Parkplätze in naher Zukunft aus der Neustraße in Trier entfernt werden. Aber ob diese Maßnahme wirklich das Problem lösen kann, ist fraglich.