Frauen und ihre Rolle bei Entscheidungsprozessen in der heutigen Zeit

Frauen und ihr Leben in der Gesellschaft mitten unter uns

Eine Veranstaltungsreihe vom rheinland-pfälzischen Frauenministerium und der Staatskanzlei wird sich in den kommenden Wochen mit dem Thema „Frauen und Nachhaltigkeit“ beschäftigen. Hierbei geht es um die Rolle der Frau, die sie in vielen Prozessen, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind, einnimmt.

Das rheinland-pfälzische Frauenministerium und die Staatskanzlei organisieren eine Reihe von Veranstaltungen in der Großregion Trier, die sich alle mit dem Thema „Frauen und Nachhaltigkeit“ auseinandersetzen sollen. Ziel ist es, über die Frau und ihre Rolle in Prozessen, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt sind, zu sprechen. Es wird in diesen Veranstaltungen vor allem Vorträge und Diskussionen geben.

Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 15. März, von 10 bis 15 Uhr in der Fachhochschule Trier konzentriert sich auf die Teilnahme von Frauen in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen, beruflichen und politischen Lebens.
Zunächst wird es eine Podiumsdiskussion geben, in der erläutert werden soll, auf welche Art und Weise Frauen besser in einen Entscheidungsprozess mit eingebunden werden können. Daran nehmen unter anderem die Staatssekretärin im Frauenministerium, Margit Gottstein, und Ursula Molka, ständige Vertreterin des Chefs der Staatskanzlei, teil. Im Anschluss an diese hoffentlich belebende Diskussion werden Frauenprojekte und Initiativen der Großregion Trier kurz vorgestellt. Danach wird es eine Diskussion zwischen Vertretern aus dem Trierer Stadtrat, Frauen aus der Region und Teilnehmerinnen eines Mentoring-Programms geben. Thema dieser Diskussion ist „Von Trier lernen? Mehr Frauen in die Politik“. Es erwartet die Besucher sicherlich eine interessante Veranstaltung, die einen anderen Blick auf die Frau von heute bereit hält.

Liebfrauenkirche

Liebfrauenkirche Trier

Liebfrauenkirche Trier

Die Geschichte der Liebfrauenkirche

Lage und Gründung der Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche, die direkt an den Trierer Dom anschließt, ist ein Highlight gotische Baukunst. Die ehemalige antike Südostbasilika bildet ihren Ursprung. Im Jahre 1235 begann man unter dem Erzbischof Theoderich von Wied mit dem Bau der gotischen Liebfrauenkirche. Nachdem es ab 1243 erlaubt war, Spendengelder für die Fertigstellung der Liebfrauenkirche zu sammeln, konnte der Bau 1260 beendet werden.

Die Ästhetik der Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche ist eines der frühesten Bauwerke französischer Gotik auf deutschem Boden und ist gleichzeitig von großer Besonderheit. Das Langhaus und das Querschiff bilden ein nahezu symmetrisches Kreuz und die vier Kreuzarme enden in Apsiden. Sie weisen jeweils in der Hauptachse ein Portal auf. Es entsteht fast ein kreisrunder Grundriss, weil man in die Kreuzecken jeweils zwei Kapellen integriert hat.

Die Baukunst der Liebfrauenkirche

Bis 1631 hatte der Vierungsturm einen hohen Spitzhelm, der aber nach einem Blitzeinschlag durch ein flaches Dach ersetzt wurde. Die Fenster der Liebfrauenkirche weisen alle frühgotische Maße auf. Dass die Liebfrauenkirche besonders von französischen Kathedralen abhängig ist, zeigt sich an den Figuren, die an der Westfassade integriert sind. Diese Skulpturen wären ohne das Vorbild der Kathedrale von Reims nicht denkbar. Außer einigen wenigen, sind die Figuren heute durch Kopien ersetzt, während die Originale in einigen Museen zu bestaunen sind. Leider sind auch einige Skulpturen verloren gegangen, die man jedoch versucht hat, nach französischem Vorbild zu ersetzen. So erweiterte man die Liebfrauenkirche 1992 mit den Figuren von Petrus, Adam und Eva. Besonders Maria wird in der Liebfrauenkirche in den Mittelpunkt gestellt, da sie die Schutzpatronin ist. So findet man an der Westfassade viele Gestalten, die einem aus der Heilsgeschichte bekannt vorkommen. Es sind Szenen von der Geburt Jesu dargestellt, in denen beispielsweise die Verkündung an die Hirten dargestellt ist. Rechts und links neben dem Fenster des Portals der Westfassade stehen der Erzengel Gabriel und Maria. In den fünf Bogenläufen der Liebfrauenkirche sind Engel, Bischöfe, Kirchenlehrer und Könige dargestellt, die alle ein Instrument halten. Diese Darstellung soll vermutlich an die 24 Ältesten der Apokalypse erinnern. Der äußere Bogenlauf wird durch die hübschen, aber törichten Jungfrauen verziert und ist damit als Hinweis für das Jüngste Gericht zu verstehen. Im Giebel ist schließlich die Kreuzigung Jesu illustriert. Im Bogenfeld des Nordportals ist die Krönung Mariens zu sehen und das Ostprotal ist einfach durch Blattwerk dekoriert.

Insgesamt rundet die Liebfrauenkirche den Domfreihof ab und ist sicherlich eine der schönsten Kirchen, die man in Trier finden kann.