Neuer Geschäftsführer am Flughafen Hahn

Neuer Geschäftsführer am Flughafen Hahn

Der Flughafen Hahn im Hunsrück wird in den kommenden Wochen einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der 2014 auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Geschäftsführer Jörg Schumacher wird nicht verlängert werden. Allerdings soll der langjährige Mitarbeiter dem Flughafen Hahn als Berater erhalten bleiben.

Anscheinend reagiert der Flughafen Hahn auf die anhaltenden schlechten Geschäftszahlen des Flughafens im Hunsrück, denn der langjährige Geschäftsführer Jörg Schumacher, dessen Vertrag 2014 auslaufen wird, erhält definitiv keinen neuen Vertrag mehr. Er soll dem Flughafen Hahn aber zukünftig als beratender Mitarbeiter erhalten bleiben. Jörg Schumacher arbeitet nun seit 1998 am Flughafen Hahn im Hunsrück. Für Schumachers Verbleib hatten sich in den vergangenen Tagen in einem Brandbrief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) 72 Unternehmer, die insgesamt 4000 Arbeitnehmer beschäftigen, ausgesprochen. In diesem Brief wird Malu Dreyer zudem gebeten, dass das Land Rheinland-Pfalz mehr Investitionen in den Flughafen Hahn machen soll. Sowohl in die Infrastruktur, als auch in das Terminal und die Vorfeldflächen müsse mehr investiert werden. Auch mehrere Kommunalpolitiker aus dem Hunsrück und der 600 Mitglieder zählende Verein „Bürger für den Zivilflughafen Hahn“ hatten vor einem „Bauernopfer Schumacher“ gewarnt.

Bereits in wenigen Wochen soll Jörg Schumacher in seinem Amt abgelöst werden. Zukünftig wird Heinz Rethage den Betrieb am Flughafen Hahn führen. Dieser ist promovierter Bauingenieur, Diplom-Wirtschaftsingenieur und bislang kaufmännischer Geschäftsführer des Landesbetriebs Mobilität in Koblenz gewesen. Er scheint demnach für den Posten am Flughafen Hahn geeignet zu sein.

Flughafen Hahn: Zoll stellt knapp 50 kg Marihuana sicher

Flughafen Hahn: Zoll stellt knapp 50 kg Marihuana sicher

Die Zollbeamten am Flughafen Hahn haben in dieser Woche eine Gruppe Reisender aus Großbritannien untersucht und dabei rund 50 Kilogramm Marihuana bei den zwei Frauen und dem Mann sichergestellt. Diese Menge war auf kleine Lebensmittelkartons aufgeteilt worden. Damit zogen die Zollbeamten einen weiteren großen Fisch am Flughafen Hahn an Land.

Die Zollbeamten am Flughafen Hahn haben in dieser Woche drei britische Staatsbürger festgenommen, die zusammen rund 50 Kilogramm Marihuana mit dabei hatten. Die drei Reisenden waren den Zollbeamten am Flughafen Hahn aufgefallen. Als die Beamten das Reisegepäck durchsuchten, fanden sie viele Lebensmittelkartons, in denen das Marihuana versteckt worden war. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass es sich bei der geschätzter Menge um ungefähr 50 Kilogramm handelte. Die beiden 19 und 24 Jahre alten Frauen sowie ein 47-jähriger Mann hatten die 49 Kilogramm Marihuana auf 36 Lebensmittelkartons verteilt, die in drei Gepäckstücken verstaut waren.

Das Trio reiste am 13. Januar aus Jamaika über den Flughafen Frankfurt am Main nach Deutschland ein. Von dort aus fuhren die drei mit ihrem brisanten Gepäck in einem Taxi in die Nähe des Flughafens Hahn und über-nachteten dort in einem Hotel. Am frühen Dienstagmorgen des 15. Januar sollte es von Hahn dann weiter nach London-Stanstead gehen. Die drei wurden inzwischen einem Haftrichter in Bad Kreuznach vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft.

 

Flughafen Hahn: Rheinland-Pfalz zahlt Millionen

Flughafen Hahn: Rheinland-Pfalz zahlt Millionen

Der Flughafen Hahn im Hunsrück hat seit Monaten mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Im Jahr 2012 sind nicht nur die Passagierzahlen deutlich zurückgegangen, sondern auch das Frachtaufkommen. Aus diesem Grund hat der Flughafen Hahn im Jahr 2012 noch weniger Einnahmen als vermutet erzielt. Das Land Rheinland-Pfalz wird dem Flughafen, auf dem hauptsächlich die irische Fluggesellschaft Ryanair startet und landet, weitere Millionen ermöglichen.

Der Flughafen Hahn im Hunsrück schreibt weiterhin rote Zahlen. In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass sowohl die Passagierzahlen, als auch das Frachtaufkommen im Jahr 2012 deutlich zurückgegangen sind. Aus diesem Grund wird der Flughafen Hahn für das Geschäftsjahr 2012 geringere Einnahmen zu verbuchen haben. Dies macht eine Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz unumgänglich. In Mainz teilte man in dieser Woche mit, dass die Regierung in Rheinland-Pfalz in den kommenden Wochen Straßen im Wert von 7,2 Millionen Euro übernehmen wird. Auf diese Weise möchte sie dem Flughafen Hahn im Hunsrück unterstützend unter die Arme greifen. Diese Straßenübernahmen werden als Finanzhilfen für den Flughafen Hahn betrachtet. Außerdem prüft das Ministerium, ob der Landesbetrieb Mobilität (LBM) vom Hunsrück-Flughafen auch Flächen am Airport direkt übernimmt – zum Beispiel Rollbahn oder Vorfeld.

Der frühere US-Fliegerhorst schreibt seit längerem rote Zahlen. Eine Trendwende scheint nicht in Sicht: Im vergangenen Jahr flogen von dort knapp 2,8 Millionen Passagiere ab, vier Prozent weniger als 2011, teilte die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH mit. Beim Frachtgeschäft musste der Hahn einen noch größeren Einbruch hinnehmen – um 28 Prozent auf fast 208 000 Tonnen nach dem bisherigen Rekordjahr 2011. Der Flughafen Hahn verwies vor allem auf die Ticketsteuer, die zu rückläufigen Passagierzahlen führen würde. In Bezug auf die Fracht sieht der Flughafen das Problem in der dezeitigen schlechten wirtschaftlichen Lage. Der Flughafen gehört zu 82,5 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz und zu 17,5 Prozent Hessen. Rheinland-Pfalz sucht nach neuen Investoren. Derzeit sind nach Angaben von Lewentz mehrere externe Gutachten in Arbeit. Durch diese Gutachten soll der Verkehrswert des Flughafens ermittelt werden.

 

Flughafen Hahn: Neues Gutachten 2013

Flughafen Hahn: Neues Gutachten 2013

Im Februar 2013 soll es ein neues Gutachten zur Situation am Flughafen Hahn geben. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen vor allem die finanziellen Schwierigkeiten, in denen der Flughafen Hahn derzeit steckt. Das neue Gutachten soll den Wert des Flughafens ermitteln und darüber hinaus die Verträglichkeit eines neuen Modells mit geltendem Recht der Eruopäischen Union.

Der Flughafen Hahn hat seit einiger Zeit erhebliche finanzielle Schwierigkeiten, die in Zukunft gelöst werden müssen. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz ein weiteres Gutachten über die finanzielle Situation des Flughafens Hahns in Auftrag gegeben. Dieses wird im Februar des kommenden Jahres erwartet werden. Dieses Gutachten soll unter anderem dabei helfen, die richtigen Lösungen für die Probleme des Flughafens im Hunsrück zu finden. Am Flughafen Hahn ist vor allem die Billigfluggesellschaft Ryanair stationiert. Das Gutachten soll unter anderem den Wert des Flughafens schätzen. Darüber hinaus wird ein neues Modell für den Hahn auf seine Verträglichkeit mit dem geltenden EU-Recht überprüft. Erwogen wird, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Straßen rund um den ehemaligen US-Fliegerhorst für rund sechs Millionen Euro vom Betreiber übernimmt und ihn damit entlastet. Der Flughafen schreibt seit längerem rote Zahlen. Das Land sucht nach neuen Investoren. Der Verkehrsminister in Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, verweist vor allem auf eine Bruttowertschöpfung von jährlich 400 Millionen Euro und Steuereinnahmen von 93,5 Millionen Euro pro Jahr rund um den Hahn. Auf diese Weise möchte der Politiker die enorme Bedeutung des Flughafens für die gesamte Region unterstreichen. CDU-Fraktionsvize Alexander Licht mahnte, das LBM-Modell dürfe «nicht zulasten anderer Aufgaben gehen». Gegebenenfalls müsse die Politik woanders sparen.

 

Flughafen Hahn: Ryanair fliegt 2013 mehr Ziele an

Flughafen Hahn: Ryanair fliegt 2013 mehr Ziele an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat in dieser Woche bekannt gegeben, dass sie im kommenden Jahr ihr Angebot auf dem Flughafen Hahn weiter ausbauen möchte. Ryanair möchte 2013 drei neue Ziele von dem Hunsrück aus anfliegen. Diese sind die griechische Insel Korfu, Rijeka in Kroatien und Tanger in Marokko, wie Airline-Chef Michael O’Leary am Dienstag am Hahn mitteilte.

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird ihr Flugangebot am Flughafen Hahn nach eigenen Angaben weiter ausbauen. Ab dem kommenden Jahr möchte der Billigfluganbieter drei weitere Ziele von dem Flughafen Hahn aus ansteuern. Diese sind die griechische Insel Korfu, Rijeka in Kroatien und Tanger in Marokko, wie Airline-Chef Michael O’Leary am Dienstag am Hahn mitteilte. Auf diese Weise wird Ryanair im kommenden Sommer 54 Strecken von dem Airport aus anbieten können. Insgesamt geht Ryanair davon aus, dass im kommenden Jahr etwa 2,5 Millionen Passagiere in ihren Maschinen vom Hunsrück-Flughafen abfliegen oder dort ankommen. Dies sind damit in etwa so viele wie im Jahr zuvor. Ryanair-Chef stellte in dieser Woche noch einmal klar, dass er sich deutlich von der Ticketsteuer in Deutschland distanziere. Diese würde unter anderem den Wachstum an den kleinen Flughäfen verhindern bzw. bremsen. Gerade Anbieter von Billigflügen würden durch die Ticketsteuer stark belastet werden. Die irische Fluggesellschaft Ryanair gehört zu den größten Fluggesellschaften in Europa.

 

Flughafen Hahn: Zollbeamte stellen 1,8 Tonnen Kleidung sicher

Flughafen Hahn: Zollbeamte stellen 1,8 Tonnen Kleidung sicher

Zollbeamte haben im November 2012 am Flughafen Hahn den größten Fälschungsfund in der Geschichte des Hauptsollamts Koblenz gemacht: Die Zöllner stellten 1,8 Tonnen gefälschte Kleidung am Flughafen im Hunsrück sicher. Die Ware sollte eigentlich über den Flughafen Hahn von China nach Lettland gebracht werden. Die Originalware hätte einen Wert von 830.000 Euro gehabt.

Die Zollbeamten des Hauptzollamts Koblenz haben am Flughafen Hahn im November 2012 wieder einmal zugeschlagen. Die Beamten machten einen unglaublichen Fund. Sie fanden 1,8 Tonnen gefälschte Textilien, die aus China über Deutschland nach Lettland verschickt werden sollten. Es war der größte Textilfund, den das Koblenzer Hauptzollamt jemals gemacht hat. Die falsche Ware, die am Flughafen Hahn sichergestellt wurde, hätte im Original eine Wert von über 830.000 Euro gehabt. Die Luftfrachtsendung mit 3.686 Herrenjacken und Sportschuhen wurde Anfang November am Flughafen Hahn kontrolliert. Dabei fanden die Beamten des Zollamts Poloshirts, Kapuzenpullover, Jacken und Schuhe namhafter Hersteller. Der Zoll forderte direkt ein Gutachten ein, das mittlerweile bestätigt hat, dass es sich bei den Waren um Fälschungen aus China handeln muss. Mittlerweile hat das Hauptzollamt Koblenz die Ware, die am Flughafen Hahn aufgeschnappt worden ist, vernichtet.
Nachdem im Oktober 2010 am Flughafen Hahn mehr als 500 gefälschte Mobiltelefone im Wert von rund 250.000 Euro sichergestellt wurden, war dies der bisher größte Fund von Fälschungen im Bereich des Hauptzollamts Koblenz.

 

Rheinland-Pfalz: Flughafen Hahn schreibt auch 2012 rote Zahlen

Rheinland-Pfalz: Flughafen Hahn schreibt auch 2012 rote Zahlen

Die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz muss sich weiter um den Flughafen Hahn im Hunsrück sorgen. Neben dem Nürburgring muss auch der Flughafen in Zukunft weiter mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Ein Gutachten hat ergeben, dass sich der Flughafen Hahn nur mit Einsparungen und Preiserhöhungen in die „Wirtschaftlichkeit retten kann“.

Neben dem Nürburgring hat die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz mit dem Flughafen Hahn im Hunsrück ein weiteres Sorgenkind, denn dieser schreibt seit Jahren rote Zahlen. Grund hierfür sind Altschulden, die vor allem sehr hohe Zinslasten begründen. Die Landesregierung in Mainz hat in dieser Woche ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses hat bilanziert, dass die Flughafen GmbH auch in diesem Jahr die Neuverschuldung durch den Rückgriff auf die Eigenkapitalanlagen decken muss. Selbst nachdem das Land Rheinland-Pfalz den Flughafen Hahn bestmöglich unterstützt hat, muss dieser noch eine Lücke von fast 18 Millionen Euro in diesem Jahr schließen. Aus diesem Grund haben sich die Gutachter mit Möglichkeiten auseinandergesetzt, die sie für sinnvoll für den Flughafen Hahn halten, damit das operative Geschäft wieder schwarze Zahlen schreiben kann.

Einsparungen und Preiserhöhungen am Flughafen Hahn

Die Gutachter schlagen den Verantwortlichen am Flughafen Hahn verschiedene Optionen vor, die, sofern sie den umgesetzt werden, ungefähr zehn Millionen Euro bringen könnten:

Zunächst soll der Flughafen im Hunsrück seine Preise und Gebühren deutlich anheben. In erster Linie würden dann die Gebühren für Bodenverkehrsdienste, Flugsicherung, Technik und Servicearbeiten teurer. Die Mehreinnahmen könnten sich für den Flughafen Hahn hier auf 3,3 Millionen Euro belaufen. Außerdem könnte man laut den Gutachtern darüber nachdenken, die Gebühren in den Parkhäusern und für die Geschäfte im Terminal anzuheben. Auch hier sind laut dem Gutachten weitere vier Millionen Euro zu generieren. Allerdings birgt gerade das Erhöhen der Gebühren die Gefahr, dass der Hauptkunde, die Billigfluggesellschaft Ryanair abspringt und sich einen anderen Standort sucht. Ob dem Flughafen Hahn damit geholfen ist, bleibt fraglich.

Zweitens sind die Gutachter der Meinung, dass man die operativen Kosten um 2,5 Millionen Euro senken kann.

Steuerzahler muss den Flughafen Hahn weiter unterstützen

Obwohl die Gutachter einige Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie und in welchem Umfang der Flughafen Hahn mehr Geld generieren kann, würde das die Abhängigkeit vom deutschen Steuerzahler nicht beenden. Der Staat, in diesem Fall die Landesregierung in Rheinland-Pfalz, müsste das Unternehmen weiterhin fördern und fordern.

Das neue Gutachten wirft noch einen weiteren umstrittenen Punkt auf: das Nachtflugverbot. Die Gutachter halten den 24-Stunden Betrieb des Flughafen Hahns für die große Chance, sich im Wettbewerb gegen andere Flughäfen durchzusetzen. Allerdings wehren sich die Grünen im Landesparlament gegen eine solche Nachtflugzone im Hunsrück.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass das Gutachten deutlich offen gelegt hat, dass der Flughafen Hahn ein neues Konzept braucht. Wie das aussehen wird, das obliegt nun der Politik in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen am Flughafen. Die Lösung, sofern denn eine gefunden werden kann, sollte schnell erzielt werden, denn sonst könnte sich der Standort Flughafen Hahn bald in „Luft auflösen“.

Flughafen Hahn saniert am 15. Oktober 2012 hauseigene Landebahn

Sanierung einer Landebahn am Flughafen Hahn

Der Flughafen Hahn wird am 15. Oktober 2012 eine hauseigene Landebahn sanieren. Aus diesem Grund müssen bis zu 30 Flüge unterschiedlicher Airlines verlegt werden. Eine Sprecherin des Flughafens im Hunsrück gab an, dass viele Passagiere bereits informiert worden seien.

Der Flughafen Hahn im Hunsrück fertigt jedes Jahr zehntausende Passagiere ab. Vor allem die Billigfluglinie Ryanair startet von dem kleinen Flughafen in der Nähe der Moselstadt Trier. Am 15. Oktober 2012 muss der normale Flugverkehr auf dem Flughafen Hahn zumindest für den Vormittag unterbrochen werden, denn dann soll eine hauseigene Landebahn saniert werden. Geplant sind die Erneuerung von Beleuchtungskabeln und das erneute Vergießen von Fugen auf dem Asphalt. Die Arbeiten an der Landebahn auf dem Flughafen werden eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund können die Flugzeuge an diesem Tag wahrscheinlich erst wieder nach 14 Uhr starten und landen. Die Passagiere, die ihre Flüge bereits an diesem Tag gebucht haben und von den Arbeiten an der Landebahn betroffen sein werden, wurden schon zu großen Teilen von ihren Fluggesellschaften informiert. Wir werden weitere Informationen für Sie bereit halten, wenn dies notwendig sein sollte.

Flughafen Hahn: Ryanair mit Einbruch bei Gewinnzahlen!

Gewinneinbruch bei Ryanair

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat einen deutlichen Gewinneinbruch zu verzeichnen. Im letzten Geschäftsjahr hat das irische Unternehmen noch einen Rekordgewinn vorweisen können. Die Geschäftsführer machen die eingeführte Ticketsteuer für ihre Miesere verantwortlich. Diese belaste vor allem Billigfluggesellschaften wie Ryanair.

Kaum eine andere Billigfluggesellschaft hat in den letzten Jahren so erfolgreich gewirtschaftet wie die irische Ryanair. Im letzten Jahr konnte der Konzern noch einen Rekordgewinn vorweisen. Allerdings hat sich dieses Bild im ersten Quartal des aktuellen Jahres deutlich gewandelt. Die Gewinnzahlen bei Ryanair sind wortwörtlich eingebrochen. Hohe Treibstoffpreise haben dem irischen Billigflieger Ryanair einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) schrumpfte der Überschuss um 29 Prozent auf 99 Millionen Euro, teilte die Fluggesellschaft am Montag in Dublin mit. Der Umsatz legte um elf Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. Dies konnte die höheren Belastungen nur zum Teil ausgleichen. Neben den immer weiter ansteigenden Kerosinpreisen, macht auch die deutsche Ticketsteuer dem Unternehmen deutlich zu schaffen. Der Manager der irischen Fluggesellschaft kritisierte bereits mehrfach die Steuer, die vor allem Billigfluggesellschaften wie Ryanair trifft. Ryanair hat in Europa die größte Flugzeugstaffel mit ungefähr 300 Maschinen. Damit ist der irische Konzern noch größer als die deutsche Lufthansa, die gerne als Branchenprimus dargestellt wird.

Frankfurt Hahn und Düsseldorf Weeze leiden

Der Rückgang der Gewinnzahlen bei Ryanair hat auch Auswirkungen auf deutsche Flughäfen. So sind die Iren vor allem an den Flughäfen Frankfurt Hahn und Düsseldorf Weeze federführend. Beide Airports profitieren demnach von einer starken und leiden unter einer schwachen irischen Billigfluggesellschaft. Vor allem am Frankfurt Hahn sind die Zahlen der Passagiere gerade nach Einführung der Ticketsteuer deutlich zurückgegangen. Man wird abwarten müssen, ob Ryanair den Tiefflug beenden kann. Immerhin bietet die Fluggesellschaft vor allem jungen Menschen viele Möglichkeiten, Europa für sehr wenig Geld zu bereisen.