Investment heute – beliebte Finanzanlagen mit sicherer Ausrichtung

Investitionen in Anlageprodukte sind immer ein großes Thema und beschäftigen Bürger in ganz Deutschland. Die meisten Anleger bevorzugen in erster Linie Flexibilität und Sicherheit. Beliebte Finanzanlagen mit sicherer Ausrichtung wie das Tagesgeldkonto oder der Bausparvertrag stehen nach wie vor hoch im Kurs. Bei den Darlehensformen sind Kleinkredite ganz vorne mit dabei.

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Trier: Jeder zehnte Trierer ist in Finanznöten

Trier: Jeder zehnte Trierer ist in Finanznöten

Die Bürger in Trier haben vermehrt mit Finanznöten zu kämpfen. Jeder zehnte Bürger über 18 Jahren ist in Trier überschuldet und kommt seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nach. Das geht aus der Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Trier hervor. Die häufigste Ursache ist das überzogene Konsumverhalten.

Die Creditreform hat in dieser Woche Ergebnisse einer Studie über die finanzielle Situation der Bürger in Trier veröffentlicht. Demnach ist in Trier jeder zehnte Bürger deutlich überschuldet und kommt seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nach. Dabei ist die Entwicklung von Stadt und Kreis und von Ortsgemeinde zu Ortsgemeinde sehr unterschiedlich. Doch ein Trend ist in diesem Jahr eindeutig, sagt der Pressesprecher von Creditreform Trier, Guido Joswig, gegenüber regionalen Medien: „Sowohl bundesweit als auch in Rheinland-Pfalz und in der Region Trier haben wir eine Verschlechterung der privaten Überschuldungssituation festgestellt.“ Selbstverständlich ist es zunächst wichtig, das Wort Überschuldung richtig zu verstehen. Experten sprechen von Überschuldung, wenn ein Verbraucher fällige finanzielle Verpflichtungen nicht mehr leisten kann und dazu auch in naher Zukunft nicht in der Lage sein wird. In der Region sieht die Situation in der Stadt Trier kritisch aus: Hier ist jeder Zehnte (10,25 Prozent/Vorjahr: 10,2) in finanzieller Notlage, gefolgt vom Vulkaneifelkreis Daun (8,37 Prozent/8,26), vom Kreis Bernkastel-Wittlich mit 7,97 Prozent (7,75 Prozent) und vom Eifelkreis Bitburg-Prüm mit 7,96 Prozent (7,83 Prozent). Die niedrigste Schuldnerquote ist wie in den Vorjahren im Kreis Trier-Saarburg zu verzeichnen. Dort sind 6,63 Prozent der Personen über 18 Jahren verschuldet (6,43 Prozent).

Häufigster Grund ist das Konsumverhalten

Die Untersuchung in Trier hat ergeben, dass der häufigste Grund für die Überschuldung in dem Konsumverhalten der Trierer liegt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier einen Anstieg bundesweit von 31 Prozent. Viele Experten rechnen damit, dass die Verschuldung deutscher Haushalte in Zukunft noch deutlich zunehmen wird, denn es ist nicht absehbar, dass sich das Konsumverhalten in den nächsten Jahren zurückentwickeln wird. Weitere Gründe für die finanziellen Nöte von Betroffenen sind Scheidung und Trennung (+ 29 Prozent) sowie Krankheit (+ 19 Prozent). Vorwiegend ökonomische Auslöser wie Arbeitslosigkeit (- 15 Prozent) und gescheiterte Selbstständigkeit (- 20 Prozent) hätten zumindest vorläufig an Bedeutung verloren, was zum Großteil auf die noch relativ stabile Konjunkturentwicklung in der Region Trier und in Deutschland zurückzuführen sein dürfte.

Mehr Frauen und junge Leute

Die Untersuchungen in Trier haben des Weiteren ergeben, dass immer mehr Frauen und junge Menschen überschuldet sind. Der Anteil der männlichen Schuldner liegt zwar immer noch bei über 60 Prozent. Dennoch ist er im Vergleich zu den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen.

Bistum Trier: Haushaltsloch deutlich kleiner als gedacht!

Bistum Trier: Haushaltsloch deutlich kleiner als gedacht!

Positive Nachrichten aus dem Bistum in Trier: Das Haushaltsloch ist im vergangenen Jahr deutlich kleiner ausgefallen aus angenommen. Das Bistum Trier hat 2011 keinen Verlust von ungefähr 28 Millionen Euro gemacht, sondern der Haushalt aus dem letzten Jahr weist ein Defizit von 14,7 Millionen Euro auf.

In dieser Woche konnte das Bistum Trier eine erfreuliche Nachricht verkünden. Das Haushaltsloch aus dem Jahr 2011 ist deulich kleiner ausgefallen als man das zunächst angenommen hatte. Das Bistum Trier ist in den letzten Wochen von einem Defizit in Höhe von 28 Millionen Euro ausgegangen. Diese sollten durch die Rücklagen des Bistums gedeckt werden. Nun hat man allerdings verkündet, dass der Haushalt 2011 letztlich „nur“ ein Defizit von 14,7 Millionen Euro aufweist, die durch einen Griff in die Rücklagen des Bistums ausgeglichen werden müssen. Grund zur Freude hat das Bistum Trier dennoch nicht, denn auch ein Defizit von 14,7 Millionen Euro ist nicht gerade erfreulich. Die neuen Bilanzen scheinen aber für die Finanzchefin Kirsten Straus eher peinlich zu sein, da die Abweichung zwischen den Erwartungen und des endgültigen Ergebnisses sehr hoch ist. Ihre Erklärung lautet in etwas wie folgt: Die Kirchensteuereinnahmen lagen mit 256 Millionen Euro um gut vier Millionen Euro über den Planungen. Zusätzlich seien mehr Zuschüsse für Schulen geflossen, die Vermögenserträge waren höher und die Baukosten geringer. Eigentlich sehr erfreulich würde das Bistum nicht derzeit fieberhaft nach Einsparmöglichkeiten suchen.

Bistum Trier hält an Sparungen fest

Trotz der guten Haushaltsnachrichten in dieser Woche wird das Bistum Trier an seinem Vorhaben, in den nächsten Jahren 30 Millionen Euro im Haushalt zu sparen, festhalten. „Es gibt keinen Grund, von den beschlossenen Kostensenkungen abzuweichen“, sagt die Finanzchefin des Bischofs. Im Haushaltsjahr 2011 wurden sogar noch sieben Millionen Euro mehr ausgegeben als geplant. Wenn man diesen Posten auch noch rausrechnet, hätte das Defizit deutlich geringer ausfallen können.