Eintracht Trier vs Borussia Dortmund

Eintracht Trier – Borussia Dortmund

Der DFB-Pokal und seine Lostrommel sind immer wieder für interessante Aufeinandertreffen verantwortlich. Eintracht Trier (Regionalliga Südwest) gegen Borussia Dortmund (Vizemeister, DFB-Pokalfinalist, Europa-League Viertelfinalist). Was auf dem Papier nach einer eindeutigen Angelegenheit aussieht, ändert sich auf dem Platz oft in eine niemals geahnte Richtung. Doch hat die Eintracht eine reelle Chance den BVB schon in der 1. Runde aus dem Wettbewerb zu kicken?

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Eintracht Trier gewinnt in Mainz

Der SV Eintracht Trier hat am heutigen Samstag bei der zweiten Mannschaft des FSV Mainz mit 1:0 gewonnen.

Zum ersten Meisterschaftsspiel nach der langen Zwangspause wegen der unbespielbaren Plätze in den letzen Wochen musste der SV Eintracht Trier direkt auswärts ran. Bei der zweiten Mannschaft des FSV Mainz im Mainzer Bruchwegstadion galt es dabei, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren und sich zumindest eine kleine Chance auf den Aufstieg zu wahren. Dies ist den Trierern mit einem 1:0 Sieg gegen die Mainzer gelungen. In einer starken ersten Halbzeit erzielte Thomas Kraus in der 30. Spielminute den einzigen, aber so wichtigen Treffer für den SV Eintracht Trier. Nach einer Flanke von Bauer von der linken Seite in den Strafraum sprang „Krausi“ am höchsten und köpfte den Ball ins Mainzer Tor. Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Trier zunächst, vergab jedoch einige gute Torchancen. So vergaben sowohl Oliver Stang (48.) als auch Denny Herzig (57.) gute Möglichkeiten für die Trierer Eintracht. In der Folge nutzte die Eintracht einige gute Chancen zum Konter nicht, ließ allerdings in der eigenen Hälfte auch keinen Raum für den Gegner. Eine einzige gute Chance für die Mainzer ergab sich in der 90. Minute, als Andre Poggenborg abtauchen musste, um einen Flachschuss von Yilmaz zu parieren. Insgesamt geht der Sieg der Trierer Eintracht in Ordnung und macht es im Kampf um den Aufstieg weiterhin spannend. Die Eintracht muss nun das Selbstbewusstsein aus dem Sieg mit nach Hause nehmen und am nächsten Samstag Zuhause gegen Köln II auch im eigenen Stadion stark aufspielen. Dabei muss die Eintracht dann jedoch auf Linksverteidiger Thomas Drescher verzichten. Er kassierte nach einem Zeitspiel in der Nachspielzeit seine 5. gelbe Karte und ist damit für das nächste Spiel gesperrt.

 

SVE – Rückkehr eines alten Bekannten

Eintracht Trier holt Daniel Bauer zurück ins Boot.

Daniel Bauer, defensiver Mittelfeldspieler und ehemaliger Spieler von Eintracht Trier kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Heute Mittag unterschrieb der 29-Jährige seinen Vertrag, der zunächst einmal bis zum 30. Juni diesen Jahres läuft.

Daniel Bauer ist vielen treuen Eintracht Trier Fans mit Sicherheit noch ein Begriff. Von 2002 bis 2006 spielte Bauer bereits bei der Trierer Eintracht, kickte 3 Jahre mit dem SVE in der 2. Bundesliga und anschließend in der Regionalliga Süd. Bauer ging dann zum 1. FC Union Berlin, Rovaniemi PS (Finnland), bevor er im Februar 2009 zum 1. FC Magdeburg wechselte. Dort wurde Bauer zuletzt von Fans des Vereins angegriffen und fühlte sich bedroht. Zum Ende des Jahres wurde sein Vertrag daher aufgelöst.

Bauer freut sich, nach Trier zurückzukehren. Er habe nicht lange überlegen müssen, als die Anfrage an ihn herangetragen wurde. Bauer möchte dem Verein helfen, den Aufstieg zu packen und genießt das volle Vertrauen von Eintracht Trier Trainer Roland Seitz. Seitz dürfte froh darüber sein, nach dem Weggang von Mittelfeldspieler Marc Gouiffe á Goufan so zügig einen adäquaten Ersatz gefunden zu haben, der sich in Trier mit Sicherheit sehr schnell wieder einleben wird und die Eintracht tatkräftig unterstützen kann.

In Trier freut man sich, einen alten Bekannten aus dem Kader der Bundesligazeiten wieder im schwarz-blauen Trikot zu sehen. Wir heißen Daniel Bauer wieder herzlich Willkommen und wünschen ihm viel Glück für seine Zukunft bei Eintracht Trier.

Rassismusvorwürfe – Spieler des SVE sagen vor DFB-Kontrollausschuss aus

Ungefähr fünf Stunden dauerte die Anhörung am Freitagabend vor dem DFB-Kontrollausschuss in Frankfurt. Ein Ergebnis gab es bisher nicht.

Die Anhörung am Freitagnachmittag vor dem DFB-Kontrollausschuss in Frankfurt bezog sich auf den Vorwurf des Spielers von Eintracht Trier, Jeremy Karikari, gegen die beiden Spieler der Sportfreunde Lotte Martin Hess und Christian Schlösser, während der Regionalligapartie am 10.12.2011 im Trierer Moselstadion rassistisch beleidigt worden zu sein.

Aus Trier reisten zu dieser Anhörung die Spieler des SV Eintracht Trier, Jeremy Karikari, Ahmet Kulabas, Thomas Drescher, Oliver Stang und Alon Abelski in Begleitung von Eintracht Geschäftstellenleiter Dirk Jacobs und den beiden Trierer Anwälten Justizrat Roderich Schmitz und Rechtsanwalt Günther Maximini aus der Kanzlei König an.

Aus Lotte kamen Manfred Wilke und der Betreuer Detlef Lauter, sowie die Spieler Hess, Schlösser, Henning Grieneisen, Sebastian Zinke und Guglielmo Maddente.

Laut Karikari sollen von Seiten der Lotter Spieler, speziell von den beiden Spielern Hess und Schlösser üble rassistische Beschimpfungen gegenüber des Trierer Spielers gefallen sein. Dies bestätigten auch die  Trierer Mitspieler glaubhaft, welche das Tatgeschehen aus unmittelbarer Nähe mitbekommen haben. Von Seiten Lottes beklagt man dagegen, dass Karikari den Spieler Martin Hess längere Zeit nach Spielende geschlagen haben soll.

In der 5-stündigen Verhandlung wurden alle Beteiligten einzeln im Tagungsraum „Helmut Schön“ in der DFB-Zentrale angehört. Der Schiedsrichter Michael Weiner, welcher die Partie geleitet hatte, war nicht zugegen, wurde jedoch während der Anhörung aus seinem Sonderbericht zum Spiel zitiert. Da die Anhörung scheinbar zu keinem klaren Ergebnis führte, möchte der Kontrollausschuss nun Videoaufnahmen des Spiels auswerten und hofft, so neue Erkenntnisse zu dem Vorfall gewinnen zu können, und die Zeugenaussagen mit dem Videomaterial abzugleichen.

Eintracht Trier Remis gegen Rot-Weiss Essen

Der SV Eintracht Trier kam beim gestrigen Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen nicht über ein 0:0 Unentschieden hinaus.

Es wirkte fast, als stecke den Spielern des SVE die bittere Niederlage in der Verlängerung am Dienstagabend gegen den Hamburger SV noch in den Knochen. 6238 Zuschauer sahen eine bescheidene Leistung der Trierer, die von Anfang an Probleme hatten, in der Offensive zu glänzen. Dies dürfte wohl auch darin begründet sein, dass Eintracht Trainer Roland Seitz die Mannschaft aus Trier im Vergleich zum Dienstag auf 3 Positionen umgestellt hatte: In der Startelf ersetzte an diesem Samstag Wojciech Pollok die Position des DFB-Pokal Torschützen Ahmet Kulabas. Weiterhin spielten Martin Hauswald und Holger Knartz für Thomas Kraus und Chhunly Pagenburg. Die neue Offensive konnte jedoch vorallem in der ersten Halbzeit keine großen Erfolge verbuchen und so ließ man den Gegner, begünstigt durch zahlreiche Ballverluste der Trierer, weit in die eigene Hälfte vordringen. Doch auch die Gäste aus Essen konnten keine große Torgefahr vor dem Trierer Tor entwickeln.

Nach der Halbzeitpause fand die Eintracht dann besser ins Spiel. Ein Freistoß von Thomas Drescher (49. Minute) hätte beinahe im Netz von Essen gezappelt. Doch der Torwart von Rot-Weiss Essen machte sich lang und parierte. Nach sehr langweiligen 60 Minuten wurde die Einwechslung von Ahmet Kulabas lautstark begrüßt. Auch Thomas Kraus bekam für die letzten 20 Minuten noch die Chance, die 3 Punkte in Trier zu behalten. Doch auch die beiden Hoffnungsträger der Trierer Offensive konnten am Ergebnis nichts mehr ändern. Essen stand gut und ließ den Trierern nicht den nötigen Raum, um Torgefahr auszustrahlen. So geht das 0:0 aus Trierer Sicht letztendlich in Ordnung, auch wenn man in Trier am liebsten 3 Punkte für den Aufstieg mitgenommen hätte.

Die nächste Chance hat Eintracht Trier am nächsten Samstag beim Vfl Bochum II.

 

Zuschauerzahl

Die für ein Ligaspiel ungewöhnlich hohe Zuschauerzahl resultiert aus dem Paket-Verkauf der DFB-Pokal Karten. Diese gab es nur in Verbindung mit den Karten zum heutigen Spiel gegen Rot-Weiss Essen. Aus diesem Grund spielte die Eintracht auch heute noch einmal in einem gut gefüllten Moselstadion in toller Atmosphäre und bei strahlendem Sonnenschein.

SVE trifft am Dienstag im DFB-Pokal auf den Hamburger SV

Groß war der Jubel, als man in der ersten Runde des DFB-Pokals 2011/ 2012 den FC St. Pauli aus Hamburg schlagen konnte. Dass die Trierer in der zweiten Runde jetzt mit dem HSV wieder einen Gast aus Hamburg erwarten, ist pures Losglück, vielleicht mag der ein oder andere darin aber auch ein Zeichen erkennen.

Neuer Trainer beim HSV

Zwar kommt mit dem Hamburger SV dieses Mal ein Bundesligist nach Trier, doch beim aktuellen Tabellenletzten der Fußball Bundesliga lief es bisher alles andere als rund. Nach dem verkorksten Saisonauftakt ist die Mannschaft nun dabei, sich mit Hilfe des neuen Trainers Thorsten Fink neu zu sortieren und die Freude am Fußball wieder zu erlangen. Am Dienstag wird sich also zeigen, ob die neue Ausrichtung der Mannschaft schon Früchte trägt. Tut sie dies nicht, ist dies sicherlich die Chance für Trier, auch den zweiten Hamburger Verein in der aktuellen DFB-Pokal Runde zu schlagen und sich noch einmal einen Namen als Pokalschreck zu machen.

Pokalschreck Eintracht Trier

Nach dem Einzug ins Halbfinale 1998 folgten in den letzten Jahren weitere Sensationen gegen Arminia Bielefeld und Hannover 96. Und so fiebert ganz Trier dem Spiel am Dienstagabend entgegen und hofft auf die nächste Sensation. Die Trierer Mannschaft dürfte wohl mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ins Spiel gehen: Am Freitagabend besiegte man die zweite Mannschaft aus Mönchengladbach mit 4:0, festigte den zweiten Tabellenplatz und machte damit auch den Anspruch auf den Aufstieg in der Liga klar. Ein weiterer Erfolg im DFB-Pokal würde dem Viertligisten auch finanziell gut stehen: Beim Erreichen der 3. Pokalrunde winken allein Fernsehgelder von mehr als einer halben Million Euro. Zudem ist das Moselstadion mit 10.300 Karten ausverkauft, was zusätzliche Einnahmen bringt und eine tolle Atmosphäre im Moselstadion verspricht.

Shuttle-Busse werden eingesetzt

Anpfiff am 25. Oktober ist um 20:30 Uhr, die Pforten des Moselstadions sind aber schon ab 18:30 geöffnet.Um dem Parkproblem rund um das Moselstadion entgegenzuwirken, wird einen Pendelverkehr im 5-Minuten Takt von und zu den Parkplätzen an der Handwerkskammer, der Loebstraße, der Rudolf-Diesel-Straße und dem ehemaligen Gelände des Riverside geben.

Das Team von Trier.com wünscht dem SVE viel Glück und allen Fans einen unvergesslichen Fußballabend in Trier.