Treviris-Passage: Samstag, 01. Dezember 2012, voll gesperrt!

Treviris-Passage: Samstag, 01. Dezember 2012, voll gesperrt!

Am Samstag, den 01. Dezember 2012, wird die Bustrasse entlang der Treviris-Passage für den ganzen Tag aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt sein. Die Busse, die von der Porta Nigra kommen, werden die Treviris-Passage über die Moselstraße und den Nikolaus-Koch-Platz umfahren. Danach werden sie wieder zurückkehren auf ihre normale Route. Die Busse aus Trier-Süd fahren ab Nikolaus-Koch-Platz über Walramsneustraße (Ersatzhaltestelle), Kutzbachstraße, Margaretengässchen und ab Porta Nigra die normale Route. Selbstverständlich hat die Stadtwerke Trier Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Linien 2, 5, 85 und 87 fahren nicht durch die Deutschherrenstraße, sondern über Nordallee zur Porta Nigra.

Trotz der organisierten Ersatzhaltestellen und den Umleitungen, eignet sich der 01. Dezember 2012 für Bauarbeiten an der Bustrasse entlang der Treviris-Passage nicht wirklich. Immerhin findet an diesem Tag der lange Einkaufsabend des ersten Advent statt. Die Geschäfte in der Trierer Innenstadt werden bis 22 Uhr offen haben und dieses Event zieht erwartungsgemäß viele Menschen in die Trierer Stadt. Vor diesem Hintergrund könnten die Arbeiten an der Treviris-Passage für mehr Unmut als gewollt sorgen.

Neuer Schnellbus zum Unicampus II in Trier

Neuer Schnellbus zum Unicampus II in Trier

In der letzten Woche haben die Vorlesungen an der Uni Trier wieder begonnen. Damit verbunden ist immer eine Fahrgastzahlensteigerung bei der Stadtwerke in Trier, denn die meisten Studenten fahren morgens und mittags mit dem Bus zur Uni hoch und auch wieder in die Stadt zurück. Aus diesem Grund hat die Stadtwerke Trier nun eine weitere Buslinie zum Unicampus II ins Leben gerufen.

Seit zwei Wochen finden an der Uni Trier wieder Vorlesungen statt. Dies merkt man vor allem an überfüllten Bussen, die entweder auf den Petrisberg zur Universität hochfahren oder von dort in die Stadt zurückkehren. Die Fahrgastzahlen bei der Stadtwerke Trier sind in diesen zwei Wochen deutlich gestiegen, denn die meisten Studenten nutzen den Stadtbus, um zur Vorlesung und wieder zurück zu gelangen. Aus diesem Grund waren die Busse in den letzten Tagen zu den Hauptzeiten meistens vollkommen überfüllt. Die Stadtwerke Trier hat nun darauf reagiert und einen weiteren Schnellbus zum Unicampus II ins Leben gerufen. Der neue Schnellbus verkehrt analog zur Buslinie 4 in Trier. Er startet um 13.14 Uhr ab Porta Nigra über Hauptbahnhof, Haltestelle SWT und fährt von dort ohne Stopp über Ostallee und Sickingenstraße zum Petrisberg. Endstation ist der Uni-Campus 2. Fahrgäste mit Ziel in Trier-Ost müssen weiterhin mit der normalen Linie 4 Richtung Irsch fahren. Die Stadtwerke Trier möchte mit dem zusätzlichen Schnellbus die Mittagszeiten entlasten, denn dann fahren neben dem zahlreichen Studenten auch noch die Schüler aus Trier mit dem Bus, die nach dem Unterricht nach Hause möchten.

 

 

Warnstreiks in Trier verlaufen besser als gedacht

20.000 Buskunden durch Warnstreik beeinträchtigt

Der Warnstreik im öffentlichen Dienst am gestrigen Dienstag hat ungefähr 20.000 Buskunden beeinträchtigt. Zudem wurden viele Mülltonnen in der ganzen Stadt nicht geleert. Dennoch konnten vor allem im Bustransfer die Ausfälle besser als gedacht kompensiert werden.

Am gestrigen Dienstag wurde im öffentlichen Dienst in der ganzen Stadt Trier gestreikt. Verdi hatte zu diesen Warnstreiks aufgerufen, um ihren Forderungen nach 6,5 Prozent mehr Lohn Druck zu verleihen. Vor allem die Müllabfuhr und die Busfahrer legten gestern kurzfristig ihre Arbeit nieder. Nach ersten Schätzungen sollen rund 20.000 Buskunden von den Warnstreiks betroffen gewesen sein. Dennoch fielen nicht 60 Prozent der Linien aus, wie das zunächst befürchtet worden war. Knapp die Hälfte aller Busfahrten wurden nicht getätigt.

Anzeigetafel verwirrt die Menschen

Viele Menschen zeigten sich über die Anzeigetafel an den verschiedenen Bushaltestellen verärgert. Der Grund hierfür waren die Buszeiten, die auf dieser elektronischen Tafel zu sehen war. Die Anzeigetafel ist von der Stadtwerke Trier mit den normalen Busfahrzeiten programmiert worden. Diese lassen sich aber nicht für einen einzigen Tag wieder herausnehmen. Der Aufwand wäre viel zu groß. Aus diesem Grund liefen auch gestern die normalen Fahrzeiten über den elektronischen Bildschirm, obwohl viele dieser Busse nicht gefahren sind. Die Folge war, dass viele Menschen an den Bushaltestellen standen und auf den Bus gewartet haben. Die Stadtwerke Trier bittet dafür um Verständnis.

Müllabfuhr schafft 25 Prozent des eigentlichen Pensums

In manchen Stadtvierteln in Trier, die mit der Entleerung an der reihe gewesen wären, blieben die Mülltonnen ungeleert. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier setzte eine Notbesetzung ein und konnte damit immerhin 25 Prozent des eigentlichen Pensums erledigen. Allerdings wird es aufgrund der Osterfeiertage keine Ersatztermine geben. Laut den öffentlichen Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich gestern ungefähr 350 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes an den Warnstreiks.

An Ostern könnten die nächsten Warnstreiks folgen. Diese werden dann auf jeden Fall noch drastischer ausfallen. Arbeitgeberverbände und Verdi treffen sich in naher Zukunft zur dritten Verhandlungsrunde. Sollte diese keine Einigung erzielen, wird Verdi zu einem bundesweiten Streik aufrufen. Die Gewerkschaft plant nicht den Einsatz eines so genannten Schlichters.

Busverbindung zwischen Trier und Frankfurt

Neue Busverbindung von Trier nach Frankfurt

Erst am vergangenen Sonntag wurde Trier größtenteils durch die Deutsche Bahn vom Netz des Schienenfernverkehrs der Bundesrepublik Deutschland abgekoppelt. Nur drei Tage später gibt es in Bezug auf die Infrastruktur der alten Römerstadt wieder Positives zu berichten. Es wird voraussichtlich ab März des kommenden Jahres eine Busverbindung geben, die vom Hauptbahnhof in Luxembourg über den Trierer Hauptbahnhof bis zum Hauptbahnhof Frankfurt reicht. Auf diese Weise können die Menschen diesen Bus entweder dazu benutzen direkt zu ihrem Reiseziel zu gelangen oder einen Bahnhof zu erreichen, von dem sie mit dem Fernverkehr der Deutschen Bahn weiterreisen können.
Dieser Plan wird in Zusammenarbeit zweier Unternehmen in die Tat umgesetzt. Auf der einen Seite steht die Stadtwerke Trier, auf der anderen das Familienunternehmen Weber-Heinisch. Bereits letzte Woche wurde eine gemeinsame GmbH gegründet, die ihren Sitz in Trier hat. Geschäftsführer der neuen DeLux-Express GmbH sind Stadtwerke-Verkehrschef Frank Birkhäuer und Roland Heinisch vom Luxemburger Familienunternehmen Weber-Heinisch.

Details zur Busverbindung zwischen Trier und Frankfurt

Der Bus soll täglich acht mal in beide Richtungen unterwegs sein. Dies macht es auch so schwierig, einen geeigneten Fahrplan aufzustellen. Immerhin müssen 16 Fahrten pro Tag geregelt werden. Am Wochenende sollen nur je vier Busse in jede Richtung fahren. Die Busse halten unterwegs am Trierer Hauptbahnhof, in Birkenfeld/Neubrücke (nähe Fachhochschul-Umweltcampus) sowie in Kaiserslautern, Mainz und Flughafen Frankfurt. Auf diese Weise werden Hochschulstandorte intelligent miteinander verbunden. Der erste Bus soll in Trier täglich um fünf Uhr morgens starten. Der letzte Bus wird wahrscheinlich um 19 Uhr den Trierer Hauptbahnhof verlassen. Eine einfache Fahrt soll 22 Euro kosten, wenn man sein Ticket online bucht. Wer sich das eigene Ticket bei dem jeweiligen Busfahrer kaufen möchte, der muss fünf Euro mehr, also alles in allem 27 Euro pro Fahrt investieren. Zum Einsatz kommen moderne Reisebusse, die mit 40 Sitzplätzen ausgestattet sind. Dies ermöglicht allen Reisenden viel Beinfreiheit und macht die Fahrt bis nach Frankfurt sehr erträglich. Selbstverständlich sind die Busse klimatisiert, sodass weder Winter, noch Sommer ein Problem darstellen sollten. Hinzu kommt, dass es eine Bordtoilette geben wird und Steckdosen, damit die Fahrgäste unterwegs an elektronischen Geräten arbeiten können. Schließlich lassen sich auch Getränke an Bord erwerben.

Im Moment wird dieses Angebot wohl das einzige seiner Art bleiben. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Fernverbindungen mit dem Bus angeboten werden, wenn sich das Projekt als voller Erfolg erweist. Den Busunternehmen kommt entgegen, dass kürzlich ein Gesetz aus dem Jahre 1934 liberalisiert wurde, dass den Busbetrieb zugunsten des Schienenverkehrs begrenzte.
Einzig und alleine die Deutsche Bahn wird sich wohl nicht über das neue Engagement der Busunternehmen freuen. Letztlich könnte damit der Konkurrenzkampf um den Fernverkehr wieder neu ausbrechen.

Auf jeden Fall ist die neue Busverbindung, die im März 2012 kommen wird, sehr begrüßenswert. Obwohl der Bus einige Umwege nach Frankfurt nimmt, ist die Fahrtzeit von drei Stunden immer noch akzeptabel. Außerdem werden auch Städte wie Mainz und Kaiserslautern gut, schnell und bequem erreicht.