Strecke Trier-Luxemburg: Neues Abkommen unterzeichnet!

Strecke Trier-Luxemburg: Neues Abkommen unterzeichnet!

Die Strecke zwischen Trier und Luxemburg soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Dies wurde in einem neuen Abkommen zwischen Luxemburg und Deutschland festgehalten. Von 2015 an soll zwischen Trier und Luxemburg stündlich ein Zug verkehren. Darauf haben sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und sein luxemburgischer Kollege Claude Wiseler am Montag geeinigt.

Das Großherzogtum Luxemburg ist für die Stadt Trier von großer Bedeutung. Es gibt nicht nur viele Trierer, die in Luxemburg arbeiten, sondern auch viele Luxemburger, die nach Trier zum Einkaufen kommen und auf diese Weise die Wirtschaft in der Stadt an der Mosel beleben. In Zukunft soll es möglich sein, noch schneller zwischen Trier und Luxemburg zu verkehren, denn ab 2015 soll mit dem Ausbau der Strecke begonnen werden. Darauf haben sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und sein luxemburgischer Kollege Claude Wiseler am Montag in einem neuen Abkommen geeinigt. Das Abkommen legt fest, dass in Zukunft 20 Millionen Euro in die Strecke zwischen Trier und Luxemburg investiert werden sollen. Damit wollen die beiden Länder den rund zwei Kilometer langen Abschnitt der Verbindung zwischen Igel und Igel-West bei Trier zweigleisig ausbauen, damit die Züge dort Tempo 90 fahren können. Das Bundesland Rheinland-Pfalz wird sich mit einer Millionen Euro an den Kosten beteiligen. Das Land Luxemburg schultert acht Millionen Euro und der Rest muss der Bund in Deutschland dazugeben. Verkehrsminister Ramsauer zeigte sich zufrieden: „Mit unserem Regierungsabkommen ist der Weg frei für den Ausbau der grenzüberschreitenden Bahnstrecke. Die DB AG kann mit den Ausbauplanungen beginnen.“ Die besagte Strecke zwischen Luxemburg und Trier war im zweiten Weltkrieg zerstört worden.