Reptilien- und Spinnenausstellung 2012 im Messepark in Trier!

Am heutigen Dienstag beginnt im Messepark in Trier die große Reptilien- und Spinnenausstellung 2012. Insgesamt werden beinahe 300 Tiere den Besuchern aus Trier präsentiert. Es handelt sich überwiegend um exotische Reptilien- und Spinnenarten. Unter anderem sind die größte Würgeschlange der Welt, die Netzpython, und die größte Vogelspinnenart der Welt zu sehen. Neben zahlreichen Spinnen- oder Reptilienarten werden auch noch Amphibien und Insekten ausgestellt. Die Ausstellung öffnet heute um 13 Uhr ihre Türen für die Besucher. Gegen 19 Uhr schließt die Reptilien- und Spinnenausstellung. Wer es am heutigen Dienstag nicht schaffen sollte, der kann auch noch am morgigen Feiertag von 10 bis 19 Uhr in den Messepark in Trier kommen.

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, viele beeindruckende Tiere, die nicht in der freien Wildbahn in Deutschland leben, zu bewundern.

Ausstellung Landesmuseum Trier: Römische Grenztruppen

Ausstellung zu römischen Grenztruppen im Landesmuseum

In wenigen Wochen eröffnet im Landesmuseum Trier eine neue Ausstellung zu römischen Grenztruppen. Diese Ausstellung wird den Namen „Im Dienst des Kaisers, Mainz-Stadt der römischen Legionen“ tragen. Kürzlich sind aus diesem Grund auch Exponate aus Mainz in Trier eingetroffen, die ausgestellt werden sollen.

Am 24. August 2012 startet im Landesmuseum in Trier eine neue Ausstellung zu den alten Römern. Dieses Mal werden vor allem die Grenzsoldaten im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Aus diesem Grund wird die Ausstellung auch den Namen „Im Dienst des Kaisers, Mainz-Stadt der römischen Legionen“ tragen. Trier selbst war zu keiner Zeit des römischen Imperiums eine Grenzstadt. Aus diesem Grund haben Archäologen keine alten römischen Waffen in Trier gefunden. In Mainz sieht dies anders aus. Das alte Mainz war eine Grenzbefestigung und diente als Lager der römischen Legionen. Folglich konnten dort über Jahre alte Kriegsgeräte und Waffen ausgegraben werden, die nun auch im Landesmuseum in Trier ausgestellt werden sollen. Neben Ausrüstungsgegenständen der alten römischen Legionäre, sind auch schon Grabsteine der Soldaten in Trier eingetroffen. Die neue Ausstellung im Landesmuseum Trier hat aber keineswegs nur das Anliegen, die römischen Legionären im Kriegseinsatz zu zeigen, sondern möchte vielmehr den Alltag eines Grenzsoldaten, der teilweise tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt stationiert gewesen ist, nachzeichnen.

Vor allem die Bedeutung der römischen Truppen für die Entwicklung des kulturellen Lebens soll hervorgehoben werden. Die Ausstellung als solche wird noch von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, das in Kürze bekannt gegeben werden soll. Im Moment plant das Landesmuseum eine Ausstellungsdauer bis zum 7. April 2013.

Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft

Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift und im Rheinischen Landesmuseum Trier

Armut Ausstellung Trier

© Succession Picasso – VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Seit dem 10. April 2011 läuft die Sonderausstellung “Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“  im Stadtmuseum Simeonstift und im Rheinischen Landesmuseum.

Die Ausstellung widmet sich dem seit Beginn der Menschheit fortwährenden und immer noch hochbrisantem Thema Armut. Im Mittelpunkt steht hierbei Armut als Motiv der Kunst und als Phänomen der Gesellschaft. Durch Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien erhält der Besucher Einblicke und Auskünfte über die verschiedenen Ansichten von Armut in Europa.

Insgesamt gibt es rund 250 Exponate auf 1000m² zu besichtigen. Die Hauptausstellung im Stadtmuseum Simeonstift zeigt 170 Ausstellungsstücke vom Mittelalter bis zur Gegenwart, und wird von der Ausstellung im rheinischen Landesmuseum durch Exponate aus der Antike ergänzt.

Die Besonderheit ist die Struktur der Ausstellung: Sie ist nicht chronologisch geordnet, sondern vielmehr nach fünf Hauptperspektiven, aus denen Armut betrachten kann: Dokument, Appell, Ideal, Stigma und Reform. Außen vor genommen ist hierbei die Antike, die eine Sonderstellung einnimmt.

Die von Stephan Seiler koordinierte Ausstellung wurde betreut von den Althistorikern Elisabeth Hermann Schütze und Christoph Schäfer. Gestaltet wurde sie von Architekturstudenten der Trierer Fachhochschule.

Noch bis zum 31.07. kann die Ausstellung besucht werden.

Öffnungszeiten:

Stadtmuseum Simeonstift:

Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Adresse:

Stadtmuseum Simeonstift Trier
Simeonstr. 60, neben der Porta Nigra
54290 Trier

Rheinisches Landesmuesum

Dienstag – Sonntag
10 – 17 Uhr

Adresse:

Rheinisches Landesmuseum Trier
Weimarer Allee 1 · 54290 Trier

Preise:

Ausstellung Stadtmuseum

Erwachsene 5,00 €

ermäßigt 3,60 €

Gruppen ab 10 Personen p.P. 3,60 €

Familien (2 Erwachsene u. Kinder bis 10 J.) 8,00 €

Freier Eintritt:

Schüler im Klassenverband

Kinder bis 10 Jahre

jeden ersten Sonntag im Monat (1. Mai, 5. Juni, 3. Juli)
15. Mai (Internationaler Museumstag)

Freier Eintritt zu Führungen im Rahmen der Zentralen Veranstaltungsreihe:

26. April, 20 Uhr / 10. Mai, 20 Uhr / 24. Mai, 20 Uhr / 28. Juni, 20 Uhr /

12. Juli, 20 Uhr (siehe: Begleitprogramm)

Kombiticket mit Landesmuseum

Erwachsene 9,00 €

ermäßigt 7,00 €

Gruppen ab 10 Personen p.P. 7,00 €

Familien (2 Erw. u. Kinder bis 10 J.) 18,00 €

Schüler im Klassenverband p.P. 1,00 €

Freier Eintritt:

Kinder bis 5 Jahre
Sonntag, 15. Mai (Internationaler Museumstag)

Freier Eintritt zu Führungen im Rahmen der Zentralen Veranstaltungsreihe:

14. April, 18:30 Uhr / 19. Mai, 18:30 Uhr / 22. Juni, 18:30Uhr

(Änderungen vorbehalten)