Wahl zur Miss Südwestdeutschland 2013 im Musikpark A1

Wahl zur Miss Südwestdeutschland 2013 im Musikpark A1

An diesem Wochenende fand im Musikpark A1 in Trier die Wahl zur Miss Südwestdeutschland statt. Die Siegerin qualifizierte sich auf direktem Wege für die Wahl zur Miss Germany 2013. Die 24-jährige Rashmi Sharma ist die neue Miss Südwestdeutschland 2013. Sie setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen durch. Unter diesen war auch Natascha Faustka, die durch die Fernsehsendung „Der Bachelor“ bekannt geworden ist.

Am Samstagabend fand im Musikpark A1 in Trier die Wahl zur Miss Südwestdeutschland statt. Die 14 Teilnehmerinnen versuchten in hochhackigen Schuhen und mit Bikinis, die viel freie Haut zeigten, sowohl das Publikum im A1, als auch die 13-köpfige Jury zu überzeugen. Um 3.20 Uhr in der Nacht zum Samstag verkündet Lutz Riemenschneider von der Miss Germany Corporation das knappe Ergebnis. Rashmi Sharma aus Mainz hat die Wahl zur Miss Südwestdeutschland knapp mit 495 Stimmen gewonnen. Damit setzte sich Sharma, die in Mainz Völkerkunde studiert, gegen Natascha Faustka durch. Diese erhielt 470 Stimmen. Faustka ist derzeit im Fernsehen in der Sendung „Der Bachelor“ zu sehen. Die 24-jährige Mittelfränkin konkurriert dort mit anderen Frauen um die Gunst eines 36-jährigen Mannes (sehr empfehlenswerte Sendung, wenn man kein Freund des mittleren bis hohen Niveaus ist). Rashmi Sharma zeigte sich nach ihrer Wahl zur Miss Südwestdeutschland im A1 in Trier höchst zufrieden. Gerechnet hatte die Mainzerin mit indischen Wurzeln nach eigener Aussage nicht mit der Entscheidung. Aber ebenso wie alle anderen 13 Kandidatinnen habe sie natürlich darauf gehofft, auf einem der ersten drei Plätze zu landen. Wer an der Wahl zur Miss Südwestdeutschland teilnehmen möchte, muss zuvor mindestens eine Städtewahl in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz oder im Saarland gewonnen haben.

Die Wahl zur Miss Südwestdeutschland im A1 in Trier

Im ersten Durchgang der Wahl tragen die Teilnehmerinnen elegante und persönlich ausgesuchte Abendkleider, die beim Publikum gut ankommen. Im zweiten Durchgang mussten sich die Teilnehmerinnen in Bikinis und Badeanzügen zeigen. Die neue Miss Germany bekommt als Preis Schmuck, Kleider, Schuhe und Bademode. Sie und die anderen 13 Finalteilnehmerinnen fliegen vom 5. bis 14. Februar nach Fuerteventura.

 

Lückenschluss A1: Gegner formieren sich!

Lückenschluss A1: Gegner formieren sich!

Es ist eines der größten und umstrittensten Infrastruktur-Projekte in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: der Lückenschluss der A1. 20 Kilometer fehlen derzeit auf der 730 Kilometer langen Autobahn 1. Diese sollen eigentlich noch geschlossen werden. Allerdings hat jedes Projekt, das Befürworter kennt, auch Gegner und diese kämpfen verbittert gegen den Zusammenschluss der A1.

Die Autobahn 1 (A1) zieht sich auf 730 Kilometern einmal quer durch die Bundesrepublik Deutschland. Sie ist nicht nur eine der am stärksten befahrenden Straßen in Deutschland, sondern erhitzt auch so wie keine andere die Gemüter vieler Menschen. Während die Befürworter des Lückenschluss der A1 seit Jahren die Umsetzung des Projekts fordern, sammeln sich auch immer wieder die Gegner um genau dieses Vorhaben zu vereiteln. Die nächste Auseinandersetzung beider Parteien bahnt sich nun in Nordrhein-Westfalen an. Die rot-grüne Regierung hatte dort in den letzten Monaten ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet, um weitere sechs Kilometer der A1 schließen zu können. Die Baukosten werden derzeit auf ungefähr 50 Millionen Euro beziffert. Allerdings haben die Gegner des Projekts in dieser Woche 571 Einwendungen im Regierungspräsidium in Köln abgegeben. In diesen führen sie aus, dass ein Lückenschluss der A1 nicht nur die Natur und deren Artenvielfalt in der Eifel beeinträchtige, sondern auch den Tourismus, der durch den starken Verkehr und die dadurch resultierende Lärmbelästigung gestört werde. Außerdem würde der Lückenschluss erheblich in die Eigentumsrechte einiger Grundstücksbesitzer eingreifen, denn durch die Autobahn „vor der eigenen Türe“ würde der Marktpreis für das eigene Grundstück deutlich sinken. Außerdem führe der Lückenschluss der A1 zu einer Verschmutzung des Trinkwassers in der Region. Derzeit wird in Köln überprüft, ob die Unterschriftensammlung rechtmäßig gewesen ist. Sollte dies der Fall sein, werden die Einwende im Planfeststellungsverfahren berücksichtigt werden müssen.

Gutachten mittlerweile vorhanden

Neben den Einwenden ist mittlerweile auch ein neues Gutachten in Köln eingereicht worden. Dieses beschäftigt sich vor allem mit den Folgen für die Natur und die Umwelt bei einem Lückenschluss der A1. Nach ersten Informationen sollen diese laut Gutachten derart schwerwiegend und differenziert sein, dass man in Zukunft nicht von einem schnellen Lückenschluss der A1 ausgehen kann. Die Nachricht dahinter lautet also: Der Kampf geht weiter! Es werden aller Voraussicht nach noch Jahre ins Land ziehen bis die A1 lückenlos sein wird, sofern dies überhaupt irgendwann der Fall sein wird.

A1: Weiterhin Streit um Lückenschluss

A1: Weiterhin Streit um Lückenschluss

Letzte Ausfahrt A1-Lückenschluss? In Rheinland-Pfalz streiten sich die Grünen weiterhin mit der SPD um den Lückenschluss der A1 in der Eifel. Obwohl die Verhandlungen einmal mehr angelaufen sind, ist es unwahrscheinlich, dass sich beide Parteien bei einem der wichtigsten Verkehrsprojekte in Rheinland-Pfalz einigen können. Derweil wird der Lückenschluss der A1 in der Eifel von vielen Menschen gefordert.

Die Verkehrsprojekte der SPD und der Grünen in Rheinland-Pfalz entzweien immer wieder die Koalition beider Parteien. In dieser Woche haben beide Regierungsträger die Verhandlungen über einen Lückenschluss der A1 in der Eifel wieder aufgenommen. Während die SPD diesen Lückenschluss zu einem der wichtigsten Verkehrsprojekte in Rheinland-Pfalz ausgerufen hat, wehren sich die Grünen bislang mit Erfolg gegen eine Umsetzung. Eine Kompromisslösung wie in den Fällen des Hochmoselübergangs und der Mittelrheinbrücke scheint nicht in Sicht zu sein. Die A1 läuft beinahe durchgängig von Heiligenhafen an der Ostsee bis nach Saarbrücken im Saarland. Insgesamt weist die Autobahn eine Länge von fast 740 Kilometern auf. Einzig in der Eifel bei Daun fehlen 30 Kilometer Straße. Diese Lücke soll, zumindest nach der Meinung der SPD, geschlossen werden. Aber auch die CDU, die FDP und zahlreiche Unternehmer bzw. Kammern möchten den Lückenschluss der A1 bewirken. Ursprünglich wollte sich Rot-Grün nach den Sommerferien in intensive Verhandlungen stürzen und eine Entscheidung herbeiführen. Das verhinderte jedoch ein Familienunfall bei der Verhandlungsführerin der Grünen, Jutta Blatzheim-Roegler.

LBM hat mehrere Vorschläge für Lückenschluss der A1

Der LBM hat mehrere Varianten für einen Lückenschluss erarbeitet. Er favorisiert eine Trasse. Allerdings stehen die Grünen dieser Idee mit viel Skepsis gegenüber, denn sie befürchten, dass durch eine Trasse der Lebensraum eines seltenen Waldvogels, des Haselhuhns, zerstört werden könnte. Zum Glück bleiben sowohl der SPD, als auch den Grünen noch Zeit, über den Lückenschluss der A1 zu beraten, denn der Bund hat den Bundesverkehrswegeplan auf 2015 verschoben. Projekte, die es in diesen Plan schaffen, werden durch den Bund gefördert. Bei den Grünen ist man sich aber hinter der Hand sicher, dass man dem Druck aller Parteien im Landtag von Rheinland-Pfalz nicht standhalten kann. Der Lückenschluss der A1 scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Wie viel Zeit noch vergehen wird, kann man derweil aber nicht sagen.