Jusos stärkste Kraft im Studierendenparlament an der Uni Trier

Nach ersten Hochrechnungen sind die Jusos in diesem Jahr die stärkste Kraft im Studierendenparlament der Uni Trier. Die Jusos stellen als größte Fraktion im neuen Studierendenparlament acht Sitze. Zweitgrößte Kraft wird die Liste der Campus Grüner mit sechs erhaltenden Plätzen. Der RCDS folgt mit vier zu verwaltenden Sitzen im Studienparlament. Darüber hinaus sind drei weitere Fraktionen im Parlament vertreten. Die Alternative Unabhängige Studierendenliste mit vier erhaltenden Sitzen, die Liberale Hochschulgruppe mit zwei und die Linke Liste mit einem. Bereits Anfang des Jahres hatten sich die Jusos, die Linke Liste und die Liste Campus Grüner auf eine gemeinsame Koalition geeinigt. Damit halten sie mit 15 Sitzen die deutliche Mehrheit im Studierendenparlament, denn insgesamt besteht das Gremium aus 25 zu vergebenen Plätzen.
Zentrale Aufgabe des Studierendenparlaments ist die Kontrolle des Allgemeinen Studierendenausschusses und die Verwaltung eines Haushaltes in Höhe von 500.000 Euro, der vor allem aus den Mitteln der Studenten zustande kommt.
In diesem Jahr lag die Wahlquote bei 10,13 Prozent. Damit stieg sie im Vergleich zum letzten Mal ein klein wenig an. Insgesamt gaben trotzdem nur 1506 der Ende November 14 869 eingeschriebenen Studierenden der Uni Trier ihre Stimme ab.
Im letzten Studierendenparlament war die Liste CampusGrün stärkste Fraktion gewesen. Genau wie die Jusos bei der jetzigen Wahl, hatten sie acht Sitze gewinnen können. Es folgten Juso-HSG (fünf), RCDS (drei), ULI-LHG (3), Linke Liste (drei), HSG-Piraten (zwei) und „Keine Von Denen“ (ein Sitz). Dieses Bild hat sich nun ein wenig verändert. Dass manche Gruppen gar nicht mehr antraten und sich stattdessen andere gründeten, hat sicherlich auch zu einem Wechsel der Fraktionen im Studierendenparlament der Uni Trier geführt.

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