Den Studenten wird immer wieder nachgesagt, dass sie ein einfaches und angenehmes Leben haben. In vielerlei Hinsicht mag das stimmen. Problematisch wird es für die angehenden Akademiker allerdings, wenn es um die Finanzierung ihres Studiums geht. Mit Studienkrediten und der Berufsausbildungsförderung können Studenten einen Teil ihrer Kosten decken. Dieser Teil der Kosten macht, je nach Lebensstandard aber nur einen geringen Anteil der monatlichen Gesamtkosten aus. Aus diesem Grund müssen die meisten Studenten neben ihrem Studium noch arbeiten gehen. Zwei neue Entwicklungen machen es den Lernenden aber schwieriger, einen Studentenjob zu finden. 

Die erste Entwicklung ist der Trend zur Höherqualifizierung. Seit Jahren steigt die Zahl der Abiturienten und somit auch die Zahl der Studierenden. Das bedeutet, dass immer mehr Studierende auf eine gleichbleibende Zahl an Jobs treffen.

Es wird immer schwerer für Studenten einen Job zu finden (Bildquelle: BigStock-ID: 48690086 Maridav)

Es wird immer schwerer für Studenten einen Job zu finden (Bildquelle: BigStock-ID: 48690086 Maridav)

Noch schlimmer ist allerdings der zweite Grund. Das Leben wird immer teurer und bewirkt, dass normale Arbeitnehmer zunehmend einen zweiten oder dritten Job annehmen, um sich Geld nebenher zu verdienen. Die Erwerbstätigen nehmen in vielen Fällen die Jobs an, die eigentlich von den Studenten so dringend benötigt werden. Vor allem in Großstädten kann dieses Phänomen zunehmend beobachtet werden. So ist die Lage beispielsweise in Trier besonders dramatisch.

Steigende Lebenshaltungskosten und der Trend zum Zweitjob sind für Studenten ein Problem

Studenten brauchen jeden Euro und müssen sich mit relativ wenig Geld über Wasser halten. Durch den Alltag in der Universität haben sie tagsüber in der Woche kaum Zeit, um einer Tätigkeit nachzugehen. Daher nehmen die jungen Leute oftmals Jobs an, die leicht am Abend oder am Wochenende gemacht werden können. Zu den beliebtesten Studentenjobs zählt zweifelsfrei das Kellnern. Aber auch die Arbeit an der Kinokasse oder in einem Backshop ist prädestiniert für Studenten. Mit dem verdienten Geld können sie ihr Leben und Studium finanzieren. Es ist die nötige Voraussetzung und Grundlage für den erfolgreichen Abschluss.

Die typischen Jobs, die von Studenten angenommen werden, sind allerdings zunehmend auch für normale Erwerbstätige interessant. Die steigenden Lebenshaltungskosten führen dazu, dass ein normaler Job häufig nicht mehr ausreicht, um alle anfallenden Kosten zu decken. Viele Erwerbstätige gehen daher am Wochenende oder unter der Woche an den Abenden arbeiten, um sich zusätzlich ein kleines Einkommen zu erwirtschaften. Manche Leute sind der Meinung, dass nur ein kleiner Bruchteil der Gesellschaft einen Zweitjob hat. Neuere Daten zeigen allerdings, dass der Trend zum Zweit- und Drittjob geht und die Zahl der Erwerbstätigen, die einen zusätzlichen Nebenjob hat, drastisch steigt. Da Erwerbstätige häufig älter und auch zuverlässiger sind, werden sie natürlich bevorzugt eingestellt. Studenten haben bei einer Bewerbung um einen Job dann kaum noch eine Chance. Es entsteht also eine Verdrängung der Studenten durch Erwerbstätige.

In Großstädten, wie zum Beispiel Trier, ist die Entwicklung besonders problematisch. Großstädte sind bekanntlich Ballungsgebiete. Das bedeutet, dass viele Menschen auf einem relativ kleinen Raum leben. Hier treffen also viele Erwerbstätige und Studenten auf eine begrenzte Anzahl an Jobs. Da immer mehr Menschen in die Großstadt ziehen, wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch verschärfen. Außerdem liegen die meisten Universitäten natürlich in Großstädten. In kleineren und ländlich gelegenen Städten mit Universität haben Studenten geringere Probleme, einen guten Job zu finden. Dennoch zeigt sich auch dort, dass die Suche nach einem passenden und attraktiv bezahlten Job schwerer wird.

Studentenjobs über das Internet finden

Das Internet ist bekanntlich eine riesengroße Jobbörse. Von vielen Unternehmen wird inzwischen fast ausschließlich das Internet zur Schaltung von Stellenanzeigen genutzt. Daher haben auch Studenten über das Internet die Chance, einen guten Job zu bekommen. Es gibt online inzwischen zahlreiche Agenturen und Internetseiten, mit deren Hilfe Studenten sich auf Jobsuche begeben können. Auf den Internetseiten werden hilfreiche Tipps gegeben, wie und wo Studierende attraktive Jobs finden und diese dann auch bekommen. Als gutes Beispiel können hier Jobbörsen genannt werden. Jobbörsen sind Marktplätze, auf denen Studenten ganz einfach und bequem Jobs finden können. Vor allem für einen Job in einer Großstadt eignen sich solche Jobbörsen. So findet man Studenten Jobs in Frankfurt zum Beispiel unter http://frankfurt.jobtonic.de/jobs/studenten/. Es lohnt sich, regelmäßig auf diesen Jobbörsen zu suchen. Die Angebote werden laufend aktualisiert und für Studenten sind viele tolle und gut bezahlte Jobs dabei.

Tipps für die Jobsuche

Wer als Student dringend auf einen Job angewiesen ist, sollte sich, wie bereits erwähnt, regelmäßig im Internet informieren und dort auch nach Jobs suchen. Es gibt aber noch weitere Orte, an denen Studentenjobs ausgeschrieben werden. Häufig finden Studenten in Universitäten oder Fachhochschulen an den schwarzen Brettern Jobangebote. In regelmäßigen Abständen lassen sich dort Jobs finden, die speziell für Studenten ausgeschrieben sind. Normale Erwerbstätige erfahren häufig nichts von den Angeboten, da die Inserenten ausschließlich Studenten suchen. Generell ist die Uni ein guter Ort, um einen Job zu finden. Die Lehrstühle in den Universitäten arbeiten eng mit den verschiedensten Unternehmen zusammen. Häufig suchen Unternehmen über die Lehrstühle geeignete Studenten für spezielle Tätigkeiten. Aus diesen Tätigkeiten werden manchmal dann sogar langfristige Anstellungen.

Auch als Tutor oder Nachhilfelehrer lässt sich als Student gutes Geld verdienen. In jeder großen Stadt gibt es zahlreiche Nachhilfeinstitute, die auf der Suche nach Studenten sind. Gewöhnliche Erwerbstätige werden bei diesen Jobs nicht so gern genommen. Daher ist hier für Studenten die Chance sehr groß, einen guten Job zu finden. Weiterhin lässt sich in der Weihnachts- und Osterzeit als Student viel Geld verdienen. Auf den Weihnachtsmärkten werden häufig kurzfristig Mitarbeiter gesucht. Die Bezahlung ist sehr gut und die Arbeitszeiten kollidieren nicht mit den Vorlesungszeiten. In der Weihnachts- und Osterzeit suchen die Einzelhändler häufig Personal, um die erhöhte Nachfrage bewältigen zu können. Wenn eine größere Messe in der Stadt ist, bietet es sich für Studenten nahezu an, dort nach einem Job zu fragen. Oft gehört zu einem Job auch ein bisschen Glück. Wer Ausdauer hat und nicht aufgibt, wird aber mit etwas Glück einen langfristigen Job finden.

Mit diesen Maßnahmen sollten die Jobs für Studenten erhalten bleiben

Der Trend zum Zweitjob macht den Studenten in Deutschland das Leben schwer. Es ist daher dringend notwendig, dass die Politik in das Geschehen eingreift. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit die Studenten auch weiterhin mit lukrativen Jobs ihr Leben und ihre Zukunft finanzieren können. Die Politik muss nachhaltig dafür sorgen, dass Erwerbstätige nicht mehr auf einen Zweitjob angewiesen sind. Dazu ist eine Erhöhung der Einkommen in allen Branchen erforderlich. Außerdem sollte der Anstieg der Lebenshaltungskosten gedrosselt werden. Vor allem Familien mit Kindern müssen deutlich umfangreicher unterstützt werden. Weiterhin sollten Unternehmen und Einzelhändler einen Bonus bekommen, wenn sie Studenten anstellen. Auf diese Weise würde ein guter Anreiz geschaffen, um auf die Anstellung von Erwerbstätigen zu verzichten. Diese Maßnahmen sind unbedingt erforderlich, um die Zukunft der Studenten und somit die Zukunft Deutschlands langfristig zu sichern.

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