Trierer Stadtrat diskutiert über Weiberdonnerstag 2012

Am Dienstag hat der Trierer Stadtrat über die Ausschreitungen am Weiberdonnerstag in diesem Jahr diskutiert. Vor allem der große Alkoholkonsum vieler Jugendlicher hatte den Weiberdonnerstag zu einem schwarzen Tag für Polizisten und Rettungskräfte gemacht. Nun will die Politik Konsequenzen ziehen.

Wie schon mehrfach berichtet, hat die diesjährige Feier auf dem Hauptmarkt in Trier an Weiberdonnerstag für reichlich Empörung gesorgt. Gerade der Alkoholkonsum unter Jugendlichen hatte für reichliche Einsätze der Polizei und der Rettungskräfte gesorgt. Neben Alkoholvergiftungen wurden vor allem Schlägereien von den Beamten registriert.
Die Politik hat auf diese Ausschreitungen reagiert und der Stadtrat Trier hat am Dienstag eine erste Diskussionsrunde zu diesem Thema gestartet. In den kommenden Monaten sollen Mittel und Wege gefunden werden, wie der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in der Zukunft zumindest vermindert werden kann. Allerdings scheinen die unterschiedlichen Parteien im Stadtrat vor einer Art Wand zu stehen, denn niemandem will eine passende Lösung einfallen. In der nächsten Zeit soll ein Katalog mit möglichen Maßnahmen zusammengestellt werden, der dann als Grundlage für eine effektive Diskussion genutzt werden soll. Jungpolitiker hatten in den vergangenen Tagen bereits mehrfach geäußert, dass sich die Stadt Trier mehr einbringen müsse. Vor allem Aufklärungsunterricht müsse bei den Jugendlichen betrieben werden, damit diese endlich verstehen würden, dass Alkohol nicht „cool“ ist. Die Stadt wies dies allerdings in Form von Bürgermeisterin Birk, die zudem für die Jugend zuständig ist, zurück und sagte ihrerseits, dass nun auch Eltern und andere Erwachsene gefordert seien. Die staatlichen Einrichtungen könnten nicht noch mehr Verantwortung übernehmen.

Ob der Stadtrat Trier zu konstruktiven Ergebnissen kommt, bleibt abzuwarten. Eines ist auf jeden Fall sicher: Die Lösung für das Problem, dass viele Jugendliche zu viel Alkohol trinken, wird man nicht einfach finden können, denn die Ursachen sind oft sozialer Art, die nicht leicht zu beheben sind.
Vielleicht hat das Jugendparlament in Trier, das sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen möchte, zündende Ideen.

Kommentare (1)

  • Sedrich

    Der Unterschied zu anderen Teams ist halt dass man in Trier leiebr 22 je4hrige unfertige Deutsche nimmt als 22 je4hrige unfertige Amis.Seifferth hat schon ne Menge mitgemacht, ich wfcrde ihn nicht unbedingt als Frischling bezeichnen. Hat zum Beispiel bei ALBA auch in einige Eurocup spielen gespielt, davon eis gegen Hemofarm (glaube ich) mit big minutes in der Money Time.

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