Im Mai des Jahres 2014 wird es zu einem erneuten Urnengang in Trier kommen und die Bewohner der Stadt wählen ihren neuen Stadtrat. Dieser Stadtrat kümmert sich beispielsweise um den Ausbau von Straßen, um die Beschaffung von Kitaplätzen oder auch um Sanierungen von Autotunneln. Die Karten werden also neu gemischt und die lokalen Politiker hoffen auf eine größere Wahlbeteiligung als im Jahr 2009, in dem die Mitglieder für den Stadtrat letztmalig gewählt wurden.

Trier hofft auf größere Wahlbeteiligung bei den Wahlen für den Stadtrat

Rathaus Trier

Rathaus Trier

Bei den damaligen Wahlen, lag die Wahlbeteiligung deutlich unter 50 Prozent, nämlich genau bei 45,2 Prozent. Das ist ein sehr enttäuschender Wert, der einen deutlichen Abwärtstrend dokumentiert. Bei den letzten Wahlen des vorherigen Jahrhunderts, im Jahr 1999, lag die Wahlbeteiligung bei fast 70 Prozent und vor einem Jahrzehnt sogar noch knapp über diesen 70 %. Es wird mit Spannung erwartet, wie viele Trierer den Weg zur Urne finden. Fakt ist, dass sie sich, auf den Wahlzetteln, mit zahlreichen weiteren Namen konfrontiert sehen werden, wenn der Stadtrat gewählt werden soll. Noch nie haben so viele Parteien versucht „ihre“ Plätze im Stadtrat von Trier zu sichern wie es in diesem Jahr der Fall sein wird. Die Piratenpartei, die „Alternative für Deutschland ( AfD ) und auch „Die Partei“ stellen ihre Kandidaten zur Wahl.

Neue Verteilung der Sitze

Des Weiteren gibt es allerdings noch eine weitere Besonderheit, die beachtet werden muss, nämlich die die Ratssitze zugeteilt werden. Bei der letzten Wahl, war „Hare-Niemayer“ noch aktuell, aber in diesem Jahr kommt ein Divisorverfahren mit Standardrundung zum Einsatz. Dieses Verfahren ist nach dem deutschen Physiker Hans Scheppers und dem französischen Mathematiker Andre Sainte-Lague benannt und bemisst die Sitzverteilung nach den Ergebnissen der letzten Wahl, die im Jahr 2009 statt fand. Somit würde es dazu kommen, dass die CDU einen Sitz im Stadtrat abgeben müsste und die FDP einen „geschenkt“ bekommen würde. Allerdings ist es auch Fakt, dass nach diesem Verfahren, die FDP und die FWG gleich auf liegen würden. Das kuriose dabei ist, dass 2009 knapp 17.000 Stimmen die beiden Parteien trennten. Die Spannung hinsichtlich dieser Entwicklung, wird mit Sicherheit noch steigen, vor allem dann, wenn es zu einem „Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen diesen beiden Lagern kommt.

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