Stadt Trier: 12.000 Euro bereits durch neue Sexsteuer eingenommen

Die Stadt Trier hat bereits 12.000 Euro mit der neuen Sexsteuer in der ältesten Stadt Deutschland eingenommen. Die Sexsteuer ist seit dem 01. Oktober 2012 in Kraft. Allerdings ist man in Trier derzeit nicht bereits, mehr Auskunft über dieses Thema zu geben. Eine Anfrage der regionalen Tageszeitung wurde mit der Aussage abgelehnt, dass eine öffentliche Berichterstattung das Besteuerungsverfahren empfindlich stören könnte.

Seit dem 01. Oktober 2012 ist die neue Sexsteuer in Trier in Kraft. Der Stadtradt hatte diese neue Steuer bereits im Sommer des diesjährigen Jahres beschlossen und erlassen. Prostituierte und Bordellbetreiber müssen nach der neuen Sexsteuer eine Abgabe an die Stadt Trier entrichten. Sie richtet sich unter anderem nach den Tagen, an denen gearbeitet wird und an der Größe der verschiedenen Etablissements in Trier. Kommen Zahlungspflichtige ihrer Abgabenpflicht nicht nach, kann die Stadtverwaltung in Trier die Steuern auf andere Art und Weise zwanghaft einfordern.

Stadt Trier lehnt Berichterstattung ab

Zum jetzigen Zeitpunkt lehnt die Stadt Trier die Berichterstattung über die neue Sexsteuer in Trier ab. Eine große regionale Tageszeitung hatte in Trier eine entsprechende Anfrage an das Rathaus verschickt. Die Presseabteilung der Stadt gab allerdings bekannt, dass man nur die aktuellen Einnahmen der Sexsteuer verraten könne, da alles andere den Ablauf der Besteuerung erheblich beeinflussen könne. Die Stadt Trier hat seit dem 01. Oktober 2012 ungefähr 12.000 Euro durch die neue Sexsteuer einnehmen können. Wie viele Prostituierte haben sich bislang freiwillig gemeldet? Wie viele Bordellbetreiber haben das Steuerformular für ihre Damen und Betriebsgrößen, nach der die Abgabe berechnet wird, schon eingereicht? Wie hoch ist die Gesamtzahl der abgabepflichtigen Prostituierten und Bordelle und wie will die Stadt erreichen, dass alle Steuerpflichtigen die Sexsteuer auch zahlen? Auf all diese Fragen verweigert die Stadtverwaltung die Antwort.

Stadt Trier ohne Konzept?

Die Tatsache, dass sich die Stadt Trier zu diesem Thema derzeit nur unzureichend äußert, verstärkt noch einmal den Eindruch, dass die Stadtverwaltung momentan vielleicht noch zu konzeptlos in der einen oder anderen Situation ist. Dieser Eindruck hatte sich vor allem aus der Tatsache ergeben, dass bestimmte Formulare, wie etwa Überweisungsvordrucke, erst vor kurzem im Internet veröffentlicht wurden. Obwohl Steuerpflichtige die neue Sexsteuer bereits seit dem 01. Oktober 2012 entrichten müssen, standen zunächst keine Info-Broschüren oder andere Formulare bereit. Dass die Stadtverwaltung offenbar Schwierigkeiten hat, die Sexsteuer umzusetzen, könnte einen Grund haben: Als der Stadtrat im Juni die neue Sexsteuer beschloss, hatte Oberbürgermeister Klaus Jensen erklärt, dass zur Bewältigung des zusätzlichen Verwaltungsaufwands „zumindest für die Anlaufzeit“ der Abgabe eine neue halbe Stelle im Rathaus geschaffen werden müsse. Die neue Stelle ist allerdings bis heute noch nicht besetzt worden.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur neuen Sexsteuern!

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