Die Stadt Trier im Kampf gegen Ratten!

Die Stadt Trier wird in Zukunft stärker gegen die Ratten, die in der Trierer Kanalisation leben, vorgehen. Ratten siedeln sich seit hunderten Jahren unter den deutschen Städten an und sorgen dort immer wieder für Probleme. Die Stadt Trier möchte nun verstärkt gegen die kleinen Nagetiere vorgehen. Eine mühsame Aufgabe, denn das Abwassersystem der Stadt umfasst rund 480 Kilometer mit über 14.000 Kanalschächten. Der Krieg gegen die haarigen Tiere kostet die Stadt jährlich mehr als 11.000 Euro.

In vielen Städten sind sie die unsichtbaren, unterirdischen Bewohner: Ratten. Sie fühlen sich vor allem in Kanalsystemen und Abwasserrohren wohl und siedeln sich dort seit Jahrhunderten in großer Zahl an. Auch in der Trierer Kanalisation gibt es diese Nagetriere und sie werden oft zu einem Problem. Aus diesem Grund haben viele Städte den Ratten den Kampf angesagt. Die Stadt bildet in diesem Fall keine Ausnahme und möchte in Zukunft verstärkt gegen die Ratten in der Kanalisation vorgehen. Allerdings ist dies keine einfache Aufgabe, denn das Abwassernetzwerk unter der Stadt Trier ist weitläufig und die Nagetiere haben in den letzten Jahrhunderten die Fähigkeit entwickelt, sich der menschlichen Hand zu entziehen. Die Stadtwerke in Trier beschäftigt seit einigen Jahren eine Spezialfirma, die sich mit dem Rattenproblem befasst.

Stadt Trier bezahlt jedes Jahr 11.000 Euro

Die Stadt Trier bezahlt jährlich ungefähr 11.000 Euro, um im Kampf gegen die Ratten zu bestehen. Die beauftragte Spezialfirma legt an Kreuzungen im Abwassersystem in Trier Giftköder aus, damit einige der Ratten getötet werden. Andere sollen dadurch abgeschreckt werden. Gehen abseits der üblichen Maßnahmen Meldungen über ein vermehrtes Auftauchen der Nager ein, setzen die Stadtwerke so genannte Fraßköder ein. Damit können sie schnell handeln. „Für das Verteilen der Köder setzen wir einen speziell nach Vorschriften der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall ausgebildeten Mitarbeiter ein“, erklärt Rudolf Ludwig, Mitarbeiter bei der Stadtwerke Trier.

Die Rattenbekämpfung mittels Fraßköder ist ein Verfahren, das sich auch in anderen deutschen Städten bewährt hat, um gegen die intelligenten Rudeltiere vorzugehen. Finden die haarigen Nagetiere nämlich eine neue Futterquelle, schicken sie meist kleinere und schwächere Ratten als Vorkoster vor. Verenden diese rasch nach der Nahrungsaufnahme, rührt der Rest des bis zu 20 Tiere starken Rudels das Futter nicht mehr an und zieht weiter.

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