Stadt Trier: „Knöllchen“ werden 2013 teurer

Parksünder in Trier müssen sich ab 2013 in Acht nehmen, denn die Stadt Trier plant den „Großangriff“. Im kommenden Jahr sollen drei neue Vollzeitstellen mit Hilfspolizisten geschaffen werden, die dann zusätzliche Kontrollen in Trier durchführen können. Diese Stellen sollen „kostenneutral“ bleiben, d.h. sie sollen sich über Knöllchen bezahlt machen. Außerdem werden die Bußgelder im kommenden Jahr erhöht.

Parksünder und Falschparker müssen sich ab dem kommenden Jahr in Trier in Acht nehmen, denn die Stadt plant einen flächendeckenden Angriff auf alle Falschparker. Bereits vor Wochen war bekannt gegeben worden, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr den Bußgeldkatalog, der bundesweit einheitlich ist, für Falschparker reformieren wird. Im Klartext heißt das, dass Falschparker auch in Trier in Zukunft tiefer in die Tasche greifen müssen, denn die ungeliebten Knöllchen werden deutlich teurer werden. Ob sie so teuer werden wie Trierer Parkhäuser darf derweil bezweifelt werden.

Die Stadt Trier hat in dieser Woche bekannt gegeben, dass sie drei neue Vollzeitstellen zur Verkehrskontrolle schaffen wird. Diese soll mit Hilfspolizisten besetzt werden. Auf diese Weise soll die Kontrolldichte in Trier deutlich erhöht werden. Dass die neuen Hilfspolizisten auf das Verteilen von Knöllchen angewiesen sind, ergibt sich bereits aus der Maßgabe der Stadt Trier, die davon ausgeht, dass die neuen Stellen kostenneutral sein werden. Die Gehälter der Hilfspolizisten sollen sich demnach aus den Mehreinnahmen der zusätzlichen Knöllchen ergeben. Bisher hatte die Stadt Trier immer wieder betont, dass die Mehrkosten, die durch neue Stellen entstehen würden, nicht nur das Schreiben von Knöllchen gedeckt werden können. Anscheinend hat sich im Rathaus in Trier hier ein Paradigmenwechsel vollzogen.

Knöllchen werden an Parkgebühren angeglichen

Die Bundesregierung wird im kommenden Jahr die Bußgelder durchschnittlich um fünf Euro anheben. Der Bundesverkehrsminister Ramsauer begründet dies mit der Tatsache, dass die Bußgelder außer Verhältnis zu den Parkgebühren stehen, die seit Jahren angehoben wurden. Vielleicht sollte man sich überlegen, dass man das Parken wieder bezahlbar machen muss.

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