Sparzwang für das WS 2012/2013 an der Uni Trier

In dieser Woche hat das Wintersemester (WS) 2012/2013 an der Uni Trier begonnen. Leider beginnt das neue Semester für die Uni Trier mit schlechten Nachrichten. Die Hochschule muss in den kommenden Jahren deutliche Einsparungen verzeichnen. Dies liegt vor allem an den gestiegenen Gehältern für Professoren und das restliche Personal. Das Kultusministerium in Rheinland-Pfalz versucht derzeit, die Studenten der Uni Trier zu beruhigen.

In dieser Woche ist an der Uni Trier das neue Wintersemester 2012/2013 gestartet. Allerdings hat die Vorlesungszeit an der Hochschule in der ältesten Stadt Deutschlands mit schlechten Nachrichten für die Studenten begonnen, denn die Uni Trier wird in den kommenden Jahren deutliche Einsparungen verzeichnen müssen. Während das Budget der Uni gleich geblieben ist, sind die Löhne für Professoren und das restliche Personal deutlich gestiegen. Professoren müssen zukünftig nicht mehr nur acht Wochenstunden, sondern neun Stunden in der Woche halten. Diese zusätzlichen Stunden werden selbstverständlich bezahlt. Insgesamt rechnet man an der Uni Trier mit Mehrkosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Auch das restliche Personal wird teurer werden. Schuld daran sind Tarifsteigerungen. Hier kommen noch einmal 1,4 Millionen Euro zusammen. Folglich muss die Uni Trier drei Millionen Euro mehr an Gehältern zahlen. Bei gleichbleibendem Budget bedeutet dies zwangsläufig, dass die Hochschule Einsparungen tätigen muss.

Kultusministerium beruhigt

Das Kultusministerium beruhigt und versichert den Studenten und auch der Uni Trier, dass man bis 2014 keine ernsthaften Einschnitte vornehmen muss. Letztlich bedeutet dies wohl auch, dass es nicht zu Stellenstreichungen kommen wird. Derzeit kursieren im direkten Umfeld der Uni Trier zahlreiche Gerüchte. Unter anderem wird sogar davon gesprochen, dass ganze Fachbereiche geschlossen werden sollen. Bereits im Juli hatten Studenten, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter gegen die Kürzungspläne auf dem Trierer Viehmarktplatz demonstriert.

Das Land Rheinland-Pfalz gibt dennoch Entwarnung: Zu einer Spar-Orgie werde es nicht kommen, denn wegen der steigenden Studentenzahlen könne sich die Uni Trier über ein steigendes Budget freuen. Zusätzlich zum Jahresetat von 89 Millionen Euro bekommt die Uni Geld aus dem Hochschulpakt des Bundes und der Länder. Für das Jahr 2014 steht momentan noch kein Budget fest. Dennoch wird die Uni Trier wohl Gelder aus einem Sonderfonds des Landes erhalten.

Derzeit muss sich kein Student an der Uni Trier Sorgen machen, dass er sein Studium nicht in Trier beenden kann.

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