Eine Gesellschaft für die Sozialwohnungen?

 

Im Moment besitzt die Stadt 700 Wohnungen, die sie als Sozialwohnungen an arme und hilfsbedürftige Menschen abgeben kann. Diese sollen sicherstellen, dass diese Menschen nicht auf der Straße leben müssen. Allerdings sind die meisten Sozialwohnungen schon einige Jahre alt und verfallen kontinuierlich. Aus diesem Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig, für die die Stadt hohe Geldsummen aufbringen muss. Diese Gelder sind aber nicht mehr zu generieren, da der städtische Haushalt hoch verschuldet ist. Weitere Kredite können nicht mehr aufgenommen werden, denn die Stadt ist komunalrechtlich beschränkt. Zusammenfassend kann man es durchaus so formulieren, dass die Sozialwohnungen langsam zum Problem werden.

Sich dessen bewusst, hat die Stadt Trier Lösungen für das Sanierungsproblem gesucht. Letztlich gelangte man zu der Idee, eine städtische Gesellschaft zu gründen. Zunächst wurde überlegt, den privaten Sektor mit zu integrieren. Allerdings wird man sich wohl gegen diese Idee entscheiden, denn die neue Gesellschaft für die Sozialwohnungen soll in vollen Zügen städtisch sein. Wenn es um die Sozialwohnungen geht, möchte die Stadt Trier unabhängig bleiben und sich selber um das Problem kümmern. Außerdem ist es höchst unwahrscheinlich, dass private Unternehmer einsteigen, denn die Sanierungskosten liegen in den Millionen und Geld kann man mit Sozialwohnungen nicht verdienen.

Die hohen Kosten, die verschuldete Stadt Trier und die Tatsache, dass man nicht auf Gewinn oder Profit hoffen kann, führen dazu, dass das Problem, das die Sozialwohnungen darstellen, nicht einfach zu lösen ist. Dabei ist eine Lösung für die Menschen zwingend notwendig. Hinter jeder Wohnung stehen Einzelschicksale, die es wert sein sollten, dass die Stadt Trier  einen Weg findet, diesen Bürgern zu helfen. Es bleibt abzuwarten, wie dieser Weg aussehen wird.

 

 

 

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