Juni 2012: Fertigstellung der Solaranlage auf dem Petrisberg

Bereits Ende des Monats Juni 2012 soll die Solaranlage auf dem Petrisberg in Trier fertiggestellt sein. Im August 2012 wird die Anlage dann betriebsbereit sein, um Energie für etwa 250 Musterhaushalte zu generieren. Letztlich wird eine Rendite von bis zu vier Prozent erwartet.

In den kommenden zwei bis drei Wochen soll die Solaranlage auf dem Petrisberg technisch betriebsbereit sein. Bereits Ende Juni 2012 müssen die Arbeiten an der Solaranlage abgeschlossen sein. Nur in diesem Fall, wird die Energieproduktionsstätte noch von den erhöhten Subventionen des Staates begünstigt. Die erste Freiflächen-Solaranlage in Trier hat eine Größe von etwa 3,4 Hektar. Das Projekt wurde sehr schnell realisiert. Erst im Mai 2012 hatte sich die Genossenschaft eingetragen und bereits wenige Zeit später 60 Mitglieder gefunden. Geplant wurde die Anlage von der Bürgerservice Trier GmbH. 4000 Solarmodule sollen jährlich etwa eine Million Kilowattstunden Strom produzieren, das entspricht dem Jahresverbrauch von 250 Musterhaushalten.

Die Gesamtkosten belaufen sich derzeit auf 1,6 Millionen Euro. 20 Prozent dieser Kosten konnten aus dem Eigenkapital der Genossenschaft bezahlt werden. Die restlichen 80 Prozent wurden mit Hilfe von Fremdkapital gedeckt.

Anwohner sind kritisch

Bürger und Einrichtungen in Trier können sich mit einem Mindestbeitrag von 500 Euro in die Genossenschaft einkaufen. Angeblich kann man von einer Rendite bis zu vier Prozent ausgehen. Die Stadt Trier ist derweil indirekt am Gewinn der Solaranlage beteiligt. Zwar ist die Stadt kein Mitglied in der Genossenschaft, verpachtet aber die Grünfläche, auf der die Solaranlage errichtet wurde. „Mit der Bereitstellung der Konversionsfläche hat die Stadt noch einmal gezeigt, wie ernst sie kommunalen Klimaschutz und Energiewende nimmt. Unsere Pacht ist an die kommenden Einnahmen gebunden“, merkte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani an.

Trotz allem ist die Solaranlage auf dem Petrisberg in Trier nicht unumstritten. Viele Anwohner haben sich schon während des Baus darüber beschwert, dass die Solarfelder zu viel Licht reflektieren. Allerdings konnten weite Teile dieser Bedenken aus der Welt geschaffen werden.

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