Einem gängigen Klischee zufolge kennzeichnet sich das Leben eines Studenten durch viel Freizeit, gemütliches Ausschlafen unter der Woche sowie ständiger Geldknappheit. Auch wenn diese Vorstellungen stark übertrieben und verallgemeinert sind, steckt doch oft auch ein Fünkchen Wahrheit darin. Der Alltag als Student bringt aber noch viele weitere Hürden und Privilegien mit sich.

Ein Studium erfordert mehr Selbstständigkeit

Wer ein Studium in Trier oder einer anderen Universitätsstadt beginnt, der fühlt sich zunächst oft wie in einer anderen Welt. War in der Schule noch alles geordnet und geregelt, so setzt die Aufnahme eines Studiums viel Engagement und organisatorisches Talent voraus. Das beginnt schon mit dem Stundenplan, den man hier nicht einfach vorgelegt bekommt, sondern sich in vielen Studiengängen aus dem vorhandenen Lehrangebot selbst zusammenbasteln kann. Wer nicht gerne früh aufsteht, der legt also einfach den Großteil seiner Veranstaltungen in den Nachmittag und kann in Ruhe ausschlafen. Daneben gilt es, gerade zu Beginn und Ende eines Semesters, eine Reihe organisatorischer Belange zu erledigen. Der Gang zum BAföG-Amt, das Nachreichen von Bescheinigungen, das Einholen von Unterschriften und die allgemeine Studienberatung kosten Zeit und bringen so manche bürokratische Hürde mit sich, auf die man gut verzichten könnte.

Studenten profitieren von vielerlei Vergünstigungen

Für die vielen Fragen, die rund ums Studieren auftreten, findet man die Antworten auch im Internet. Ein Blog für informierte Studenten hilft dabei Probleme bezüglich der Finanzen, der Unterkunft oder des Hochschulsports zu klären. Daneben gibt es eine Reihe von Tipps, wie man die Semester gut übersteht und welche Aktivitäten sich in der Freizeit anbieten. Gerade Studenten genießen nämlich bei vielen Einrichtungen Rabattmöglichkeiten. Ob beim Bäcker, im Museum oder in der Cocktailbar, wer seinen Studentenausweis vorzeigt, der wird in vielen Fällen belohnt und kann attraktive Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Parallel zum Studium jobben

Rabatte kommen der Geldbörse vieler Studierenden entgegen, ist das Budget bei den meisten doch recht knapp bemessen. Wurde der BAföG-Antrag abgelehnt und erfährt man keine Unterstützung durch die Eltern, dann ist man neben dem Studium auch noch gezwungen, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Mehr als die Hälfte aller Studenten geht während des Semesters oder aber in der vorlesungsfreien Zeit einer geringfügigen Beschäftigung nach, um die Haushaltskasse aufzubessern. An der Supermarktkasse, in der Modeboutique, in Cafés oder beim Lieferdienst werden immer zuverlässige Aushilfen gesucht, die für ein paar Tage in der Woche ihre Arbeitskraft anbieten. Was es bei der Aufnahme eines Minijobs zu beachten gilt und wo man eine geeignete Anstellung findet, wird ebenfalls auf vielen Onlineportalen für Studierende verraten.

Bildquelle: © Comstock Images/Thinkstock

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