Sexsteuer in Trier

Gibt es bald eine Sexsteuer in Trier? Der Stadtrat berät in diesen Tagen über eine neue Sexsteuer in Trier. Nun scheint also das horizontale Gewerbe dazu auserkoren worden zu sein, die leeren Kassen in der Moselstadt wieder ein wenig zu füllen. Eines ist sicher: Sex verkauft sich in der Regel immer ganz gut und kennt nur wenige Krisenzeiten.

Die Stadtverwaltung möchte in Trier eine neue Sexsteuer einführen, damit die leeren Trierer Stadtkassen wieder ein wenig mit Leben gefüllt werden. Die Verwaltung hat in den letzten Monaten einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der nun dem Stadtrat in Trier vorgelegt werden wird. Dort wird dann die endgültige Entscheidung über die Einführung einer neuen Sexsteuer entschieden. Die neue Regelung sieht vor, dass Prostituierte, die in Trier arbeiten in Zukunft eine Pauschale von fünf Euro pro Arbeitstag bezahlen müssen. Derzeit schätzt man bei der Stadtverwaltung, dass rund 50 Prostituierte in Trier aktiv sind. Auch die Betreiber von Bordellen oder anderen entsprechenden Bars müssen wieder tiefer in die Tasche greifen. So sollen Betreiber dieser Etablissements in Zukunft pro zehn Quadratmeter „Veranstaltungsraum“ und Tag 1,50 Euro zahlen. Über diese Vorlage der Verwaltung berät der Rat in öffentlicher Sitzung am Donnerstag, 28. Juni, um 16 Uhr im Ratssaal. Möglich macht die Extrasteuer die bundesweite Neuregelung der Vergnügungssteuer im vorigen Jahr. Bitburg ist in der Region vorangegangen In Bitburg gibt es bereits eine solche neue Versteuerung, an der sich nun auch die Stadtverwaltung in Trier orientiert hat. Zunächst hatte die Stadt Trier verlauten lassen, dass man eine Sexsteuer ablehne, da der bürokratische Aufwand zu hoch sei. Allerdings scheint man nun davon auszugehen, dass die neue Sexsteuer mehr Geld in die klammen Trierer Kassen spülen wird.

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