Sanierung der Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra ist das bedeutenste Wahrzeichen der Stadt Trier. An diesem Montag haben sich einige Experten an dem weltbekannten Römertor versammelt, um dessen Zustand in Augenschein zu nehmen. Die Porta Nigra soll in den kommenden Jahren in Trier saniert werden. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz angeordnet, das Römerbauwerk unter die Lupe zu nehmen.

Die Porta Nigra in Trier zählt zu den bekanntesten Gebäuden in ganz Deutschland. Das antike Römertor ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt Trier. Dennoch nagt auch oder gerade auch an einem solchen Bauwerk das Rad der Zeit. In den letzten Monaten wurde aus diesem Grund beschlossen, die Porta Nigra in Trier in den kommenden Jahren zu sanieren bzw. zu restaurieren. Folglich haben sich an diesem Montag einige Experten an der Porta Nigra in Trier versammelt, um diese näher in Augenschein zu nehmen. Diese stellten fest, dass das alte Römertor noch besser in Schuss ist als man das zunächst angenommen hat. „Die Original-Bausubstanz ist überraschend gut in Schuss und weniger stark beschädigt, als wir zunächst befürchtet haben“, sagt Walter Hartleitner. Der Steinspezialist aus Hofheim (Unterfranken) ist der Chefrestaurator der im Mai angelaufenen umfassenden Untersuchungen am einstigen römischen Stadttor. Hätte er den Gebäudezustand jetzt mit einer Schulnote zu bewerten, „dann würde ich eine glatte Zwei geben“. Dennoch darf man sich auf diesem Urteil nicht ausruhen, denn die Porta Nigra in Trier weist viele kleine Risse im Gestein auf. Derzeit sind diese noch kein Problem. Allerdings können sie sich zu einem solchen entwickeln, wenn man sie nicht in der nächsten Zeit behandelt. „Darauf darf man sich nicht ausruhen, dass der Kordeler Sandstein seit so langer Zeit Wetter und Umwelteinflüssen trotzt. Es gibt unverkennbare Schäden von Abschuppungen bis zu Rissen. Sie werden sich zu echten Problemen entwickeln, wenn man sie nicht bald behebt.“

Eines ist dennoch schon an diesem Montag sicher: Die Sanierung der Porta Nigra in Trier wird einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

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