Nürburgring: Debakel bringt SPD ins Wanken

Das Nürburgring-Debakel führt bei der Landes-SPD zu massivem Stimmenverlust. Nach einer aktuellen Umfrage käme die Partei von Ministerpräsident Kurt Beck nicht mal mehr auf 31 Prozent der Wählerstimmen. Die CDU würde demnach mit 37 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in Rheinland-Pfalz werden. Die nächsten Wahlen finden im Jahr 2016 statt.

Die SPD muss in Rheinland-Pfalz weiter mit massivem Stimmenverlust unter der Wählerschaft auskommen. Die Partei um Kurt Beck ist in den letzten Wochen durch die Nürburgring-Affäre deutlich in Missgunst verfallen. Während die CDU im Moment auf 37 Prozent der Stimmen käme und damit die stärkste Partei in Rheinland-Pfalz sein würde, kommt die SPD nur noch auf 31 Prozent der Wählerstimmen. Damit haben die Sozialdemokraten in den letzten Wochen gut sechs Prozent ihrer Wähler verloren. Da kommt es der Partei doch gerade recht, dass die nächsten Wahlen erst 2016 stattfinden. Bis dahin haben die Strategen um Kurt Beck genug Zeit, dass alte Image wieder aufzubauen.
Trotz der schlechten Umfragewerte der SPD, hätte Rot-Grün immer noch eine Mehrheit im rheinland-pfälzischen Parlament. Immerhin kommt die Grüne derzeit auf 16 Prozent der Stimmen. Damit hat diese Partei um zwei Prozentpunkte im Gegensatz zur eigentlichen Wahl zugelegt. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund beachtlich, dass die Grünen auch als Regierungspartei in das Nürburgring-Debakel verwickelt sind.

FDP weiterhin nur Zaungast

Während die SPD mit 31 Prozent der Wählerstimmen um den Status der stärksten Partei bangen muss, bleibt die FDP immer noch Zaungast in Rheinland-Pfalz. Die Liberalen, die bei der letzten Landtagswahl den Sprung in das Parlament verpasst hatten, sind auch weiterhin nicht in der Lage die fünf Prozent Hürde zu überspringen. Sie liegen weiterhin bei drei Prozent der Stimmen.

Bei allem Trubel und bei viel Heiterkeit in der Politik ist jedoch zu bedenken, dass bis zur Landtagswahl 2016 noch viel Wasser die Mosel hinunterfließt. Es werden mit Sicherheit noch weitere Affären auftauchen und dann kann sich das Blatt schnell wieder zugunsten der SPD drehen.

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