Schätze der Antike für kleine und große Römerfans

Rheinisches Landesmuseum Trier

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Das Rheinische Landesmuseum Trier zeigt die wechselvolle und spannende Vergangenheit der bekannten Stadt, die in der Antike sogar einmal Hauptstadt des römischen Reiches und Kaiserresidenz war und ist ein absolutes Muss für alle Römerfans der Region.

© Rheinisches Landesmuseum Trier, Foto: Th. Zühmer

 

Das Landesmuseum Trier ist eines der bedeutendsten archäologischen Museen in Deutschland. Es bietet auf über 3.500 Quadratmetern einen Rundgang von der Steinzeit bis zur Römerstadt und von den Franken bis zum letzten Kurfürsten. Herzstück sind dabei natürlich die neun großen Ausstellungssäle zur Geschichte der Römerzeit. Viele Superlative gibt es im Landesmuseum zu bestaunen, zum Beispiel den größten römischen Goldschatz, die meisten antiken Mosaiken nördlich der Alpen, weltbekannte Steindenkmäler mit Szenen aus dem damaligen Alltagsleben und einzigartige Zeugnisse aus der spätrömischen Kaiserstadt.

 

Mit über 12.000 gezeigten Stücken ist das Münzkabinett eines der Highlights des Museums. In ihm ist eine besondere Kostbarkeit des Museums zu sehen: Der Trierer Goldschatz. Bei den über 2.500 kaiserzeitlichen Goldmünzen handelt es sich um den bei weitem größten jemals gefundenen römischen Münzschatz.

 

Das in den Jahren 2009 und 2011 komplett neu eröffnetes Museum sorgt mit moderner Einrichtung und aktuellen Medienstationen dafür, dass der Besuch für die ganze Familie zu einem Erlebnis wird. Eine Hörführung ist im Eintritt inbegriffen. Die Audioguides machen den Besuch für die ganze Familie noch spannender, denn die Hörführungen gibt es auch extra für Kinder – also auf zur gemeinsamen Museumsentdeckung!

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 h
Montag geschlossen

 

Adresse:

Rheinisches Landesmuseum Trier
Weimarer Allee 1, 54290 Trier
Tel. 0651-97740

 

Tipp:

Täglich außer montags um 11.30, 14 und 17 Uhr wird die faszinierende Multimedia-Show „Im Reich der Schatten“ inmitten riesiger römischer Grabmonumente vorgeführt. Zu empfehlen für Familien mit Kindern über 6 Jahren. Vergünstigte Familieneintritte vorhanden!

 

 

 

Hintergrund: Antikes Trier

Bereits im Jahre 17 v. Chr. ließ der römische Kaiser Augustus an einem wichtigen Übergang über die Mosel die Stadt „Augusta Treverorum“ gründen. Trier ist damit die älteste Stadt Deutschlands. Sie erlebte in der Spätantike als Kaiserstadt den glanzvollen Aufstieg zur „Roma Secunda“ – dem „Zweiten Rom“. Kaiser Konstantin, der im Jahre 306 den Thron bestieg und als erster christlicher Kaiser in die Weltgeschichte einging, residierte in Trier. Mit 70.000 Einwohnern zählte Trier im 4. Jh. n. Chr. zu den fünf größten Städten der bekannten Welt.

Wer heute Trier besucht, wird den Zeugnissen der Antike auf Schritt und Tritt begegnen. Nirgendwo sonst in Deutschland ist die Römerzeit so authentisch zu erfahren. Antike Bauten wie Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen und Konstantinsbasilika gehören zu den Welterbestätten der UNESCO und sind heute noch zu besichtigen.

Hier erfahren Sie mehr zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten!


Kommentare (1)

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.