Der Hunsrück-Radweg in Trier

Die Stadt Trier und ihre Umgebung ist bekannt für die schönen und ausgedehnten Radwege, die jährlich gerne von zigtausenden Menschen benutzt werden. Viele von ihnen sind auf dem Fahrrad unterwegs, andere auf Inline Skates oder einfach zu Fuß. Egal ob mit dem Hund, der Familie oder alleine, jeder findet die passenden Wege im Moseltal.
Seit Juni diesen Jahres ist die Region Trier um ein neues Radweg-Highlight reicher. Unter der Aufsicht der Hunsrück-Touristik wurde der Hunsrück-Radweg angelegt. Dieser verbindet Saarburg mit Bacharach und schlängelt sich auf über 155 Kilometern durch die Region Trier. Fast 90 Prozent sind asphaltiert. Das Bemerkenswerte an dem neuen Radweg ist sicherlich, dass es nicht von Nöten war, neue Wege oder Trassen anzulegen. Vielmehr führte eine intelligente Verknüpfung der schon vorhandenen Rad-, Forst- und Landwirtschaftswege zum Erfolg. Durch eine gute Planung konnten die Wege so verbunden werden, dass man von Saarburg bis nach Bacharach fahren kann. Man kommt übrigens an genug Dörfern vorbei, wo es auch Übernachtungsmöglichkeiten gibt, wenn man beabsichtigt, den ganzen Radweg zu meistern. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Hunsrück-Radweg einiges bereithält. Nicht alle Passagen sind für Familien oder Rennräder geeignet. Demnach ist es empfehlenswert, sich vorher das Profil anzuschauen und dann zu entscheiden, was man sich zumuten möchte. Verfahren kann man sich im Regelfall übrigens nicht, denn überall wurden Schilder aufgestellt, die den Radbegeisterten den Weg weisen. Ein kleiner Tipp für all diejenigen, die den gesamten Weg bestreiten wollen. Es lohnt sich in Saarburg zu starten, denn dann ist die Chance für Rückenwind deutlich höher.

 

Die „Schwierigkeiten“ auf dem Hunsrück-Radweg

Es gibt Abschnitte auf dem Hunsrück-Radweg, die man nur als besserer Radfahrer mit guter Kondition fahren sollte. So finden sich gelegentlich kilometerlange Anstiege, die zum Teil sogar kurze Rampen mit über zehn Prozent Steigung bereit halten. Diese sind sicherlich nicht unbedingt für Familien geeignet. Auf der anderen Seite kommen diejenigen zum Zuge, die nach anspruchsvollem Profil suchen.
Neben diesen Steigungen, gibt es auch Schotter- und Feldwege. Diese sollten nicht mit dem Rennrad befahren werden. Aufgrund der dünnen Reifen besteht die Gefahr, dass man stürzt oder sich das Rad beschädigt. Es wäre schade, wenn man sich die Freude über den Hunsrück-Radweg mit einem Sturz oder einem kaputten Fahrrad trüben würde.

 

Fazit

Dieses Projekt zeigt, wie man durch intelligente Planung, ein Highlight für den Großraum Trier schaffen kann. Der Kostenfaktor war überschaubar. Der Hunsrück-Radweg begeistert durch seine Abwechslung und spricht im Grunde jedes Metier der Radfahrer an. Das Team von Trier.com empfiehlt: „Rauf auf den Sattel!“

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