Public Viewing 2012: Deutschland gegen Italien

Heute Abend treffen im Halbfinale der Europameisterschaft Deutschland und Italien aufeinander. Viele deutsche Fans werden sich wieder auf den Weg machen, um das Spiel beim Public Viewing zu genießen. Bis jetzt war der Viehmarkt in Trier die erste Adresse für das Public Viewing 2012. Heute Abend werden die Fans erstmals Eintritt zahlen müssen.

Unsere deutsche Nationalmannschaft tritt heute Abend im zweiten Halbfinale der Europameisterschaft 2012 gegen Italien an und kämpft um den Finaleinzug gegen die Spanier. Zahlreiche Fans genießen seit Tagen die Spiele der deutschen Nationalmannschaft beim Public Viewing. Gerade dann kann man seine Emotionen mit anderen teilen und gemeinsam die Nationalspieler feiern. In Trier war bis jetzt der Viehmarkt die erste Adresse, wenn man einen geeigneten Ort für das Public Viewing 2012 gesucht hat. Zu jedem Spiel haben sich tausende Fans auf dem großen Platz in der Innenstadt Triers eingefunden. Heute Abend sollen diese erstmals für den Eintritt und das Public Viewing auf dem Viehmarkt bezahlen. Jeder, der das Spiel auf der großen Leinwand auf dem Viehmarkt verfolgen möchte, muss zwei Euro Eintritt bezahlen. Dies gab der Veranstalter Eric Naunheim bekannt. Der Grund für seine unpopuläre Entscheidung liegt in dem hohen Besucherandrang der letzten Spiele. Beim Public Viewing Deutschland gegen Griechenland mussten die Zugänge zum Viehmarkt geschlossen werden, da schon vor Spielbeginn 6000 Fans auf dem Platz versammelt waren. Mehr dürfen nicht an seinem solchen Public Viewing teilnehmen. Viele deutsche Fans, die nicht mehr hineingelassen wurden, kletterten daraufhin über die Zäune und sprangen auf das Toilettenhaus. Naunheim hofft mittels seines Eintritts den Besucherdrang ein wenig mildern zu können. Hinzu kommt, dass er das Geld nutzen möchte, um die Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern. So sollen die Sichtzäune erhöht werden. Außerdem werden noch 15 zusätzliche Sicherheitskräfte eingestellt werden.

Naunheim äußert sich zu diesem Thema

„Ich gehe auf Nummer sicher und erhebe zwei Euro Eintritt pro Besucher. Auch auf die Gefahr hin, mich damit unbeliebt zu machen.“ Bei der Polizei zumindest macht sich Naunheim mit dieser unpopulären Maßnahme keineswegs unbeliebt, denn er kündigt an, einen Großteil der Einnahmen in zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu investieren.

Naunheim möchte auch einen Anteil der Einnahmen an Projekt X spenden.

 

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