Public Viewing 2012: „Nur“ 3500 Fans auf dem Viehmarkt

Die Polizei vermeldet einen ruhigen Donnerstagabend. Beim Public Viewing 2012 sind keine nennenswerte Zwischenfälle vorgefallen. Ein Grund hierfür war auch die Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft. Auf dem Viehmarkt verfolgten mit 3500 Fans weitweniger Anhänger der deutschen Nationalmannschaft das Halbfinale, als man das befürchtet hatte.

Der gestrige Fußballabend war aus der Sicht der deutschen Fans eine einzige Katastrophe: Die deutsche Nationalmannschaft hat sich von Italien im Halbfinale aus der Europameisterschaft werfen lassen. Gerade Mario Balotelli, der zuletzt gegen England aus zwölf Torschüssen kein Tor machen konnte, verwandelte gestern Abend beide Torchancen, die ihm zur Verfügung standen. Damit ist der Traum vom Europameistertitel ausgeträumt. Aber die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft hatte auch seine guten Seiten. In Trier konnten die Polizisten nach einem ereignisarmen Abend frühzeitig nach Hause fahren und ihre Schicht beenden. Aufgrund der Niederlage gab es keine andauernden Autokorsos. Auch verschwanden viele Fans der deutschen Nationalmannschaft nach dem Spiel schnell zuhause. Somit zog die Polizei eine positive Bilanz in Bezug auf den gestrigen Abend.

Weniger Besucher auf dem Viehmarkt

Auf dem Viehmarkt in Trier blieb der Ansturm auf das Public Viewing 2012 aus. Während noch über 6.000 Fans das Spiel gegen Griechenland auf dem Viehmarkt in Trier verfolgen wollten, waren dieses Mal gerade noch 3500 Anhänger der deutschen Nationalmannschaft dabei. Der Grund hierfür könnte in dem neuen Eintrittsgeld von zwwei Euro liegen, das entrichtet werden muss, wenn man den Viehmarkt in Trier betreten möchte (mehr Hintergründe erfahren Sie hier).

Außerhalb des Viehmarkts fand die größte Public Viewing-Veranstaltung in der Arena Trier statt. Hier verfolgten nach Schätzungen der Polizei 1800 Fans das Spiel. Zum Festzelt des Romikulums in der Metternichstraße kamen rund 500 Zuschauer.

 

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