Prostitution in Trier

Immer mehr Frauen in Trier bieten käuflichen Sex an. Nicht nur in Trier-Ruwer, sondern auch in Zewen, in der Aachener und in der Luxemburger Straße scheinen Prostituierte auf ihre Kunden zu warten. Allerdings gehören diese Bezirke zum Sperrgebiet. Im Hinblick auf die Prostitution in Trier bewegt sich einiges, denn mit der Eröffnung des „Poppstall“ hat das erste Flatrate-Bordell in Trier geöffnet.

Das Geschäft mit dem Sex scheint in Trier immer beliebter und größer zu werden. Erst Mitte September hat in Trier das erste Flatrate-Bordell „Poppstall“ eröffnet. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Die Freier zahlen einen gewissen Betrag und dürfen dann mit so vielen Frauen Sex haben, wie es ihnen beliebt. Viele Kritiker lehnen ein solches Geschäftsmodell ab. Aber auch an den Straßen in Trier werden immer mehr Prostituierte gesehen. In den letzten Monaten hat vor allem dir Ruwerer Straße hier auf sich aufmerksam gemacht. Nun sollen aber auch Prostituierte in der Aachener bzw. in der Luxemburger Straße und in Trier Zewen ihre Dienste angeboten haben. Der Stadtrat hat ein Auge auf diese Entwicklung geworfen.

Sexsteuer: Seit dem 01. Oktober 2012

Seit dem 01. Oktober 2012 erhebt die Stadt eine sogenannte Sexsteuer, die von Bordellen, Etablissements und Prostituierten entrichtet werden muss. Hierzu wird die Stadt Trier einen neuen Arbeitsplatz schaffen. Außerdem müssen die Steuerpflichtigen im Moment noch eigenständig auf die Stadt Trier zugehen, denn es gibt noch keine Formulare über die neue Sexsteuer. Aus diesem Grund sind alle Bordellbetreiber und Prostituierte angehalten, eigenständig ein Schreiben an die Stadt Trier zu schicken. Dies kann noch bis Mitte November diesen Jahres erledigt werden. Derweil fordern die Grünen und die Linke im Stadtrat in Trier mehr Sicherheit für die Prostituierten. Erst Ende September 2012 wurde eine Prostituierte in der Ruwerer Straße ausgeraubt. Die beiden Fraktionen forderten die Stadt auf, für mehr Sicherheit zu sorgen, wenn man schon eine Abgabe verlange. Die Stadt Trier hat dies zurückgewiesen. Dafür ist nach einem Sprecher aus dem Rathaus die Polizei zuständig. Diese sieht sich aber nicht als „Security-Service“.

In wenigen Tagen wird in Trier die Erotikmesse 2012 im Messepark in den Moselauen stattfinden.