Stadtvorstand stellt neue Preisstruktur für Theater Trier vor

Der Stadtvorstand hat eine neue Preisstruktur für das Theater Trier vorgeschlagen. Demnach werden die Preise generell wohl deutlich steigen. Allerdings sind auch zahlreiche Ausnahmen vorgesehen. Auf diese Weise soll das kriselnde Theater Trier zukunftsfähig gestaltet werden.

Die Ticketpreise im Theater Trier werden wohl in Zukunft deutlich teurer werden. Der Stadtvorstand in Trier hat eine neue Preisstruktur für das Theater entwickelt, über die der Stadtrat am kommenden Donnerstag entscheiden soll. Demnach sieht das neue Konzept vor, dass die Preise generell erst einmal um 25 Prozent ansteigen. Allerdings soll es verschiedene Ausnahmen geben, damit zum Beispiel auch Geringverdiener weiter in das Theater Trier gehen können. So sind in Zukunft 38 Plätze im Hochparkett im Theater Trier vorgesehen, die für 8,50 Euro zu erwerben sind. Im Gegenzug müssen Besucher, die einen Premium-Platz mit viel Beinfreiheit haben möchten, noch einmal fünf Euro auf den höchsten Preis zahlen.
Das neue Konzept sieht auch vor, dass Opern, Tanztheater und Konzerte zukünftig gleich teuer sind. Schauspiel soll auch weiterhin ein wenig billiger sein. Besucher des Theater Triers, die entweder noch unter 25 Jahren alt sind oder schwerbehindert, können Ermäßigungen bis zu 30 Prozent geltend machen. Bisher waren es nur 15 Prozent Nachlass gewesen.
Eine absolute Neuheit sieht die neue Preisstruktur, die der Stadtvorstand zur Abstimmung vorlegen möchte, auch vor. Es soll in Zukunft sogenannte Last-Minute-Tickets geben, die zum Preis zwischen fünf und zehn Euro 20 Minuten vor der jeweiligen Vorstellung verkauft werden. Die Anzahl dieser Karten richtet sich nach den nichtverkauften Tickets für die jeweilige Vorstellung.

Es bleibt abzuwarten, ob der Stadtrat am Donnerstag dieses neue Konzept durchwinkt oder noch einmal überarbeiten lässt.

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