Furchtbare Tragödie im saarländischen Saarlouis

Ein Polizist hat erst seine Tochter und dann sich selbst mit seiner Dienstwaffe getötet. Die Ehefrau fand die beiden Leichen am gestrigen Samstag im Doppelbett der Eheleute. Die bevorstehende Trennung zwischen dem Polizisten und seiner Frau könnte ein Motiv gewesen sein.

Am gestrigen Samstag erschütterte eine furchtbare Nachricht das saarländische Saarlouis. Eine Ehefrau hatte in ihrem Schlafzimmer die Leichen ihres Mannes und ihrer gemeinsamen 8-jährigen Tochter gefunden. Der Polizist soll aus Verzweiflung erst das kleine Mädchen und anschließend sich selber mittels seiner eigenen Dienstwaffe getötet haben. Anscheinend hat die bevorstehende Trennung der beiden Eheleute den Polizisten derart aus der Bahn geworfen, dass es zu dieser Handlung gekommen ist. Dass Polizisten ihre eigene Dienstwaffe nach der Arbeit mit nach Hause holen ist keine Seltenheit und gesetzlich auch nicht verboten.
Die Ehefrau hatte ihrem Mann am vergangenen Donnerstag offenbart, dass sie sich trennen werde. Laut den Angaben der Polizei muss der Täter die Tat geplant haben.
Aus einer vorherigen Beziehung haben beide Eheleute erwachsende Kinder.
Nach dem Wochenende werden die Leichen in Homburg untersucht werden. Auch ein Gerichtsmediziner aus Homburg war bereits bei der Tatortbesichtigung vor Ort.

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