Die Piraten Trier begrüßen die Forderungen nach mehr Transparenz im Stadtrat – sehen aber noch mehr Potential.

“Wir begrüßen die Überlegungen des Stadtrates, die Sitzungen per Audiostream zugänglich zu machen. Allerdings sollten auch alle Dokumente, die den Diskussionsinhalt betreffen, zugänglich gemacht werden. Erst dann können die Bürger sich ein klares Bild über die aktuelle Beschlußlage machen.” so Christian Hautmann, Vorsitzender der Piratenpartei Trier. “Außerdem muß eine Möglichkeit geschaffen werden, dass sich auch der ‘einfache Bürger’ an der Diskussion aktiv beteiligen kann.”

Die PIRATEN wünschen sich eine Änderung der Geschäftsordnung, um den direkten Dialog zwischen Bürger und Stadtrat zu ermöglichen. “In den Diskussionen um die ‘Projekt X Skatehalle Trier’, die ‘Blaue Lagune’ und das Grillverbot im Palastgarten gab es sichtbare Bemühungen der Bevölkerung, in die Diskussion einzusteigen. Allerdings erlaubte es die aktuelle Geschäftsordnung nicht, dass sich Gäste in die Sitzungen einbringen.” kritisiert Moritz Rehfeld, Schatzmeister der Piratenpartei Trier.

Zudem fehlt die Möglichkeit, den Bürger im Vorfeld der Sitzungen an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Mittels spezieller Programme könnten alternative Antragsvarianten ausgearbeitet werden, die der Stadtrat bei Bedarf aufgreifen kann.Die Bereitschaft der Stadtratsmitglieder, sich mit Eingaben aus der Bevölkerung konstruktiv auseinanderzusetzen, ist gefragt.

“Niemand ist perfekt. Manchmal hat man bei der Antragsstellung bestimmte Dinge nicht bedacht, die jemand anderes gerade auf dem Schirm hat. Wenn man die ‘Schwarmintelligenz’ nutzt und Bürger bei der Themenausarbeitung beteiligt, ist die Wahrscheinlichkeit für eine bessere Entscheidung erheblich höher. Das Ignorieren der ‘Intelligenz der Masse’ ist in den heutigen Tagen keine Option mehr”, so Ingo Sauer, der Pressesprecher des Landesverbandes der Piratenpartei.

Zur Verfügung gestellt von Moritz Rehfeld.

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