Die Universitätsstadt Trier liegt mit ihrer Fläche von knapp 120 Quadratkilometern auf etwa 135 Metern über Seehöhe. Innerhalb des weitgehend ländlichen Stadtgebietes befindet sich der Petrisberg zu Trier als städtischer Hausberg mit einer Höhe von 265 Metern über Normalhöhennull. Seit jeher gehört er zu den Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten von Trier. Dieser Aussichtspunkt bietet einen weiten Panoramablick über die gesamte Stadt, bis hinein in das westlich gelegene Moseltal.

Auf dem Berggipfel befindet sich das Kloster Santa Klara. Hier endet der Pilgerweg Kreuzchen, und gleichzeitig beginnt hier der Trierer Weinkulturpfad. Anfang der 2000er Jahre wurde das Areal um den Petrisberg herum in die 2004er Landesgartenschau von Rheinland-Pfalz einbezogen, die damals in Trier stattgefunden hat. Damit verbunden war die Gestaltung eines komplett neuen Stadtteils als ein Mischgebiet für Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Erholung.

Petrispark – Beliebte Freizeitanlage in und für Trier

Natur erleben, Sportplätze & Skatepark sowie Spiellandschaften sind die Angebote im Petrispark für Jung und Alt, für Einheimische, für Touristen, Urlauber und Tagesgäste gleichermaßen. Das gesamte Gelände der Landesgartenschau 2004 ist mittlerweile ein gefragtes Naherholungsgebiet für Trier und Umgebung. Barfußpfad, Trierer Wasserweg sowie ein Naturerlebnispfad sind so informativ wie lehrreich. Die Wanderer können zum Beispiel auf dem Trierer Wasserweg am Trinkbrunnen in der Gabionenmauer frisches Trierer Trinkwasser kosten, und sich darüber hinaus auch noch über die gesamte Trinkwasserversorgung der SWT, Stadtwerke Trier informieren. Der Naturlehrpfad ist ein barrierefreier Rundweg mit Start und Ziel im Sattelpark. Die acht Kilometer lange Strecke informiert in anschaulicher Form mit Erklärungen und Schautafeln über Themen wie Boden, Wald, Wasser und Weinanbau. Sportbegeisterte Jugendliche finden im Petrispark Gelegenheit für Beachvolleyball, Fußball, Skaten und Streetball. Vier Courts zum Beachvolleyball können stundenweise gemietet werden, während die anderen Spiel-/Sportplätze freiverfügbar sind. Zu den Spiellandschaften im Petrispark gehören in der heutigen Zeit
Wasserturm Petrisberg

Wasserturm Petrisberg (Bildquelle: Wikimedia, Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ by Bobinet)

  • der Sinnespfad
  • die Spielskulptur Aigner
  • das Spielen am Hang
  • der Waldspielplatz
  • der Wasserspielplatz

Hier finden Kinder in allen Altersgruppen vielfältige Möglichkeiten zum Spielen und Toben. Ganz nebenbei lernen sie auch viel über die Natur kennen, so wie auf dem Sinnespfad, der mit buchstäblich offenen Ohren und Augen gegangen werden soll oder geradezu muss. Der Petrispark auf dem Trierer Hausberg ist heutzutage öffentlich zugänglich und zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel für die Einheimischen.

70 Hektar Mischgebiet für Wohnen und Erholung

  • Der Hausberg von Trier aus dem vergangenen Jahrhundert ist gegenüber dem „Neuen Petrisberg“ nicht mehr wiederzuerkennen. Aus der ehemaligen Konversionsfläche ist ein gelungener Mix aus Angeboten zum Wohnen, zum Arbeiten sowie für reichlich Erholung und Entspannung geworden. Allein schon die Lage mit etwa hundert Metern über den Dächern von Trier ist romantisch bis hin zu idyllisch. Sowohl vom Anteil der Grundfläche her als auch mit den vielfältigen Angeboten und Aktivitäten werden hier auf dem Petrisberg Erholung und Entspannung im wahrsten Sinne des Wortes großgeschrieben.
  • Der Waldspielplatz ist wie ein Eldorado für Kinder und Jugendliche zum Balancieren, zum Klettern, Rutschen, Hangeln und Schaukeln. Hier werden die sportlichen Mädchen und Jungen so richtig gefordert.
  • Zum Wasserspielplatz gehören, wie der Name sagt, Wasser, Wasserparcours sowie ein großer Sandspielkasten. Der Parcours wird im Winter trockengelegt, während der Spielkasten in den wärmeren Jahreszeiten mit Schirmen sonnengeschützt wird.
  • Für Kleine, die schon in diesem jungen Alter hochhinaus wollen, steht ein kindergerechter Klettergarten zur Verfügung.
  • Hier im Petrispark finden kleine Abenteurer die stadtweit größte und höchste Riesenrutsche. Sie auszuprobieren ist geradezu ein Muss für den Parkbesuch.
  • Die weitläufige Spiel- und Liegewiese ist zu jeder Jahreszeit gut besucht. Um einen der besseren Plätze zu ergattern, ist eine frühe Ankunft im Petrispark angebracht. Sonnenbaden, Drachensteigen oder Frisbee gehören zu den beliebten Aktivitäten.
  • Der Turm Luxemburg ist die Aussichtsplattform auf einer Stahlkonstruktion. Der Ausblick reicht weit über Petrispark und Petrisberg hinaus, bis hin in das Olewiger Tal.
  • Das 220 Meter lange „Wasserband“ ist eine terrassen- und stufenförmige Anlage innerhalb des Petrisparks. Außerhalb der kalten Winterzeit reguliert es die Wasserretention im Park, und an eisigen Wintertagen ist hier Schlittschuhlaufen angesagt.
  • Die Staudengärten und die Partnergärten sind eher etwas zum Ansehen und zum Bewundern. Anlässlich der 2004er Gartenschau wurde aus Partnerstädten in Frankreich, Italien, Japan oder den USA jeweils ein eigener, landestypischer Garten angelegt.
  • Im Restaurant „Monte Petris“ lohnt sich die Einkehr bei wechselnden Gerichten zu jeder Tageszeit mit Produkten aus der Region und aus dem Petrispark. Die vier Jahreszeiten finden ihren direkten Weg in eine frische Küche bei frischer Luft im Park.
  • Ein „Wasserspender“ im Petrispark sorgt für jederzeit frisches und kostenloses Trinkwasser.

Diese Vielfalt macht deutlich, dass der Besuch auf dem Petrisberg durchaus lohnenswert ist. Einheimische haben die Gelegenheit, alle Jahreszeiten und deren Wechsel hier im Petrispark hautnah mitzuerleben. Auswärtige Besucher, Urlauber und Tagesgäste sollten bei Ihrem Aufenthalt in Trier auf jeden Fall mindestens einen Tagesbesuch auf dem Petrisberg vormerken. Der gesamte, neu entstandene Stadtteil ist sehens- und erlebenswert. Die einen betrachten ihn unter städtebaulichen Aspekten, andere aus Sicht von Erholung und Entspannung abseits der Großstadthektik im Stadtzentrum von Trier.

Pkw-Parkmöglichkeiten werden am Turm Luxemburg sowie auf dem Parkplatz des Wissenschaftsparks WIP angeboten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Petrisberg und Petrispark bei einer halbstündigen Taktung vom Trierer Hauptbahnhof sowie von der Porta Nigra, einem ehemaligen römischen Stadttor als Wahrzeichen der Stadt, bestens zu erreichen.

Bildquelle: Wikimedia, Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ by Bobinet

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