1. Park Nells Ländchen – der schönste Park von Trier

Die irische Familie von Nell interessierte sich schon immer für die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft. Nur der Nachfahre Nikolaus von Nell stieg im Jahre 1700 in die Weinbranche ein. Ab diesem Zeitpunkt betrieb er den Weinanbau. Heute ist die Familie von Nell im östlichen Hunsrück auf 700 Hektar im Wald- und in der Wildbewirtschaftung tätig. Dazu betreibt sie noch das Weingut C. von Nell-Breuning.

Der kundige Winzer Nikolaus von Nell kaufte in den Jahren 1792 und 1793 sumpfige Ländereien vom Deutschherrenorden ab. Nikolaus von Nell ließ schmale Vertiefungen aus dem Erdreich heben, um das Wasser zu sammeln. So bildeten sich Inseln und Teiche. Anschließend leitete er das Wasser in die nahe Mosel ab. Er pflanzte viele Rhododendron-Ziersträucher, die wegen des hohen Grundwasserstandes prächtig gediehen. Der landschaftliche Gartenstil entsprach der klassisch holländischen-englischen Gartenkunst. Mit reicher Blumenzucht und vielen seltenen Bäumen ließ Nikolaus von Nell den Park bepflanzen. Der Park Nells Ländchen wurde 1801 fertiggestellt. Um 1851 entstand das staatliche Herrenhaus mit Orangerie. Alljährlich finden im Park Nells Ländchen die Trierer Blumentage statt. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Trierer Bevölkerung, die sich an dem Dahlienreichtum und dem herrlichen Rosengarten mit 500 Rosensorten auf 9000 Quadratmetern Fläche erfreuen können.

2. Der Palastgarten von Trier

Der Park wurde um 1761 angelegt. Er besteht aus mehreren Abschnitte, die von hohen Hainbuchenwänden und Bäumen begrenzt werden. Dazwischen befinden sich geometrisch angelegte Blumenrabatten mit Buchsbaumbegrenzungen. Das kurfürstliche Palais, ein Renaissance-Schloss, liegt südlich des Parks und die Basilika (Pastaula) dahinter. Der nördliche Parkabschnitt ist eine riesige Rasenfläche. Sie wird zu beiden Seiten von Hecken mit Heckenbögen begrenzt, die für Spaziergänger als Durchgang dienen. Die Rasenfläche wird eingerahmt von Abbildungen der Skulpturen des Rokoko-Meisters Adam Ferdinand Tietz. Gemeinsam mit fünf Gehilfen schuf Ferdinand Tietz zwischen 1754 und 1761 die ovidischen Gartenskulpturen (Gottheiten) und den Barockbrunnen, der eine fünfstrahligen Wasserfontäne hat. Weiter südlich gibt es noch mehrere Parkflächen, die an die Kaiserthermen angrenzen. Die Thermen sind Überreste einer römischen Badeanlage. Sie gehören seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute ist das Gelände der Thermen als Archäologischer Park ausgewiesen.

3. Der Petrispark – das größte Freizeitgelände von Trier

Die Freizeitanlage wurde im Jahre 2004 nach der Landesgartenschau der Bevölkerung zugänglich gemacht. Es handelt sich um ein Naherholungsgebiet für Jung und Alt.

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