Oswald von Nell Breuning Preis für „Fair Trade“

In dieser Woche wurde in Trier bekannt gegeben, wer oder welche Organisation im kommenden Jahr den Oswald von Nell Breuning Preis bekommen wird. Klaus Jensen verkündete, dass die Auszeichnung im Jahr 2013 an den gemeinnützigen Verein Transfair in Köln überreicht wird. Diese Organisation setzt sich für einen fairen Welthandel ein.

In dieser Woche wurde durch den Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen verkündet, an wen im kommenden Jahr der Oswald von Nell Breuning Preis verliehen werden wird. 2013 wird die Auszeichnung an den gemeinnützigen Verein Transfair überreicht. Dieser setzt sich seit Jahren für einen fairen Welthandel ein. Der Verein ist unter anderem durch das Fairtrade-Zeichen in Deutschland bekannt geworden. Das Logo, verliehen vom gemeinnützigen Verein Transfair, signalisiert, dass Produkte fair gehandelt worden sind, dass die Produzenten in Dritt-Welt-Ländern nicht ausgebeutet werden. Es prangt mittlerweile auf 2000 Produkten in Deutschland, die längst nicht mehr nur in Weltläden, sondern auch in Supermärkten und Discountern zu finden sind. In diesem Jahr wurden bis jetzt bereits 400 Millionen Euro Umsatz mit Produkten erzielt, die fair gehandelt wurden. Der Oberbürgermeister in Trier würdigte die Arbeit, die der Verein Jahr für Jahr erbringe.

„Der Verein steht in idealer Weise für die drei Säulen der Nell-Breuningschen katholischen Soziallehre: Solidarität, Gerechtigkeit und Subsidiarität“, sagte Jensen. Nell Breuning habe den reinen Kapitalismus stets bekämpft und sich wie Transfair für die Überwindung ungerechter Strukturen in der Weltwirtschaft eingesetzt.

Der Nell-Breuning-Preis wird seit 2003 alle zwei Jahre von der Stadt Trier verliehen. Er ist mit 10 000 Euro dotiert. Zu den bisherigen Preisträgern gehörten Altbundeskanzler Helmut Schmidt, Hans-Jochen und Bernhard Vogel sowie Norbert Blüm. Verliehen wird der Preis am 5. März 2013.

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