Organspenden in Rheinland-Pfalz gehen deutlich zurück!

In den beiden Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland werden immer weniger Organe gespendet. Dieser Umstand könnte auch mit den jüngsten Manipulationen um Organtransplantationen zusammenhängen. Allgemein sinkt die Anzahl der Organspender in Deutschland in diesen Tagen. Auf diese Weise versterben viele Menschen, denen mit einem passenden Organ geholfen werden könnte.

Schlechte Nachrichten für alle Patienten, die in Rheinland-Pfalz oder im Saarland auf ein neues Spenderorgan warten. In den beiden besagten Bundesländern sind immer weniger Menschen bereits, ihre Organe für eine Transplantation zur Verfügung zu stellen. Dies geht aus einer neuen Untersuchung hervor, die bundesweit durchgeführt worden ist. Dass die Menschen ihre Organe nicht mehr spenden möchten, ist nicht nur ein Problem von Rheinland-Pfalz und dem Saarland, sondern von ganz Deutschland. Bundesweit registrierte die DSO im vergangenen Jahr mit 1046 Organspendern einen Rückgang um 12,8 Prozent und den niedrigsten Stand seit 2002. In Rheinland-Pfalz und im Saarland hätten im vergangenen Jahr 58 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet, 25 weniger als im Jahr zuvor, berichtete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Montag in Frankfurt.

Grund für die rückläufigen Zahlen sind vor allem die neuen Manipulationen in vielen Transplantationszentren in Deutschland. Viele Menschen glauben, dass vor allem reiche und einflussreiche Patienten bei der Vergabe der Spenderorgane bevorzugt werden. Aus diesem Grund wehren sich viele dagegen, ihre Organe nach dem Tod zur Verfügung zu stellen. Viele Patienten in Deutschland müssen aus diesem Grund lange leiden oder versterben sogar. Anfang Januar hatte die Leipziger Uni-Klinik Manipulationen in ihrem Haus publik gemacht. 38 Patienten sollen fälschlicherweise als Dialyse-Fälle geführt worden sein, um sie auf der Warteliste für eine Spenderleber nach oben rutschen zu lassen. Im vergangenen Jahr waren ähnliche Vorfälle in Göttingen, Regensburg und München bekanntgeworden.

 

Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.