Nürburgring: Controller sagt vor Gericht aus

Im Prozess um die Untreuevorwürfe am Nürburgring in Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche der Controller der Rennstrecke vor dem Koblenzer Landgericht ausgesagt. Der Nürburgring-Controller gab vor Gericht an, dass der den Autoritäten aus der Politik vertraut habe. Unter anderem zählt er Kurt Beck zu diesen Autoritäten.

Derzeit wird vor dem Koblenzer Landgericht der Untreue-Prozess zum Nürburgring in Rheinland-Pfalz verhandelt. An diesem Mittwoch wurde der Controller der Rennstrecke im Zeugenstand vernommen. Dieser gab vor den Richtern an, dass er sich an die Anweisungen der Autoritäten aus der Politik gehalten habe. Zu diesen Autoritäten zählte der Controller des Nürburgrings unter anderem den Ministerpräsidenten Kurt Beck, der in Zukunft sein Amt an Malu Dreyer abtreten wird, den Ex-Ringchef Walter Kafitz und auch den ehemaligen Ring-Finanzchef Hans-Jürgen Lippelt. Des Weiteren gab der Zeuge an, dass er diesen „Instanzen“ vertraut habe. In dem Verfahren müssen sich Deubel, Kafitz, Lippelt, der Controller sowie zwei weitere Manager wegen der 2009 gescheiterten Privatfinanzierung des Ringausbaus verantworten. Die Hauptangeklagten sollen laut Anklage beim Ausbau des Freizeitparks an der Eifel-Rennstrecke für beträchtliche finanzielle Schäden mitverantwortlich gewesen sein. In dem Prozess vor dem Koblenzer Landgericht soll auch der Ministerpräsident Kurt Beck von den Richtern vernommen werden.

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