Grundstücke in Trier sind heiß begehrt (Quelle: Bigstock-ID-37596022-by-kruwt)

In Trier träumen viele davon, ein neues Eigenheim zu bauen. Doch die Preisspirale für Baugrundstücke macht auch in der Moselmetropole vor Neubaugebieten nicht halt, gleichzeitig wird das Angebot an erschlossenem Bauland immer knapper. Vor den Toren von Trier in ländlicher Umgebung hingegen sind für Bauwillige noch günstige Schnäppchen zu machen. Teuer wird es vor allem im Süden Triers und in den begehrten Höhenlagen.

Vor allem, wer sein Haus fix und fertig von Handwerkern bauen lässt ohne selbst mit Hand anzulegen, muss tief in die Tasche greifen. Die sogenannte „Muskelhypothek“ hilft dem handwerklich begabten Häuslebauer kräftig beim Sparen. Alleine schon, um durch einen möglichen Unfall weitere Kosten zu vermeiden, ist professionelle Schutzbekleidung, wie man sie zum Beispiel beim BFL Versand bestellen kann, für den aktiven Bauherrn ein absolutes Muss.

Bauland in Trier knapp und begehrt

Neubaugebiete gibt es nach wie vor in Trier, und es werden auch einige wenige neu erschlossen. Nicht nur durch seinen Status als UNESCO-Weltkulturerbe und Universitätsstadt zieht die Stadt mehr Bauwillige an, als sie Bauplätze zur Verfügung hat. Weitere Gründe hierfür sind die reizvolle Landschaft des Weinbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer nahe Frankreich und Luxemburg  sowie eine sehr gute Infrastruktur. Mit längeren Wartezeiten ist demnach zu rechnen. Das gilt vor allem für Bauland in den besonders begehrten Höhenlagen mit Blick auf das Moseltal oder in Nähe des Naturschutzgebietes Mattheiser Wald.

Grundstückspreise im Trierer Süden besonders hoch

Grundstücke in Trier sind heiß begehrt (Quelle: Bigstock-ID-37596022-by-kruwt)

Grundstücke in Trier sind heiß begehrt (Quelle: Bigstock-ID-37596022-by-kruwt)

Jedes Jahr mit dem 1. Januar als Stichtag gibt der aus Architekten und Immobilienexperten, Vermessungsingenieuren und anderen Sachverständigen zusammengesetzte Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Trier die aktuellen Bodenrichtwerte bekannt. Dabei sind bei der Wertermittlung Lage, Angebot und Nachfrage sowie Entwicklungspotential entscheidend. Höhenlagen mit schöner Aussicht sind in Trier per se teurer als Tallagen.

Kommen dann noch eine sehr gute Infrastruktur und gute Anbindung an die Autobahn und öffentliche Verkehrsmittel hinzu, steigen die Preise kontinuierlich bei gleichzeitiger Verknappung des Angebots an bebaubaren Grundstücken. Insgesamt sind die Steigerungsraten im Trierer Süden mit im Schnitt 25 Prozent am höchsten.

Als die teuersten Wohngebiete gelten:

  • Auf dem Petrisberg
  • Freyen
  • Neu-Heiligkreuz
  • Weissmark
  • Tarforst

Vergleichsweise stabil sind die Trierer Grundstückspreise in weniger begehrten Tallagen wie:

  • Biewer
  • Ehrang
  • Pfalzl

So sind für ein Grundstück in Tarforst mindestens 230 Euro pro Quadratmeter fällig, in Pfalzel hingegen nur 170 Euro. Die niedrigeren Grundstückspreise in den Tallagen an der Mosel hängen auch mit der Hochwassergefahr in diesen Stadtteilen zusammen. Neubaugebiete sind hier aktuell nicht in Planung.

Neubaugebiete: Bauen und Wohnen auf der Tarforster Höhe

Auf dem Petrisberg und in Alt-Tarforst nahe der Universität, den „Sahnelagen“ unter den Trierer Wohngebieten, sind so gut wie keine Bauplätze für den Neubau eines Eigenheims vorhanden. Anders sieht die Lage im Neubaugebiet „Tarforster Höhe“ direkt unterhalb des historischen Dorfkerns aus. Hier hat die Stadt Trier im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme bereits mit der Erschließung des vierten Baugebiets begonnen.

Unter der Bezeichnung „BU 14/Ober der Herrnwiese“ können private Bauwillige Grundstücke für die Bebauung mit einem Einfamilienhaus erwerben. Im Angebot ist zudem Boden für sogenannte „Baugemeinschaften“, ein Zusammenschluss mehrerer Einzelpersonen und Familien, die gemeinsam ein Grundstück erwerben und mit Wohneigentum bebauen. Dieses aus anderen Städten bekannte Modell gilt als Gegenentwurf zum klassischen Eigenheimbau und soll auch weniger finanzstarken Bauwilligen den Einstieg in Wohneigentum ermöglichen. Die Grundstücke auf dem Areal des dritten Bauabschnitts auf der Tarforster Höhe, „BU 13 /Auf dem Freschfeld“, sind bereits sämtlich vergeben. Bevorzugt wurden vor allem junge Familien ohne bisheriges Wohneigentum.

Eigenheime auf ehemaligem Kasernengelände „Castelnau“

Da die bebauungsfähigen Grundstücke in klassischen Neubaugebieten immer knapper werden, werden in Trier auch unkonventionelle Areale für die Bebauung mit Einfamilienhäusern erschlossen. Dazu gehört das ehemalige Kasernenareal „Castelnau“ im begehrten Stadtteil Freyen im Süden. Wo früher Familien der französischen Streitkräfte untergebracht waren, wurde vor einigen Jahren Bauland auf 340.000 Quadratmetern erschlossen.

Bebaut werden können die zu erwerbenden Grundstücke teilweise auf Hangterrassen mit attraktivem Panoramablick auf das Moseltal. Wer hier in Eigenregie handwerklich mit anpackt, schafft sich ein familienfreundliches Eigenheim in attraktiver unverbauter Lage zu vergleichsweise günstigen Preisen. Die nahe Lage zum Stadtzentrum und zum Naherholungsgebiet Mattheiser Wald machen das Neubaugebiet von der Lebensqualität her besonders attraktiv.

Für günstiges Bauland in Neubaugebiete im Umland ausweichen

Wem die Grundstückspreise in Trier zu hoch sind oder wer bei dem sehr knappen Angebot nichts Passendes findet, kann günstig Bauland außerhalb der Stadtmauern in kleineren Städten der näheren Umgebung erwerben. Die landschaftliche Lage ist hier ebenso reizvoll und die Anbindung an den Verkehr in Richtung Trier in der Regel gegeben.

Achten sollten Bauwillige darauf, dass die Infrastruktur in den kleineren Städten stimmt und ob z.B.

  • Geschäfte
  • Einkaufszentren
  • Ärzte
  • Schulen
  • Kindergärten
  • Sportangebote

gut erreichbar sind. Es lohnt sich für Bauherren in spe, sich bei den jeweiligen Liegenschaftsämtern nach frei verkäuflichen Grundstücken zu erkundigen. Städte, Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden unweit von Trier mit einem Angebot an günstigen Baugrundstücken sind:

  • Stadt Konz
  • Ortsgemeinde Pellingen
  • Verbandsgemeinde Ruwer.

Wer gerne ländlich in naturnaher Umgebung wohnt, kann hier günstig Bauland erwerben und sich seinen Traum vom Eigenheim in unverbauter Lage verwirklichen.

Preiswert Bauland in Neubaugebieten in Konz und Umgebung erwerben

Die nur acht Kilometer von Trier entfernte 17.000-Einwohner-Stadt Konz liegt in landschaftlich reizvoller Lage an der Mündung der Saar in die Mosel. In jüngerer Vergangenheit hatte die Stadt eine Reihe von Neubaugebieten vor allem für die Ansiedlung junger Familien erschließen lassen. In den meisten davon, wie dem vor ein paar Jahren entwickelten Neubaugebiet „Roscheid V“, sind die Grundstücke inzwischen fast alle vergeben.

Das liegt zum Teil auch am Zuzug von Familien aus dem grenznahen Luxemburg, wo die Grundstückspreise noch höher sind als in Deutschland. Vereinzelt finden sich hier allerdings in Dorflagen noch freie Bauplätze zu günstigen Preisen für um die 130 Euro pro Quadratmeter. Entsprechendes gilt für kleinere Neubaugebiete im Weinanbaugebiet der Verbandsgemeinde Ruwer. Schnäppchen machen Stadtflüchtlinge aus Trier im kleinen, verwaltungstechnisch zu Konz gehörenden Pellingen. Ins voll erschlossene Neubaugebiet „Höthkopf“ lockt Bauland zum Festpreis von 110 Euro pro Quadratmeter.

 

Bildquelle: Bigstock-ID: 37596022 by kruwt

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