Die Museumsnacht in Trier

 

In gut einem Monat werden vier Museen in Trier ihre Pforten öffnen, um zahlreiche Besucher zu empfangen. Das Besondere wird sein, dass dies in der Nacht geschehen wird. Am 24. September wird von 18 bis 24 Uhr die Museumsnacht in Trier stattfinden. Für nur fünf Euro wird allen Kulturinteressierten ermöglicht, das Museum am Dom, das Karl-Marx-Haus, das Rheinische Landesmuseum und das Stadtmuseum Simeonstift zu besuchen. Wenn man in einem dieser Museen Eintritt bezahlt hat, kann man in die anderen drei kostenlos hinein. Hierbei ist es egal, in welchem Museum man seinen „Kulturnacht“ begonnen hat. Natürlich werden die Museen mit ganz besonderen Highlight versuchen, die Besucher zu überraschen. Die Nacht wird nicht in einem gewöhnlichen Museumsbesuch enden, sondern Einiges darüber hinaus bereithalten.

 

Das Programm in der Museumnacht in Trier

 

Landesmuseum Trier

Die Museumsnacht steht im Landesmuseum Trier unter dem Motto „Anno tubak“. Diese Jahr legt das Museum vor allem großen Wert auf die musikalische Komponente. So wird das „Revue Orchester 1920“ auftreten und die Gäste mit Gassenhauern aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts begeistern. Der „Leiendecker Bloas“ wird den Abend abrunden. Diese Band verkörpert Trier und hat sich in den letzten Jahren einen Namen im Moseltal gemacht.
Neben diesem musikalischen Programm, wird es auch eine Psäsentation der Fachhochschule Trier geben, bei der FH- Studenten ihre historisch inspirierte Mode vorstellen.
Selbstverständlich gibt es auch in der Museumsnacht Führungen durch die normale Ausstellung.

 

Museum am Dom

In der Museumsnacht wird es im Museum am Dom vor allem um Johann Nikolaus von Wilmowsky gehen. Dieser Archäologe und Domkanoniker lebte im 19. Jahrhundert. Die Museumsnacht Trier soll den Gästen die Person Wilmowsky näher bringen. Fragen wie „Wer war er?“ oder „Was hat er gemacht?“ stehen im Vordergrund der Ausstellungen und Präsentationen.


Karl-Marx-Haus Trier

Im Karl-Marx-Haus Trier wird es in der Museumsnacht viel zu bestaunen geben. Neben der Ausstellung rund um den berühmten Karl-Marx, wird auch „Drehorgel-Rolf“ auftreten. Dieser war nach der Wende in der ganzen Welt unterwegs. Allerdings reiste er niemals alleine, an seiner Seite war immer sein treuer Trabi. Die meisten Menschen würden heute mit diesem Gefährt nicht mal mehr ihre Bröttchen Sonntagsmorgen kaufen gehen. „Drehorgel Rolf“ hat eine ganz andere Beziehung zu seinem alten DDR Auto. Außerdem wird er berichten, wie er Politiker wie Genscher traf.

 

Stadtmuseum Simeonstift Trier

Im Stadtmuseum Simeonstift Trier wird es in der Museumsnacht interessant zugehen. Mittels Kurzführungen werden den Gästen die verschiedenen Sammlungsbereiche vorgestellt und kurz erklärt. Diese Führungen sind überschaubar und stellen sicher, dass man nur die Informationen bekommt, die einen auch wirklich interessieren.

 

 

 

 

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