Über den Moselaufstieg wird wieder geredet

Die großen Verkehrsprobleme in und rund um Trier sollen in diesem Jahr genauer unter die Lupe genommen werden. Das Land hat ein Gesamtverkehrsgutachten in Auftrag gegeben, in dem die Verkehrslage beurteilt werden soll. Dieses soll bis Ende des Jahres vorliegen.

Das Land scheint wieder auf die Verkehrslage in und rund um Trier aufmerksam geworden zu sein, denn es wurde ein Gesamtverkehrsgutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnis Ende des Jahres erwartet wird. In diesem Gutachten soll die Verkehrslage analysiert und eventuelle Lösungen durchleuchtet werden. Das Dokument wird sich auch mit dem umstrittenen Moselaufstieg und der Meulenwaldautobahn beschäftigen. Darüber hinaus sollen Vorschläge gefunden werden, wie der Pendlerverkehr auf der B52 besser organisiert werden kann. Im Gespräch ist der Bau einer zweiten Brücke, um die Fahrbahn der B52 deutlich zu verbreitern.

Das Gutachten soll sich aber auch mit der Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel beschäftigen. Bus und Bahnnetze sollen analysiert und bewertet werden. Schließlich kann auch ein besseres Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln dafür sorgen, dass die Straßen in Trier entlastet werden.

Dennoch muss vor allzu viel Euphorie gewarnt werden, denn sowohl der Moselaufstieg, als auch die Meulenwaldautobahn sind seit Jahren immer wieder ein Thema, das diskutiert und danach zur Seite geschoben wird. Allerdings ist es schon mal ein gutes Zeichen, dass die Projekte niemals ganz „ad acta“ gelegt worden sind.
Einem älteren Gutachten folgend, sollen der Moselaufstieg und auch die Meulenwaldautobahn für eine tägliche Entlastung von ungefähr 10.000 Autos sorgen. Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hatte bereits bei seinem letzten Besuch in der Region Trier dazu aufgefordert, schnellsten notwendige Straßenbaunahmen zu nennen, die durch den Bund finanziell unterstützt würden.

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